Nebenwirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz

1485 Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz ausgewertet: Bis zum 20. April 2021 hat Swissmedic in Zusammenarbeit mit den regionalen Pharmacovigilance-Zentren 1’485 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. Die Meldungen bestätigen das aus den Zulassungsstudien bekannte respektive in den Arzneimittelinformationen aufgeführte Nebenwirkungsprofil und ändern das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der beiden eingesetzten mRNA-Impfstoffe nicht.

706 Meldungen beziehen sich auf Comirnaty® von Pfizer/BioNTech und 761 auf den Covid-19 Impfstoff von Moderna. In 18 Fällen wurde der Impfstoff nicht spezifiziert. Die Mehrzahl der Meldungen erfolgten durch medizinische Fachpersonen, 145 Meldungen (9,8 %) kamen direkt von Betroffenen bzw. Patientinnen oder Patienten.

Gemäss Informationen des BAG wurden bis einschliesslich 18. April 2021 etwa 2,1 Millionen Impfdosen in der Schweiz verabreicht und etwa 769’000 Personen vollständig geimpft. Da Meldungen zu unerwünschten Wirkungen oft erst mit Verzögerung bei Swissmedic eingereicht werden und auch die sorgfältige Auswertung der Meldungen Zeit braucht, ist es nicht möglich, die hier dargestellten Meldungen direkt mit den verabreichten Impfungen zu vergleichen. Retrospektiv zeigt sich jedoch eine ungefähre Melderate von einer Meldung pro 1’000 verimpften Dosen.

Der grössere Teil der Meldungen bezog sich auf Frauen (67,9 %), in 28,7 % der Fälle waren Männer betroffen und in einigen Meldungen (3,4 %) wurde das Geschlecht nicht angegeben.

Die Betroffenen waren im Mittel 64,8 Jahre alt (Spanne 16–101), wobei 41,6 % 75 Jahre oder älter waren. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen (n = 537) lag das mittlere Alter bei 68,5 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall (n = 64) bei 82,0 Jahren.

Mit 948 (63,8 %) war der grössere Teil der Meldungen nicht schwerwiegend, 537 Meldungen (36,2 %) wurden als schwerwiegend eingestuft. In diesen Fällen wurden die Personen entweder im Krankenhaus behandelt oder die Reaktionen wurden aus anderen Gründen als medizinisch bedeutsam eingestuft. In den meisten Fällen waren die Betroffenen aber nicht gefährdet.

In den meisten Meldungen wird über mehr als eine Reaktion berichtet (insgesamt 3’851 Reaktionen in den 1’485 Meldungen, d.h. durchschnittlich 2,6 Reaktionen pro Meldung). Die am häufigsten gemeldeten Reaktionen in Fällen, die als schwerwiegend eingestuft wurden, waren Fieber (80), Luftnot (39), Kopfschmerzen/Migräne (37), Herpes Zoster Reaktivierung (34), Schüttelfrost (28), Überempfindlichkeit (27) /anaphylaktische Reaktionen (13), Erbrechen (28), Muskelschmerzen (27), Unwohlsein (25) und Blutdruckerhöhung (25). Da eine Meldung in den meisten Fällen mehr als eine Reaktion enthält, werden Reaktionen wie Fieber oder Kopfschmerzen sowohl in Fällen berichtet, die insgesamt als schwerwiegend eingestuft werden als auch in nicht-schwerwiegenden Fällen.

Es wurden 61 Fälle von Herpes Zoster gemeldet. Herpes Zoster wird durch eine Reaktivierung von Varicella-Zoster-Viren (VZV) verursacht. Die primäre Infektion mit VZV führt zur Windpockenerkrankung. Risikofaktoren für einen Herpes Zoster sind u. a. immunsuppressive Behandlungen, Diabetes mellitus, weibliches Geschlecht, psychologischer Stress oder mechanische Verletzungen. Die Inzidenz von Herpes Zoster steigt mit dem Lebensalter von 3 pro 1’000 bei 40 bis 50-Jährigen auf 10 pro 1000 bei den über 80-Jährigen. Die Betroffenen in den gemeldeten Fällen waren im Mittel 72 Jahre alt. Aufgrund der Häufigkeit des Auftretens von Herpes Zosters in den vorwiegend geimpften Altersgruppen ist schon rein statistisch eine gewisse Anzahl von Herpes Zoster-Fällen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19 Impfung zu erwarten. Derzeit wird weiter untersucht, ob die Meldungen Hinweise für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Auftreten von Herpes Zoster sind.

Beim Covid-19 Impfstoff von Moderna machen Berichte über Lokalreaktionen an der Injektionsstelle, einschliesslich verzögert auftretenden, einen deutlich grösseren Teil an den Meldungen aus als bei Comirnaty®, zu dem eher Allgemeinreaktionen gemeldet werden.

In 64 der schwerwiegenden Fälle sind die Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 82 Jahre alt und hatten mehrheitlich schwere Vorerkrankungen. Diese Fälle wurden besonders sorgfältig analysiert. Nach jetzigem Kenntnisstand führten unabhängig von den Impfungen auftretende Erkrankungen wie z.B. Infektionen, kardiovaskuläre Ereignisse oder Erkrankungen der Lungen und Atemwege zum Tod. Trotz einer zeitlichen Assoziation gibt es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war. Die Arzneimittelbehörden anderer Länder sowie die WHO kommen zu ähnlichen Ergebnissen bei der Bewertung von Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang mit den in der Schweiz zugelassenen Covid-19 Impfstoffen.

Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen ändern das positive Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nicht. Zur Bewertung der Sicherheitsaspekte der Covid-19 Impfstoffe steht Swissmedic darüber hinaus in einem intensiven regelmässigen Austausch mit anderen internationalen Arzneimittelbehörden.

Durch die Meldungen liegt jetzt ein klareres Bild der Sicherheit der Impfstoffe in der täglichen Anwendung vor, dass das bekannte Nebenwirkungsprofil weitgehend bestätigt. Bekannte Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe sind in den Arzneimittelinformationen aufgeführt. Diese werden laufend aktualisiert und auf www.swissmedicinfo.ch publiziert.

Klimaschutz: Simonetta Sommaruga am Klima-Treffen von John Kerry

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat heute am Roundtable des US-Sondergesandten für das Klima, John Kerry, teilgenommen. Das Treffen fand anlässlich des «Leaders Summit on Climate» statt, zu welchem US-Präsident Joe Biden 40 Staatsoberhäupter eingeladen hatte. Bei den Gesprächen ging es um die verstärkten Klimaziele der grössten Volkswirtschaften sowie die Vorteile, die sich aus den Klimaschutzmassnahmen ergeben. Bundesrätin Sommaruga begrüsst das neue Klimaziel der USA. Sie wies am Roundtable zudem darauf hin, dass sich die Schweiz für die kommende UNO-Klimakonferenz COP26 griffige Marktregeln für Klimaschutzprojekte im Ausland erhofft. Dies dient dazu, den Schutz der Umwelt und Menschenrechte sicherzustellen.

Auf Einladung von US-Präsident Joe Biden fand am 22.und 23. April der virtuelle «Leaders Summit on Climate» statt. Für die Schweiz nahm Bundesrätin Simonetta Sommaruga am 23. April am Roundtable-Treffen teil, das vom US-Sondergesandten für das Klima, John Kerry, geleitet wurde. Wichtiges Thema der Gespräche waren die wirtschaftlichen Vorteile des Klimaschutzes. Durch die Abkehr von Öl, Gas und anderen fossilen Energien und die Stärkung innovativer Technologien sowie der erneuerbaren Energien entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze.

Die USA verkündeten am Treffen ihr neues Klimaziel. Sie wollen bis 2030 die Treibhausgase im Vergleich zu 2005 um 50-52 Prozent reduzieren und bis 2050 das Netto-Null-Ziel erreichen. Bundesrätin Sommaruga begrüsste den Wiedereintritt der USA in das Pariser Übereinkommen. Sie würdigte deren neues Klimaziel und bekräftigte die Wichtigkeit ehrgeiziger Klimaziele aller Staaten. Die Schweiz setzt zur Stärkung des Klimaschutzes auf das CO2-Gesetz, über das die Stimmbevölkerung am 13. Juni abstimmt. Es beruht auf Anreizen, Innovation und dem technologischen Fortschritt und schafft so Aufträge und Arbeitsplätze mit Zukunft.

Bundesrätin Sommaruga kam ausserdem auf die kommende UNO-Klimakonferenz COP26 zu reden. Sie betonte, dass es griffige Regeln für die Marktmechanismen unter dem Pariser Übereinkommen braucht, damit bei Klimaschutzprojekten im Ausland Naturschutz und Menschenrechte respektiert und die doppelte Zählung von erzielten Emissionsverminderungen verhindert werden. Die Schweiz hat im Herbst 2020 mit Peru und Ghana wegweisende Klimaschutzabkommen abgeschlossen, welche die Einhaltung dieser Kriterien sicherstellen.

Zum Klimagipfel eingeladen waren die 40 Staats- und Regierungschefs der Länder mit dem grössten Treibhausgasausstoss sowie einzelner besonders ambitionierter oder durch den Klimawandel besonders gefährdeter Länder.

Impfen für das Allgemeinwohl

Über 1.7 Millionen Menschen sind in der Schweiz nun gegen das Coronavirus geimpft. Weitere sollen folgen. Trotz vertrauenswürdigen Informationsquellen und der unendlichen Möglichkeit sich schlau über den Impfstoff zu machen, sträuben sich einige Mitglieder:innen unserer Gesellschaft, sich impfen zu lassen. Wir haben Herr Basil Caduff, ehemaliger Oberarzt des Spital Limmattal und nun Leiter des Impfzentrums Dietikon, getroffen und gebeten Klarheit zu schaffen. Er fasst nochmals alle nötigen Informationen über die verschiedenen Impfstoffe zusammen und bittet die gesamte Schweizer Bevölkerung, insbesondere Albaner:innen, sich impfen zu lassen, denn nur so kann die Pandemie kontrolliert werden.

albinfo.ch: Sie sind leitender Arzt hier im Impfzentrum Dietikon, welches unter der Führung des Spital Limmattal steht, stimmt das?

Dr. Basil Caduff: Das Spital Limmattal ist ein Partner von uns, das Konzept ging aber von der Stadt Dietikon aus. Sie wollten ein Impfzentrum eröffnen welches unter der medizinischen Aufsicht eines Spitals agiert. Dank meiner ehemaligen Funktion als Oberarzt im Spital Limmattal darf ich nun dieses Impfzentrum leiten.

Dr. Basil Caduff: Woher kam der Entschied in Dietikon ein Impfzentrum zu eröffnen?

Die Stadt Dietikon hat die Initiative ergriffen, zusammen mit dem Vorsteher der Sicherheits- und Gesundheitsabteilung Heinz Illi welcher auch im Stadtrat sitzt. Herr Illi ist dann somit auf das Spital Limmattal zugegangen um es um medizinische Unterstützung zu beten.

albinfo.ch: Welchen Impfstoff verabreichen Sie hier im Impfzentrum?

Dr. Basil Caduff: Zurzeit verabreichen wir ausschliesslich den Corona-Impfstoff von Pfizer Biontech. Ab dem 5. Mai rechnen wir auch mit der Zufuhr des Impfstoffes von Moderna, dann wird vielleicht auch gleich ein Wechsel stattfinden.

albinfo.ch: Wieso der Wechsel zu Moderna?

Dr. Basil Caduff: Das kommt auf die Lieferkapazität des Impfstoffes an. Falls der Bund eine grössere Lieferung erhält, kann es sein, dass wir komplett auf Moderna wechseln. Moderna ist in der Lagerung auch simpler da es nicht sehr tiefe Raumtemperaturen benötigt. Ansonsten sind diese beiden Impfstoffe sehr ähnlich.

albinfo.ch: Die Swissmedic ist stets dran die Nebenwirkungen zu aktualisieren, welche konnten Sie schon von geimpften Personen aufzeichnen?

Dr. Basil Caduff: Ganz grob gesagt treten dieselben Nebenwirkungen auf wie bei der herkömmlichen Grippeimpfung, nur dass sie bei der Corona-Impfung ein wenig ausgeprägter ausfallen können. Am häufigsten aufgetreten bis jetzt sind zum Beispiel leichtes Fieber, schwerer Arm (an welchem die Impfung verabreicht wurde) und Trägheit. Meiner Erfahrung nach ein wenig widersprüchlich zu den Studien, ist die Häufigkeit der aufgetretenen Nebenwirkungen. Ich persönlich bin auch geimpft und habe zwei Tage nach der zweiten Dosis eine sechsstündige Wanderung durchgeführt (lacht). Bis dato sind schweizweit nur knapp über 1200 Fälle bekannt bei denen die Nebenwirkungen schwerwiegender waren als die bisher genannten. Nach der Verabreichung des Impfstoffes von Atrazeneca, welches in der Schweiz noch nicht zugelassen ist, wurden hingegen auch schon Hirnthrombosen dokumentiert. Daher wurde Atrazeneca in mehreren Ländern nicht zugelassen.

albinfo.ch: Schlussfolgerung; besser Impfen als an Covid zu erkranken.

Dr. Basil Caduff: Genau. Die Wahrscheinlichkeit, eine Thrombose aufgrund der Impfung zu erhalten ist nicht vergleichbar mit der Gefahr an Corona zu erkranken welche auch Thrombosen auslösen kann. Bei einem schweren Verlauf einer Covid-Infektion können auch solche Thrombosen im Hirn wie auch im Herz und weiteren Organen auftreten. Wenn man die Faktoren gegenüberstellt, sich impfen zu lassen oder nicht, dann spricht deutlich mehr für die Impfung.

albinfo.ch: Woher kommt die Angst vor der Corona-Impfung?

Dr. Basil Caduff: Der Informationsüberfluss spielt da bestimmt eine grosse Rolle. Solche selbst ernannten Expert:innen die stets widersprüchliche Meinungen vertreten tragen auch einiges dazu bei. Was mir oft zu Ohren kommt ist die Befürchtung, dass der Impfstoff das Genom des Menschen angreift und verändert und dies auch an zukünftige Generationen überträgt, was absolut unwahr ist.

albinfo.ch: Stufen Sie dies als irrationale Angst ein oder geht das schon in die Richtung der Verschwörungstheorie?

Dr. Basil Caduff: Ich denke nicht, dass es um Verschwörungstheorien handelt, sondern dass dies schlicht ein Produkt von Fehlinformationen ist. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass wenn man liest, dass die zu verabreichende Ribonukleinsäure „mRNA“, die genetische Information für den Aufbau eines Proteins trägt, welches die Antikörper gegen den Virus aufbauen soll, dass das angsteinflössend sein kann. Wenn verstanden wird, was die Wirkung des Impfstoffes ist und wie diese funktioniert, sollte das aber kein Problem darstellen.

albinfo.ch: Ist das mRNA gefährlich?

Dr. Basil Caduff: Nein, das dient lediglich als Bote für das Immunsystem. Es signalisiert unserem Immunsystem, dass es Antikörper gegen Corona herstellen soll. Das ist technisch sehr raffiniert, denn es gibt andere Impfstoffe für Viren, in denen eine kleine Dosis des Virus den Patient:innen verabreicht wird um diesen dann unschädlicher zu machen.

albinfo.ch: Das ist aber bei der Covid-Impfung nicht der Fall?

Dr. Basil Caduff: Bei Pfizer Biontech und Modern nicht. Die Hersteller von Atrazeneca und Johnsons & Johnson hingegen setzten aber auf diese Methode. Sie nehmen einen anderen ungefährlichen Virus und setzen diesem eine Information zu, welches dem Immunsystem signalisieren soll, Antikörper für Covid zu produzieren.

albinfo.ch: Bedenken kommen auch aufgrund der Geschwindigkeit, in welcher der Impfstoff hergestellt wurde. Denken Sie, dass dies die Glaubwürdigkeit in Sachen Effizienz und Effektivität in Frage stellt?

Dr. Basil Caduff: Letzteres sollte nicht in Frage gestellt werden. Es gibt ja Studien die aufweisen, dass, Dank der in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe, in 95% der Fälle genügend Antikörper hergestellt werden, sodass Geimpfte weder ansteckend noch erkrankungsgefährdet sind.

Bei Johnson & Johnson hingegen erhält man eine Sicherheit von nur 65%, aufgrund dieser Tatsache hat der Bund diesen Impfstoff auch nicht bestellt.

albinfo.ch: Ist das die schnellst hergestellte Impfung bisher?

Dr. Basil Caduff: Absolut! Das ist ein gewaltiger Fortschritt für die humanitär Medizin. Bei der herkömmlichen Grippeimpfung zum Beispiel muss jedes Jahr neu evaluiert werden, welcher Virenstamm das Potential für eine Verbreitung aufweist, um diesen dann zu bekämpfen. So müssen im Frühling schon Grippeimpfungen für den kommenden Winter verabreicht werden.  Bei der Kreierung der Ribonukleinsäure „mRNA“ hingegen funktioniert das viel schneller, da lediglich nur ein gewisses Protein angepasst werden muss.

albinfo.ch: Wie lange dauert die Entwicklung eines Impfstoffs im Normalfall?

Dr. Basil Caduff: Von der Idee bis hin zur Umsetzung kann dies bis zu zehn Jahre dauern, daher ist die schnelle Entwicklung der Covid-Impfung auch ein Wahrzeichen einer neuen Epoche. Ein gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel der russische Impfstoff „Sputnik“. Der Impfstoff wurde entwickelt und ohne relevante Testung freigegeben. Selbst westliche Mediziner:innen und Fachzeitschriften haben sie dafür gelobt, denn die Wirkung von Sputnik ist vergleichbar mit der von Moderna und Pfizer Biontech.

albinfo.ch: Gibt es da Aussichten auf eine Zulassung von Sputnik in der Schweiz?

Dr. Basil Caduff: Das kann ich leider nicht sagen, mir fehlen diesbezüglich Informationen, jedoch habe ich aber gelesen, dass nun ein dritter Impfstoff, diesmal vom Hersteller Novavax, der auch auf der Basis der Ribonukleinsäure „mRNA“ agiert, einen Antrag auf Zulassung in der Schweiz gestellt hat.

albinfo.ch: Wie sieht es aus mit der Empfänglichkeit von Mutationen von Covid, müssen sich bereits geimpfte Personen, bei einer starken Mutation, wieder impfen lassen?

Dr. Basil Caduff: Das ist eine sehr gute und schwierige Frage. Die Hauptmutation zurzeit ist wohl die britische. Ca. 80% der jetzigen Erkrankten tragen diese Mutation in sich. Gegen diese wirkt der Impfstoff. Sollten weitere, schwere Mutationen aufkommen, würde die Impfung diese abgeschwächter aufnehmen. Vielleicht werden wir dann in Zukunft, wie bei der normalen Grippeimpfungen, vorausschauend potentielle Virenstämme mit jährlichen Impfungen bekämpfen. Das steht aber noch in den Sternen.

albinfo.ch: Welche Allergien sollten vor der Impfung berücksichtigt werden?

Dr. Basil Caduff: Einfache Allergien wie Hautausschläge sind zum Beispiel harmlos. Bei schwereren Allergien muss eruiert werden, was genau die Allergieauslöser sind, dies betrifft aber eine sehr kleine Gruppe und diese Menschen wissen auch meist, dass sie auf gewisse Medikamente und Impfungen allergisch reagieren. Wir sind aber natürlich auch auf solche Situationen vorberietet.

albinfo.ch: Welche Medikamente würden Sie denjenigen die jetzt Zuhause mit Fieber im Bett liegen empfehlen?

Dr. Basil Caduff: Alles was fiebersenkend wirkt wie zum Beispiel Paracetamol. Natürlich ist genügend Trinken auch ausschlaggebend für eine schnellere Genesung.

albinfo.ch: Wie viele Impfungen verabreichen Sie täglich hier im Impfzentrum?

Dr. Basil Caduff: Wir haben die Kapazität um tausend Impfungen am Tag zu verabreichen. Wir limitieren uns selbst aber auf 800 und effektiv täglich zurzeit sind es 200. Kommt natürlich auch auf die Belieferung an.

albinfo.ch: Welcher Zeitabstand bis zur zweiten Impfung wird empfohlen?

Dr. Basil Caduff: Rund einen Monat nach der ersten Impfung sollte die zweite verabreicht werden.

albinfo.ch: Wie sieht es aus mit der Angst vor Langzeitfolgen der Impfung?

Dr. Basil Caduff: Die Impfung produziert Antikörper, welche im Körper bleiben, diese lösen aber keine Probleme aus. Bei den über 1.7 Millionen verabreichten Impfungen in der Schweiz und den weltweiten, konnten bis jetzt keine Langzeitfolgen erkannt werden, für das fehlen uns aber noch Informationen. Aus Wissenschaftlicher Logik aus, wird da auch nicht viel an Langzeitfolgen erwartet. Hingegen ist Long-Covid problematischer. Da können über Monate hinweg noch Symptome vorhanden sein.

albinfo.ch: Dies wird unsere Leser:innen bestimmt beruhigen. Glauben Sie, dass gewisse Völkergruppen der ganzen Impfsache mit mehr Vorsicht gegenübertreten?

Dr. Basil Caduff: Hier im Impfzentrum behandeln wir zurzeit schon vermehrt Schweizer:innen und vermissen auch besonders albanisch sprechende Menschen.

albinfo.ch: Woher kommt der Mangel an albanisch sprechenden Personen?

Dr. Basil Caduff: Ich denke, dass dies aufgrund von fehlenden Informationen und der Sprachbarriere kommt. Falls jemand kein oder nur wenig Deutsch spricht und versteht, ist natürlich gehemmter das Impfzentrum aufzusuchen als andere.

albinfo.ch: Bei vielen Albaner:innen herrscht der Unmut, dass die Impfung unfruchtbar mache, inwiefern stimmt das?

Dr. Basil Caduff: Genau diese Frage stellen sich wirklich viele Albaner:innen und dazu kann ich nur sagen, dass das ein totaler Blödsinn ist und wissenschaftlich überhaupt nicht widerlegt, die Impfung macht nicht unfruchtbar!

albinfo.ch: Wie würden Sie die albanische Bevölkerung dazu ermutigen, sich impfen zu lassen?

Dr. Basil Caduff: Meiner Meinung nach gibt es da zwei Punkte. Einerseits ein egoistischer, um sich selbst zu schützen und ein selbstloser, denn um eine Pandemie in den Griff zu kriegen, braucht es eine Immune Bevölkerung.

 

 

 

Der erste albanische Radiologe in der Schweiz mit eigener Praxis!

Der renommierte Radiologe aus dem Kosovo, Dr. Habib Jakupi, hat seine Berufsausbildung in Deutschland absolviert und medizinische Erfahrungen im Kosovo, in Deutschland und der Schweiz gesammelt. Er spricht in unserem Interview über seine bisherige medizinische Karriere, über die Praxis, die er nach dem Krieg im Kosovo, mit der Vision, den Kosovo zu reformieren, eröffnet hatte, Medizin und auch über sein Praktikum in der Schweiz. Genauer gesagt, hier in Zürich ist er Gründer und Inhaber von zwei radiologischen Praxen, von denen eine den Namen “ZEMRA” trägt. Im folgenden Interview enthüllt er auch die volle Bedeutung dieses Namens…

Albinfo.ch: Dr. Habib Jakupi ist ein bekannter Name in der kosovarischen, in der deutschen und seit kurzem auch in der Schweizer Medizin. Können Sie uns für diejenigen, die Sie nicht kennen, etwas über sich erzählen?

Dr. Habib Jakupi: Ich wurde in Vushtrri geboren. Dort habe ich die Grund- und weiterführende Schule abgeschlossen. Ich habe die medizinische Universität in Pristina und die Spezialisierung in Radiologie in Deutschland absolviert.

Albinfo.ch: Sie haben in den bekanntesten Krankenhäusern der Schweiz und in Deutschland gearbeitet und tun dies weiterhin. Können Sie Ihre Arbeit als Radiologe beschreiben?

Dr. Habib Jakupi: Die Radiologie ist ein Zweig der Medizin, der sich mit der Diagnose von Krankheiten durch Fotografien / Bilder befasst, beginnend mit den einfachsten wie Röntgenbilder bis hin zur Ultraschall- oder Mehrschichtbildgebung wie CT (Computertomographie) und MRT (Magnetresonanztomographie). Meine Aufgabe als Radiologe ist es, die Diagnose der Krankheit der Patient:innen anhand dieser Untersuchungsmethoden zu bestimmen.

Albinfo.ch: Was war, mit fast 35 Jahren Erfahrung in der Medizin, Ihr grösster beruflicher Erfolg?

Dr. Habib Jakupi: Die Arbeit der Radiolog:innen bei der Feststellung der Diagnose des Patienten ist eine sehr herausfordernde Aufgabe, die eine solide Vorbereitung benötigt. Unter anderem sind gute Arbeitsbedingungen, die Befolgung der aktuellen Literatur, Besuche von verschiedenen Kongressen und Symposien, eine kontinuierliche berufliche Ausbildung, Kontakte und Konsultationen mit Kolleg:innen und erfordert und das Internet. Der größte Erfolg für die Radiolog:innen ist die rechtzeitige Feststellung der Diagnose der Patient:innen, da dies der erste Schritt in die richtige Richtung ist – um mit der Therapie und Behandlung zu beginnen.

Albinfo.ch: Worauf sind Sie stolz?

Dr. Habib Jakupi: Habib Jakupi Ein Arzt hat im Berufsleben keine Zeit, um stolz zu sein! Er wird sich für seine Arbeit viel verantwortlicher fühlen. Denn der Erfolg der Behandlung der Patient:innen hängt direkt von seiner diagnostischen Fähigkeiten ab. Vor jedem Fall oder Patient:innen sollten alle Medikamente bereit liegen. Daher ist die Konzentration, die bei der Arbeit benötigt wird, maximal.

Albinfo.ch: Sie haben sich zunächst in Deutschland niedergelassen, sind dann in den Kosovo zurückgekehrt, wo Sie das Privatkrankenhaus “Euromed” eröffnet haben. Warum haben Sie beschlossen, Deutschland zu verlassen und in den Kosovo zurückzukehren?

Dr. Habib Jakupi: Deutschland war meine Wahlheimat, in der ich als junger Arzt angesichts des wissenschaftlichen und entwicklungspolitischen Niveaus sowie der grossen Tradition des Wissens und der Arbeit dort alle Möglichkeiten für Bildung und beruflichen Aufstieg gefunden habe. Und als der Moment kam und ich nach dem erfolgreichen Abschluss als Facharzt und als Partner des DIRANUK-Institutes in Bielefeld zurückkehrte, dachte ich, dass dies das Ziel war, von dem ich geträumt hatte. Aber nur zwei Jahre später, als unser geliebtes Kosovo befreit wurde und nach meinem ersten Besuch dort im Jahr 1999, erkannte ich, dass mein wahrer Traum etwas anderes war: Mein Traum war es das in Deutschland gewonnene Wissen und die gesammelten Erfahrungen an meinem Volk anzuwenden. Bis dahin konnten sie mit diesen modernen diagnostischen Methoden nicht behandelt werden. Auf diese Weise wurde Anfang 2000 die Euromed-Praxis in Prishtina (zusammen mit zwei Kollegen aus dem Kosovo) und später 2006 das Euromed-Krankenhaus in Fushë Kosovë (mit mehreren Kollegen aus dem Kosovo, Deutschland, der Schweiz, Österreich, der Türkei) gegründet.

Albinfo.ch: : “Euromed” war eines der beliebtesten Krankenhäuser in den Nachkriegsjahren im Kosovo und eine enorme Investition dieser Zeit. Geht es mit dem gleichen Erfolg weiter?

Dr. Habib Jakupi:  Aufgrund der Arbeitsweise und den Standards aus Deutschland wurde das Euromed Hospital von allen im Kosovo sehr gut aufgenommen. Insbesondere das Angebot einer modernen bildgebenden Diagnostik, aber auch chirurgische, orthopädische, gynäkologische und kardiologische Behandlungen. Durch die Einbeziehung von Expert:innen aus Westeuropa wurden die Voraussetzungen geschaffen, sodass viele Patient:innen im Kosovo sehr erfolgreich behandelt werden konnten, ohne dass eine Behandlung ausserhalb des Kosovo erforderlich war. Diese erfolgreiche Kombination ebnete den Weg für den Fortschritt und die Einrichtung des “Euromed” -Krankenhauses, welches die erfolgreiche Behandlung von Tausenden von Patient:innen im Kosovo ermöglichte.

Albinfo.ch: Aber in der Zwischenzeit haben Sie beschlossen, den Kosovo zu verlassen und wieder umzuziehen, diesmal in die Schweiz. Warum haben Sie diesen Schritt gewagt und wo ist Ihr Zuhause?

Dr. Habib Jakupi: Habib Jakupi: Die Erfahrung, die ich im Kosovo gemacht habe, war eine aussergewöhnliche. Eine Zeit voller Arbeit und Engagement mit vielen guten Kolleg:innen im Dienste der Patient:innen aus allen Teilen des Kosovo und darüber hinaus. Es war die Zeit, als die Grundlage für die neue kosovarische Gesundheitsversorgung geschaffen wurde, ausgehend von der Rechtsgrundlage, der Gesetzgebung usw. Ich weiss sogar, dass es Zeit war, ein neues Gesundheitssystem zu schaffen, das dem neuen Staat und den Patient:innen und Bürger:innen dienen würde. In meiner Vision waren Reformen und Fortschritte in diesem Bereich notwendig. Ausgehend von der Regierung und dem Gesundheitsministerium, der Ausarbeitung moderner Gesundheitsgesetze, der Schaffung eines modernen Gesundheitssystems mit funktionaler und stabiler Infrastruktur, dem Gesundheitsinformationssystem bis hin zum Krankenversicherungssystem für alle Bürger:innen. Nach langer Arbeit, die 2012 erfolgreich gekrönt wurde, mit der Genehmigung des neuen Gesundheitsgesetzes in der Versammlung, welches die Voraussetzungen für die Verwirklichung der oben erwähnten Vision schaffen sollte, wurde dies nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts leider unmöglich. Im Dezember 2012 wurde der Entscheid und der Reformartikel des neuen Gesetzes aufgehoben.

Meiner Meinung nach war der Status quo rechtlich konkretisiert, und ich sah keine Möglichkeit, dass sich die Gesundheit des Kosovo in den nächsten 10 bis 15 Jahren verbessern würde. Auf diese Weise bin ich 2013 zurück in den Westen gegangen. Insbesondere in der Schweiz.

Albinfo.ch: Was ist der Unterschied zwischen der deutschen Medizin, der im Kosovo und der der Schweiz?

Dr. Habib Jakupi: Habib Jakupi: Es gibt verschiedene Gesundheitssysteme. Obwohl es viele Ähnlichkeiten zwischen Deutschland und der Schweiz gibt, müssen wir die lange Stagnation bei uns akzeptieren, die bis 1999 die Schuld anderer und ab 1999 unsere eigene Schuld war.

Albinfo.ch: Was fehlt der Kosovarischen Medizin?

Dr. Habib Jakupi: : Was im Kosovo fehlt, sind: ein echtes Gesundheitssystem einer freien europäischen Gesellschaft, eine Krankenversicherung für Bürger:innen, ein Gesundheitsinformationssystem und ein Qualitätssystem für die Grund- und Weiterbildung und vieles mehr.

Albinfo.ch: Ich kann mich der Frage der Pandemie nicht entziehen. Wie beurteilen Sie diese Situation, diejenigen, die nicht an Covid-19 glauben, den Impfstoff und wie das Kosovo und die Schweiz mit der Corona-Krise umgehen?

Dr. Habib Jakupi: Eine Pandemie ist eine massive Krankheit, die die öffentliche Gesundheit in grossen geografischen Gebieten gefährdet und in diesen Dimensionen die Menschheit ungefähr einmal in 100 Jahren “befällt”. Diejenigen, die nicht glauben: ich denke, es ist das Ergebnis von Unwissenheit, Unwissenheit; ein Weg, der Realität und dem falschen Ansatz zu entkommen, das eigene Unglück und das der Menschheit zu verspotten. Pandemiemanagement: eine Herausforderung für alle! Normalerweise ist diese Herausforderung sogar noch grösser, wenn sie mit einigen Merkmalen kombiniert wird, wie z. B. zurückhaltenden oder falschen Ansätzen, mangelnde Entschlossenheit und Stabilität, mangelnde Sicht für weitsichtigen Ansatz usw.

Albinfo.ch: Jetzt haben Sie in der Schweiz zwei radiologische Praxen eröffnet. Können Sie uns etwas mehr über diese beiden erzählen?

Dr. Habib Jakupi: Nach der Erteilung einer Lizenz für Privatarbeit im Kanton Zürich im Jahr 2019 konnte die erste radiologische Praxis eines Arztes albanischer Herkunft in der Schweiz eröffnet werden. In der ersten Praxis an der Mühlebachstr. 7, in Zürich (in der Nähe des Opernhauses) haben wir begonnen, radiologische Untersuchungen für die MRT anzubieten (vollständige Untersuchungen mit dieser Methode). Während wir Anfang dieses Jahres (ab dem 01.03.2021) mit der zweiten Praxis, ebenfalls in Zürich, an der Hardturmstrasse 131. begonnen haben. Mit dem Unterschied, dass wir hier vollständige radiologische Methoden anbieten, angefangen mit digitalem Röntgen, Ultraschall, Mammographie mit Tomosynthese, Osteodensitometrie, Computertomographie (CT) bis hin zur Magnetresonanztomographie (MRT). Für mich ist dies der Moment der professionellen Erfüllung des Angebots für alle Patient:innen aus der ganzen Schweiz und ausserhalb (wir haben gelegentlich Patient:innen aus den umliegenden Ländern, aber auch weiter entfernt, sogar aus dem Kosovo).

Albinfo.ch: Was bedeutet der Name der Verordnung “Zemra” und warum in der albanischen Sprache?

Dr. Habib Jakupi: Es ist eine Kombination der Wörter Zürich, Euromed und Radiologie, die wir versehentlich entdeckt haben und die zu einem albanischen Wort abgekürzt werden können – HERZ, das auch ein Wort ist, das Nähe, Respekt, Liebe, Wahrheit, Ausdauer usw. vermittelt. Und ich glaube, es ist für jeden unserer Patient:innen leicht zu verstehen.

Albinfo.ch: Für welche Probleme und Behandlungen oder für welche Arten von Dienstleistungen können Patient:innen an Ihre Praxis überwiesen werden?

Dr. Habib Jakupi: Für alle Arten der Fotografie in der Radiologie, angefangen von Röntgen bis Magnetresonanz. Von Kopf bis Fuß. Von leichten bis schwereren Krankheiten.

Albinfo.ch: Haben Sie konkrete Pläne die Anzahl der Praxen zu erhöhen?

Dr. Habib Jakupi: Jeder hat einen speziellen Sektor für die Entwicklung von Ideen, Projekten, Plänen usw. Ich glaube, dass dieser Sektor der Ausgangspunkt ist, von dem aus die Erfolge und Erfolge in jedem Bereich beginnen. Meine Idee ist es, so nah wie möglich an Menschen zu sein. Jetzt in Zürich an zwei Standorten. In Zukunft ist dies auch an anderen Standorten möglich. Seien Sie versichert, ich werde Sie wissen lassen, wenn wir mit dem nächsten Projekt fertig sind.

Albinfo.ch: Wie vertraut sind Sie mit der Schweiz und wie viele Möglichkeiten bietet sie für Ihre berufliche Arbeit. Können Sie einen Vergleich mit Deutschland anstellen?

Dr. Habib Jakupi: Ich fühle mich an meinen Beruf als Radiologe gewöhnt. Auch habe ich mich auch gut an den Bezirk, die Gesellschaft, die Kultur und den Alltag hier in der Schweiz gewöhnt. Nur meine Sprache bleibt das Hochdeutsch.

Albinfo.ch: Wird die Schweiz das Land sein, in dem Sie sich pensionieren lassen werden?

Dr. Habib Jakupi: Habib Jakupi: Als wir im Kosovo waren, sind wir zum Skifahren in die Schweiz gekommen, dort habe ich meiner Frau gesagt, dass wir nach der Pensionierung in die Schweiz ziehen werden. Die Tatsache, dass ich mehr als 16 Jahre vor meiner Pensionierung in die Schweiz gekommen bin und jetzt mit meiner Frau hier wohne, bestimmt nicht unbedingt, wo wir zum Zeitpunkt der Pensionierung leben werden. Vielleicht sind die meisten von uns im Kosovo! Dort haben wir Kinder, Enkelkinder und Verwandte und viele Erinnerungen. Bis heute haben wir aber viele Patient:innen im Kosovo, die wir durch die teleradiologische Methode mit den gleichen Methoden wie hier diagnostizieren, d.h. von Röntgenstrahlen bis zur Magnetresonanztomographie (untersucht bei Euromed in Fushe Kosova). Unsere Beziehungen zum Kosovo bleiben auf ewig.

Welche medizinischen Dienstleistungen bieten sie an und wo befinden sie sich?

Dr. Habib Jakupi:

www.praxisZEMRA.ch

www.limmatradiologie.ch

Këtu, në këto dy adresa të internetit do t`i gjeni të gjitha metodat dhe gamën e ofertave ekzaminuese që ne ofrojmë.

Unter folgenden Links finden Sie unser gesamtes Angebot.

Praxis Zemra Radiologie

Mühlebachstrasse 7, 8008 Zürich

 [email protected] 

+41 (0)44 510 29 58

Limmat Radiologie

Hardturmstrasse 131, 8005 Zürich

+ 41 (0) 44 532 12 12

Deutch: Adriatik Salihi

Foto: Armend Berisha

„MeGaherz“, eine Spitex mit Herz

Lumnije Memisi und Katrin Gartmann haben einen speziellen Dienst für häusliche Patientenversorgung eingerichtet. Der Name “MeGaherz” ergibt sich aus den ersten beiden Buchstaben der Nachnamen der beiden Gründerinnen, während das Herz ein Symbol für bedingungslose Herzlichkeit ist, da es neben Professionalität auch “viel Herz” mitbringt. Es bietet Dienstleistungen an, die nicht bei allen Spitexen in der Schweiz aufzufinden sind. In Zürich ist es das erste seiner Art.

Um unseren Leser:innen zu erläutern, worum es geht, hat albinfo.ch ein Interview mit der Miteigentümerin Lumnije Memisi geführt. Es ermutigt unter anderem die Albaner:innen der Schweiz, die die Dienste von der Spitex in Anspruch nehmen müssen, auch in Anspruch nehmen.

Albinfo.ch: Sie sind Inhaberin und Gründerin des Spitex-Dienstes “MeGaherz”. Wann haben Sie das Unternehmen gegründet, wo ist der Hauptsitz und wer ist für das Spitex verantwortlich?

Lumnije Memisi: Spitex MeGaherz wurde 2019 gegründet und am 1. September 2019 im Gesundheitszentrum Flor an der Loren – Allee, in Uster eröffnet. Verantwortlich sin Katrin Gartmann und ich.

Albinfo.ch: Wie viele Mitarbeiter:innen haben Sie ungefähr und über welche beruflichen Qualifikationen verfügen sie?

Lumnije Memisi: Aktuell sind wir 26 Mitarbeiter:innen und die meisten sind diplomierte Pflegefachleute aus den verschiedensten Fachbereichen; Pädiatrie, Psychiatrie, Akut und Langzeitpflege. Ebenfalls haben wir Mitarbeiter:innen welche Fachweiterbildungen im Bereich Palliativversorgung und Management absolviert haben.

Albinfo.ch: Sie sind daran interessiert, mehr albanische Kund:innen zu gewinnen. Denken Sie, dass diese ungern Spitex-Dienste zu nutzen? Wenn ja, was ist Ihrer Meinung nach die Begründung?

Lumnije Memisi: Unserer Meinung nach hat es wahrscheinlich mehrere Gründe, warum Spitex Leistungen noch so wenig beansprucht werden. Zum einen wissen die Menschen nicht, dass es möglich ist Zuhause versorgt zu werden und haben eventuell auch Scham externe Hilfe in Anspruch zu nehmen und zum anderen ist es wahrscheinlich auch die Tradition, dass die Familie für die Familie sorgt. Dies ist ein sehr schöner Gedanke, welchen wir uns auch zum Motto gemacht haben.

„Eine Familie für die Familie“, denn wie wir alle wissen, ist es in der heutigen Gesellschaft sehr herausfordernd alles unter einen Hut zu bringen. Die Familie, die Kindererziehung, den Haushalt, die Arbeit usw. Und wenn dann ein Familienmitglied besondere Pflege und Betreuung benötigt, ist es sehr schwierig allem gerecht zu werden und da kommen wir zum Einsatz. Egal in welchem Alter der Mensch ist, vom Säugling bis zum Senior – wir sind für alle Altersklassen da.

Albinfo.ch: Was würden Sie Albanern sagen, die Ihren Service benötigen, ihn aber nicht nutzen?

Lumnije Memisi: Haben Sie Vertrauen und lernen Sie uns kennen. Wir verstehen Ihre Bedürfnisse und passen uns wann immer möglich, Ihren Vorstellungen an.

Albinfo.ch: Haben Sie albanische Mitarbeiter:innen?

Lumije Memisi: Ja wir beschäftigen sowohl Frauen wie auch Männer mit albanischer Abstammung.

Wir sind ein sehr international aufgestelltes Team.  Unser Team besteht aus ca. 10 Nationalitäten.

Schon die Inhaberinnen haben unterschiedliche Nationalitäten albanisch und deutsch – und dieses Tandem funktioniert ausgezeichnet.

Auch wenn man sehr oft von Unterschieden spricht – kommen die Gemeinsamkeiten im Alltag zum Tragen und jeder kann seine Stärken dort einsetzen, wo Sie gebraucht werden.

Und da die Kommunikation einer der wichtigsten Faktoren ist, um den Menschen zu helfen und zu verstehen, ist es natürlich ein riesen Vorteil, dass wir in der Muttersprache die Konversationen führen und somit den Menschen Sicherheit geben können.

Albinfo.ch: Was Sie wahrscheinlich von der Konkurrenz abhebt, scheint der Baby-Service (Kinderspitex) zu sein. Was beinhaltet dieser Service?

Lumnije Memisi: Das ist richtig, die Kinderspitex ist ein Bereich, der nicht von vielen Anbietern geboten wird. Im Bereich Kinderspitex geht es um Kinder, welche die verschiedensten Erkrankungen aufweisen und besondere Pflege und Überwachung zu Hause benötigen. Die Eltern werden im Umgang mit den Kindern auch geschult aber, da Sie nicht 24 Stunden am Tag die Pflege alleine übernehmen können gibt es uns, wir sind da um zu unterstützen – meistens Nachts, damit die Eltern den notwendigen Schlaf bekommen um sich tagsüber um Ihre Kinder kümmern zu können.

Oftmals haben diese Kinder Schwierigkeiten beim Atmen und benötigen eine Kanüle um den Atemvorgang zu unterstützen. Diese Kanüle benötigt spezielle Pflege eine Infusionstherapie oder einen Verband und damit sie dafür nicht ins Spital gehen müssen – gehen wir zu Ihnen nach Hause und machen dies in der gewohnten Umgebung der Kinder.

Albinfo.ch: Und sollten Sie spezialisierteres Personal für Kinder haben?

Lumnije Memisi :  Ja dies ist vorgeschrieben von der Behörde, welche die Leistungen bezahlt, der Invaliden Versicherung, deshalb ist es eine Besonderheit der Spitex „MeGaherz“. Unser Anteil an diplomierten Pflegefachleuten ist sehr hoch im Vergleich zu anderen Spitex Organisationen – Unser Diplomiertenanteil beträgt 85 %.

Albinfo.ch: Sie haben auch den “Mutter-Kind” -Dienst. Was bietet dieser Service?

Lumnije Memisi: Den Mutter- Kind Dienst bieten wir nach der Geburt des Kindes an. Sobald die Mutter das Baby nach Hause genommen hat, hat sie Anspruch auf eine sogenannte Wochenbettbetreuung. Es gibt Hebammen, die das anbieten oder aber Pflegefachleute welche zu den Familien nach Hause gehen und dort die Untersuchungen und Beratungen für Mutter und Kind übernehmen. Beim Neugeborenen zum Beispiel: Temperaturkontrolle, Hautkontrolle, Nabelschnurkontrolle, Baby – Bad Anleitung und Instruktion für die Mütter, Stillanleitung, Kontrolle bei der Mutter, ob alles in Ordnung ist nach der Geburt

Albinfo.ch: Woraus besteht der psychiatrische Dienst? Haben Sie auch Psychiater unter sich?

Lumnije Memisi: Psychiatrische Pflege und Betreuung ist sehr individuell, wie der jeweilige Mensch, der sie benötigt. Oft geht es darum mit Gesprächen dem Menschen in seiner aktuellen Situation zu unterstützen. Es kann eine chronische Erkrankung sein oder aber eine neue Herausforderung im Leben. Wir besprechen mit ihnen was das Ziel ist und planen die notwendigen Massnahmen und helfen bei der Umsetzung. Jetzt nach einem Jahr COVID Pandemie, merken wir immer mehr, dass die notwendigen Massnahmen, den Menschen schon sehr auf das Gemüt schlagen und die soziale Isolation eine Herausforderung für uns alle bedeutet. Auch hier versuchen wir den Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen, um mit der Situation besser umgehen zu können – da werden wir recht erfinderisch. Und was hier auch wieder zum Tragen kommt, ist die mögliche Kommunikation auf Muttersprache.

Für dieses Fachgebiet benötigt es auch wieder speziell ausgebildete Mitarbeiter:innen, welche wir bei der Spitex „MeGaherz“ haben.Immer in Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärzteschaft – den Psychiatern.

Albinfo.ch: Erzählen Sie uns etwas über Palliativpflege: Was beinhaltet dieser Service?

Lumnije Memisi: Palliativpflege bedeutet, wenn eine Erkrankung unheilbar ist, dem Menschen die bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen. Und dies, wenn immer möglich, zu Hause.

Keiner ist gerne im Spital und auch hier wieder, gerade in der jetzigen Zeit wo Kontakte zum Schutz aller beschränkt werden müssen, ist es für Menschen, welche sich im letzten Abschnitt ihres Lebens befinden, äusserst wichtig, so lange wie möglich im eigenen Umfeld bleiben zu können. Gemeinsam mit allen Fachspezialist:innen werden dann mit dem Betroffenen und deren Angehörigen die optimale Pflege und Betreuung zu Hause geplant.

Grosse Themen in diesem Bereich sind unter anderem die Kontinuität, Gespräche und auch das Schmerzmanagement, wir von der Spitex „MeGaherz“ und die Fachexperten:innen, versuchen den Betroffenen und ihren Angehörigen diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten

Albinfo.ch: Was ist die nahe Zukunft Ihres Spitexes: Haben Sie Pläne, das Angebot zu erweitern?

Lumnije Memisi: Wir sind jetzt 1 Jahr und 7 Monate unterwegs und diese Zeit war geprägt von Aufbau und Wachstum.

Unsere Mitarbeiter:innen sind unsere grösste Stärke, mit Ihrem Know – How und ihrem herausragenden Einsatz zum Wohl unserer Klienten und Klientinnen und somit für unsere Spitex „MeGaherz“, sind wir schon so weit gekommen.

Wir haben ein grandioses Team und bauen unsere Kapazitäten in allen Fachrichtungen weiter aus.

Da wir einen sehr hohen Qualitätsanspruch an uns und unsere Arbeit haben, werden die Prozesse stetig überprüft und angepasst.

spitexmegaherz.ch

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Die Schweiz hilft dem Kosovo, Arbeitsplätze zu schaffen

Die Schweiz unterstützt weiterhin das nachhaltige Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Kosovo, berichtet albinfo.ch.

In den letzten vier Jahren hat die Schweiz über 8.500 Bürger des Kosovo durch den Erwerb von Arbeitsplätzen unterstützt.

Erfahren Sie im folgenden Video mehr über die Bemühungen der Schweiz zur Verbesserung der Jugendbeschäftigung im Kosovo:

 

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Coronavirus: Nächster Öffnungsschritt am 19. April

Der Bundesrat führt seine Strategie einer vorsichtigen, schrittweisen Öffnung fort. An seiner Sitzung vom 14. April 2021 hat er einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen. Ab Montag, 19. April, sind mit Einschränkungen wieder Veranstaltungen mit Publikum möglich, etwa in Sportstadien, Kinos oder Theater- und Konzertlokalen. Auch sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen sind wieder erlaubt, ebenso gewisse Wettkämpfe. Restaurants können ihre Terrassen wieder öffnen. Die Lage ist zwar weiterhin fragil, das Risiko einer weiteren Öffnung ist für den Bundesrat aber vertretbar. Bei allen wieder erlaubten Aktivitäten ist das Tragen einer Maske und das Einhalten des erforderlichen Abstands möglich und mit wenigen Ausnahmen auch vorgeschrieben. Ausserdem schreitet die Durchimpfung der Risikogruppen gut voran und das Testen wird laufend ausgedehnt.

Die aktuelle epidemiologische Situation ist weiterhin fragil und hat sich in den letzten Wochen weiter verschlechtert. Vier von fünf Richtwerte für Öffnungsschritte sind derzeit nicht erfüllt. Es ist zudem noch nicht klar, ob es über die Ostertage zu vermehrten Ansteckungen im Familien- und Freundeskreis gekommen ist.

Voraussetzungen für moderaten Öffnungsschritt

Der Bundesrat sieht die Voraussetzungen für einen moderaten Öffnungsschritt dennoch gegeben. Der Wiederanstieg der Hospitalisationen erfolgt im Vergleich zu den Fallzahlen relativ langsam und die Durchimpfung schreitet bei den Risikopersonen gut voran: fast 50 Prozent der über 80-Jährigen und rund 30 Prozent der 70- bis 79-Jährigen Personen sind vollständig geimpft. Ausserdem sind die Verhältnisse auf den Intensivstationen relativ stabil.

In seiner Beurteilung hat der Bundesrat auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen berücksichtigt, insbesondere auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Öffnungsschritt orientiert sich am Öffnungspaket II, das Mitte März in Konsultation geschickt, aber nur zu einem kleinen Teil umgesetzt worden ist. Es ermöglicht Aktivitäten mit moderatem Risiko, bei denen das Tragen einer Maske und das Einhalten des erforderlichen Abstands mit wenigen Ausnahmen einfach möglich ist.

Öffnungsschritt mit kalkuliertem Risiko

Der Bundesrat ist sich des Risikos des Öffnungsschritts bewusst. Wenn die Hospitalisierungen zunehmen, betrifft dies immer mehr auch jüngere Personengruppen. So sind heute mehr als die Hälfte der hospitalisierten Personen unter 65 Jahre alt. Je nach Entwicklung in den Spitälern besteht die Gefahr, dass die Öffnungen wieder rückgängig gemacht werden müssen. Der Bundesrat appelliert an die Bevölkerung, sich weiterhin vorsichtig zu verhalten, insbesondere Risikopersonen, die in den nächsten Wochen vollständig geimpft und damit gut vor einer Infektion und einem schweren Verlauf der Krankheit geschützt sein werden.

Restaurantterrassen wieder offen.

Restaurants und Bars können ab dem 19. April ihre Terrassen wieder öffnen. Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske darf nur während der Konsumation abgelegt werden. Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt. Von sämtlichen Person müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder eine Abschrankung angebracht werden. Diskotheken und Tanzlokale bleiben geschlossen. Weil viele Gastrobetriebe mit dieser Regelung noch nicht kostendeckend wirtschaften können, wird die wirtschaftliche Unterstützung der Gastrobranche wie bisher fortgeführt.

Öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe

Öffentlich zugängliche Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe sollen analog zu Läden und Museen ihre Innenbereiche wieder öffnen können. Damit sind auch Zoos und botanische Gärten wieder vollständig zugänglich. In Innenräumen muss immer eine Maske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten werden. Der Innenbereich von Wellnessanlagen und Freizeitbädern bleibt hingegen geschlossen.

Veranstaltungen mit Publikum: draussen mit 100, drinnen mit 50 Personen

Veranstaltungen mit Publikum sind mit Einschränkungen wieder möglich. Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt auf 100 Personen draussen – etwa für Fussballspiele oder Open-Air-Konzerte – und 50 Personen drinnen – etwa für Kinos, Theater oder Konzerte. Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts. Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske muss immer getragen werden. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Konsumation ist verboten und von Pausen ist abzusehen.

Andere Veranstaltungen: maximal 15 Personen

Mit dem Öffnungsschritt sind neben den bereits zulässigen privaten Veranstaltungen und den sportlichen und kulturellen Aktivitäten auch andere Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen erlaubt. Dies betrifft beispielsweise Führungen in Museen, Treffen von Vereinsmitgliedern oder andere Veranstaltungen im Unterhaltungs- und Freizeitbereich. Auch hier gilt Masken- und Abstandspflicht.

Sport und Kultur: Aktivitäten für Erwachsene bis zu 15 Personen

Die Vorgaben für sportliche und kulturelle Aktivitäten werden neu auch für Erwachsene im Amateurbereich gelockert, für Einzelpersonen oder für Gruppen mit bis zu 15 Personen. Auch Wettkämpfe sind unter diesen Voraussetzungen wieder erlaubt. Draussen muss dabei entweder eine Maske getragen oder der erforderliche Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. In Innenräumen muss grundsätzlich sowohl die Maske getragen als auch der Abstand eingehalten werden. Es sind jedoch Ausnahmeregelungen vorgesehen für Aktivitäten, bei welchen keine Maske getragen werden kann, etwa beim Ausdauertraining in Fitnesszentren oder beim Singen im Chor. In diesen Ausnahmefällen gelten strengere Abstandsvorgaben.

Sportarten mit Körperkontakt sind in Innenräumen weiterhin nicht erlaubt, im Aussenbereich weiterhin nur, wenn eine Maske getragen wird. Es wird weiterhin empfohlen, sportliche und kulturelle Aktivitäten nach draussen zu verlegen und sich vor Veranstaltungen, sportlichen und kulturellen Aktivitäten testen zu lassen.

Präsenzunterricht an Hochschulen und in Weiterbildungen

Präsenzunterricht ist auch ausserhalb der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II eingeschränkt wieder möglich, also insbesondere an Hochschulen und in der Erwachsenenbildung. Es gilt eine Beschränkung auf maximal 50 Personen und eine Kapazitätsbegrenzung auf ein Drittel der Räumlichkeit, ebenso Masken- und Abstandspflicht.

Testoffensive: Keine Quarantäne für Unternehmen

Für Mitarbeitende von Unternehmen, die über ein Testkonzept verfügen und der vor Ort tätigen Belegschaft mindestens einmal pro Woche Testungen anbieten, entfällt bei ihrer beruflichen Tätigkeit die Kontaktquarantäne. Für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen können die Heime die Maskenpflicht aufheben. Dies gilt auch für Bewohnerinnen und Bewohner, die von einer Covid-19 Infektion genesen sind.

Versorgung mit wichtigen und vielversprechenden Arzneimitteln

Der Bundesrat hat heute auch Entscheide zur Versorgung mit wichtigen und vielversprechenden Arzneimitteln gegen Covid-19 gefällt. Monoklonale Antikörper-Kombinationstherapien sollen in der Schweiz möglichst bald verfügbar sein. Der Bund wird die Kosten für diese Behandlungen in einer ersten Phase bis zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherer übernehmen.

Das EDI wird zudem beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem WBF und dem EFD vertieft zu prüfen, in welcher Form der Bund die Herstellung und Entwicklung von Covid-19-relevanten Arzneimitteln (inkl. Impfstoffe) in der Schweiz stärken kann. Mit der Änderung des Covid-19-Gesetzes vom 20. März 2021 hat der Bund dazu einen grösseren Spielraum erhalten.

Nebenwirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz

1’174 Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz ausgewertet: Bis zum 6. April 2021 hat Swissmedic in Zusammenarbeit mit den regionalen Pharmacovigilance-Zentren 1’174 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. Die Meldungen bestätigen das aus den Zulassungsstudien bekannte respektive in den Arzneimittelinformationen aufgeführte Nebenwirkungsprofil und ändern das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der eingesetzten Impfstoffe nicht.

577 Meldungen beziehen sich auf Comirnaty® von Pfizer/BioNTech und 580 auf den Covid-19 Impfstoff von Moderna. In 17 Fällen wurde der Impfstoff nicht spezifiziert. In einem kleineren Teil der Meldungen werden explizit Reaktionen nach der zweiten Impfdosis beschrieben (n=79 zu Comirnaty, n=78 zu Moderna). Die Mehrzahl der Meldungen erfolgten durch medizinische Fachpersonen, 92 Meldungen (7,8 %) kamen direkt von Betroffenen bzw. Patientinnen oder Patienten.

Gemäss Informationen des BAG wurden bis einschliesslich 4. April 2021 etwa 1,6 Millionen Impfdosen in der Schweiz verabreicht und etwa 604’000 Personen vollständig geimpft. Da Meldungen zu unerwünschten Wirkungen oft erst mit Verzögerung bei Swissmedic eingereicht werden und auch die sorgfältige Auswertung der Meldungen Zeit braucht, ist es nicht möglich, die hier dargestellten Meldungen direkt mit den verabreichten Impfungen zu vergleichen. Retrospektiv zeigt sich jedoch eine ungefähre Melderate von einer Meldung pro 1’000 verimpften Dosen.

Der grössere Teil der Meldungen bezog sich auf Frauen (68,6 %), in 28,3 % der Fälle waren Männer betroffen und in einigen Meldungen (3,2 %) wurde das Geschlecht nicht angegeben.

Die Betroffenen waren im Mittel 64,9 Jahre alt (Spanne 16–101), wobei 41,7 % 75 Jahre oder älter waren. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen (n = 396) lag das mittlere Alter bei 69,3 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall (n=55) bei 83,7 Jahren.

Mit 778 (66,3 %) war der grössere Teil der Meldungen nicht schwerwiegend, 396 Meldungen (33,7 %) wurden als schwerwiegend eingestuft. In diesen Fällen wurden die Personen entweder im Krankenhaus behandelt oder die Reaktionen wurden aus anderen Gründen als medizinisch bedeutsam eingestuft. In den meisten Fällen waren die Betroffenen aber nicht gefährdet.

In den meisten Meldungen wird über mehr als eine Reaktion berichtet (insgesamt 2’960 Reaktionen in den 1’174 Meldungen, d.h. durchschnittlich 2,5 Reaktionen pro Meldung). Die am häufigsten gemeldeten Reaktionen in Fällen, die als schwerwiegend eingestuft wurden, waren Fieber (56), Luftnot (31), Kopfschmerzen/Migräne (28), Herpes Zoster Reaktivierung (26), Überempfindlichkeit (22) /anaphylaktische Reaktionen (12), Erbrechen (20), Ermüdung (19), Blutdruckerhöhung (19), Infektion mit Covid-19-Erkrankung (17)1), und Schwindel (18). Da eine Meldung in den meisten Fällen mehr als eine Reaktion enthält werden Reaktionen wie Fieber oder Kopfschmerzen sowohl in Fällen berichtet, die insgesamt als schwerwiegend eingestuft werden als auch in nicht-schwerwiegenden Fällen.

Es wurden 44 Fälle von Herpes Zoster gemeldet, von denen 26 als schwerwiegend eingestuft wurden, die meisten davon aus medizinischen Gründen. Herpes Zoster wird durch eine Reaktivierung von Varicella-Zoster-Viren (VZV) verursacht. Die primäre Infektion mit VZV führt zur Windpockenerkrankung. Risikofaktoren für einen Herpes Zoster sind u. a. immunsuppressive Behandlungen, Diabetes mellitus, weibliches Geschlecht, psychologischer Stress oder mechanische Verletzungen. Die Inzidenz von HZ steigt mit dem Lebensalter von 3 pro 1’000 bei 40 bis 50-Jährigen auf 10 pro 1000 bei den über 80-Jährigen. Die Betroffenen in den gemeldeten Fällen waren im Mittel 72 Jahre alt und der Zoster trat zwischen ein und 43 Tagen nach der Impfung auf. Derzeit wird weiter untersucht, ob ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Auftreten von Herpes Zoster besteht.

Beim Covid-19 Impfstoff von Moderna machen Berichte über Lokalreaktionen an der Injektionsstelle, einschliesslich verzögert auftretenden, einen deutlich grösseren Teil an den Meldungen aus als bei Comirnaty®, zu dem eher Allgemeinreaktionen gemeldet werden. Hier könnte es sich jedoch zum Teil um «stimulierte Meldungen» handeln, aufgrund von unseren Informationen vom 19.2.2021 zu verzögerten Lokalreaktionen, die häufiger nach dem Moderna Impfstoff beobachtet wurden.

In 55 der schwerwiegenden Fälle sind die Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 84 Jahre alt und hatten mehrheitlich schwere Vorerkrankungen. Diese Fälle wurden besonders sorgfältig analysiert. Nach jetzigem Kenntnisstand führten unabhängig von den Impfungen auftretende Erkrankungen wie z.B. Infektionen, kardiovaskuläre Ereignisse oder Erkrankungen der Lungen und Atemwege zum Tod. Trotz einer zeitlichen Assoziation gibt es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war. Die Arzneimittelbehörden anderer Länder sowie die WHO kommen zu ähnlichen Ergebnissen bei der Bewertung von Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang mit den in der Schweiz zugelassenen Covid-19 Impfstoffen.

Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen ändern nichts am positiven Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe. Durch die Meldungen liegt jetzt ein klareres Bild der Sicherheit der Impfstoffe in der täglichen Anwendung vor, dass das bekannte Nebenwirkungsprofil weitgehend bestätigt. Bekannte Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe sind in den Arzneimittelinformationen aufgeführt. Diese werden laufend aktualisiert und auf www.swissmedicinfo.ch publiziert.

 

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1) Bei diesen Meldungen handelt es sich um Covid-19 Erkrankungen, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten sind. Da die geimpften Personen vor der Impfung nicht getestet werden und der Schutz vor einer Erkrankung vom Körper zuerst aufgebaut werden muss, kann es vorkommen, dass in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung eine Covid-19 Erkrankung auftritt. Diese hat jedoch kausal nichts mit der Impfung zu tun. Covid-19 Impfstoffe enthalten anders als Lebendimpfstoffe (z. B. gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR)) keine (abgeschwächten) Viren und können daher keine Covid-19 Erkrankung auslösen.

Zahnarzt Rifat Osmani mit 3D-Dienstleistungen in seiner Praxis in der Schweiz

Wir sind es gewohnt, über moderne Praxen albanischer Zahnärzte in der Schweiz zu lesen, aber bisher hatten wir noch keinen, der die Praxis mit modernsten Geräten für die Zahnbehandlung mit digitalen 3D-Methoden ausgerüstet hat. Diese Methode der Zahnbehandlung gilt als Revolution in der Zahnmedizin. Die gebotenen Dienstleistungen sind um ein Vielfaches einfacher und genauer als herkömmliche.

Rifat Osmani ist einer jener Ärzte, die mit seiner sanften Sprache und der Art der Behandlung schnell das Vertrauen von Patienten gewinnt und ihnen die Angst vor einer Zahnbehandlung nimmt. Eine starke Waffe von ihm sind derzeit auch die neuesten technologischen Geräte in der Zahnmedizin, die des 3D-Scanners.

So sind Dutzende von Kindern regelmäßige Patienten des Zahnarztes Osmani. Auch die Dorfschule schickt alle Kinder zur medizinischen Untersuchung, zum Arzt Rifat Osmani.

Rifat Osmani

Bevor Dr. Rifat Osmani vor sieben Jahren sein Rezept erhielt, hatte er drei Jahre in einer Wil-Klinik namens “Zahnarzt Zentrum” gearbeitet und durch die zahlreichen Notfälle, die er in dieser Klinik hatte, Berufserfahrung gesammelt.

«Ich habe drei Jahre bei Wil gearbeitet und dann 2014 die ganze Hausklinik gekauft», beginnt er und erinnert sich an seine berufliche Reise als einziger Zahnarzt in Bütschwil.

Rifat gehört nicht zu den Ärzten, die als Kind von diesem Beruf geträumt haben. Er wusste nicht einmal, was er tun wollte, selbst nach dem Abitur. «Nach dem Abitur hatte ich keine Ahnung, was ich als nächstes tun sollte. Also sagte ich meinen Eltern, ich würde ein Jahr innehalten, ich würde die Armee machen und dann werden wir sehen», erinnert sich, der heute 35-jährige Zahnarzt und Vater von zwei Kindern aus Gostivar, an seine Jugend zurück.

Absolventen in Basel mit einer Note nahe dem Maximum

Er interessiert sich ständig für Biologie und Naturwissenschaften, ist praktisch und hat eine leichte Hand für Präzisionsarbeiten. Diese Eigenschaften ergänzen den Beruf eines Zahnarztes sehr gut und so begann er sich für ein Studium der Zahnmedizin zu interessieren.

Im September 2005 begann er sein Studium an der Universität Basel im Bereich Zahnmedizin. Fünf Jahre später, im Jahr 2010, schloss Rifat die praktische Arbeit mit einer Höchstnote von 6 und einem Notendurchschnitt von 5,3 ab. «Es war etwas Seltenes, weil ich unter den drei besten Absolventen war.» Heute, zehn Jahre nach dem Abschluss, passieren jedes Jahr etwa zweitausend Patienten die leichten Hände von Arzt Rifat Osmani. Davon sind 500 Grundschulkinder in Bütschwil und Büsnang, die regelmäßig jährlich von Arzt Rifat Osmani untersucht werden. «Ich habe auch viele Patienten anderer Nationalitäten. Ich bin ruhig und mache keinen Stress. Ich habe ungefähr zweitausend Patienten pro Jahr. Viele von ihnen Schweizer, die äußerst loyal sind. Wenn ein Kind kommt, kommen die Eltern, der Onkel und die ganze Familie», erläutert er das Vertrauen, welches die Bewohner*innen von Bütschwil und den umliegenden Dörfern ihm schenken.

Prothese in digitaler 3D-Form für 10 Minuten

«Die 3D-Geräte stammen alle vom größten Implantatunternehmens der Schweiz – Straumann. Alles wird gescannt und die Prothesen werden digital erstellt. Es müssen keine Masse genommen werden. Alles wird mit den neuesten Geräten gescannt und in digitaler Form archiviert. Dieses Formular ist billiger, weil es deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt, einfach und schnell hergestellt wird und ich alle Modelle in digitaler Form habe. Außerdem sehe ich so jeden Zahn mit der höchsten Genauigkeit, wie er aussieht und ob ich gut gearbeitet habe oder nicht», erklärt Osmani, der sich an einem Tag in der Woche als Orthopäde auf Masterebene spezialisiert. «Ich mache viel Invisalign und ich habe einen Sonderstatus als einer der Ärzte, der am meisten Invisalign gemacht hat. Sie haben mir sogar ein Zertifikat dafür ausgestellt», sagt Dr. Osmani und enthüllt seine Zukunftspläne. Ab dem nächsten Jahr wird seine zweite Praxis in Ebnat-Kappel seine Arbeit aufnehmen.

Unter den drei erfolgreichsten Absolventen

Im September 2005 begann er sein Studium an der Universität Basel mit Schwerpunkt Zahnmedizin. Fünf Jahre später, im Jahr 2010, schloss Rifat die praktische Arbeit mit einer Höchstnote von 6 und einem Notendurchschnitt von 5,3 ab. «Es war eine Seltenheit, weil ich unter den drei besten Absolventen war.»

Termine können auch online vereinbart werden

Es gibt 9 Mitarbeiter, die sich um Ihre Zahngesundheit kümmern. Zwei Zahnärzte, ein Chirurg und das andere Begleitpersonal. Jeder, der eine zahnärztliche Untersuchung oder Behandlung benötigt, kann sich online unter https://zahnarztosmani.ch oder unter folgender Adresse an die Zahnarztpraxis wenden:

Zahnarzt Osmani

Ottilienstrasse 16

9606 Bütschwil

Tel: +41 71 983 20 33

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Alban Y. Neziri gründet ein modernes Gynäkologie Zentrum in Langenthal

Während wir zusammen Kaffee trinken, erzählte Dr. Neziri eine interessante Geschichte über seinen Vater, der in einem spezialisierten Zentrum in Deutschland operiert wurde. Vom Krankenhauswärter, der Oberschwester, dem Anästhesisten bis zum Stationsleiter waren alle Albaner.

Dies war ein Beispiel dafür, dass Arbeit und Engagement immer belohnt werden, egal woher sie kommen oder welcher Nationalität sie angehören

Einem solchen Beispiel folgt seit Jahren Prof. Dr. med. Alban Y. Neziri.

Nach langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Gynäkologie in verschiedenen Stationen vieler Krankenhäuser in der Schweiz, zunächst am Universitätsklinikum Insel in Bern, dann am Universitätsklinikum in Zürich, im Kantonskrankenhaus in St. Gallen und im Winterthurer Krankenhaus in der SRO Langenthal und schließlich wieder im Inselkrankenhaus in Bern, hat er sich endlich entschlossen, die gesammelten Erfahrung in seine neu eröffnete Klinik, seinen eigenen Patient*innen zur Verfügung zu stellen.

Lebensprojekt

Neben der menschlichen Mission besteht ein weiteres Ziel des Arztes darin, die höchsten Führungsebenen zu erreichen. “Sei es in staatlichen oder privaten Kliniken, oder eine eigene Privatklinik zu eröffnen, sagt Dr. Neziri für albinfo.ch, während er mir die Räumlichkeiten seiner Klinik zeigt. Mitbegründerin dieser Klinik ist seine Frau und Lebenspartnerin Ryve Neziri, die von Beruf Pflegeexpertin auf dem Gebiet der Nephrologie ist und mit Ihm dieses Zentrum leiten wird.

Die Arbeiten um dieses “Lebensprojekt” in die Realität umzusetzen, beginnen vor einem Jahr und werden nun durch eine supermoderne Klinik gekrönt.

Das Gynäkologie Zentrum “Langete”, eine hochmoderne Umgebung mit modernster Technologie, hat seit September dieses Jahres seine Türen für Patientinnen und Patienten geöffnet.

Basierend auf der langjährigen Erfahrung in zahlreichen Krankenhäusern und Spitälern, bietet Dr. Alban Nezirit in diesem Zentrum, zahlreiche Dienstleistungen im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe an. Unter anderem gehören dazu auch

die Gesundheit der Frau, Beratung von Jugendlichen sowie HPV-Impfung, Schutz vor ungewollten Schwangerschaften, Behandlung und Beratung kinderloser Paare.

Zum Service gehört auch die Behandlung schwangerer Frauen mit modernsten Ultraschallgeräten. Der Hebammenservice, vor und nach der Geburt, steht ebenfalls auf den Dienstleistungslisten dieses Zentrums

Eine breite Palette von Behandlungen für gynäkologische Erkrankungen

Hier werden alle gynäkologischen Erkrankungen, Endometriosen oder gutartigen Tumoren behandelt. In enger Zusammenarbeit mit dem Inselspital in Bern, werden hier auch Krebsvorstufen und gynäkologische Krebserkrankungen behandelt.

Gelegentlich ins «Langete» Zentrum eingeladen, ist auch ein Schmerzspezialist. Er wendet konventionelle und invasive Schmerzbehandlungstherapie an.

Andere Behandlungen umfassen urogynäkologische Erkrankungen, einschließlich urodynamischer Diagnostik und bis zur modernen Behandlung von Inkontinenz (unkontrollierter Urinverlust) durch CO2-Laserbehandlung sowie Hochfrequenz.

Als Neuheit des “Langete” -Zentrums werden durch Laservorrichtungen präkanzeröse Stadien im Gebärmutterhals und außerhalb der Genitalien behandelt, Kondylome, Vaginalatrophie und Entfernung von Dehnungsstreifen usw.

Wer ist Alban Y. Neziri?

Er wurde in Peja als Sohn zweier pädagogischer Eltern geboren, Vater Ymeri, Professor für Pädagogik und Mutter Mona, Professorin für albanische Sprache und Literatur. Er absolvierte seine Grundschulausbildung in seiner Heimatstadt, um sich anschliessend am mathematischen Gymnasium “Xhevdet Doda” in Pristina einzuschreiben. Er begann sein Studium in der Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Pristina, um es nach dem Krieg an der Medizinischen Universität in Graz fortzusetzen, wo er auch den Titel eines Doktors der Medizin erhielt. Er setzte sein Aufbaustudium an der Universität Graz fort, wo er in Zusammenarbeit mit der Universität Bern den wissenschaftlichen Abschluss “Doktor der Medizinischen Wissenschaften in den Neurowissenschaften” erhielt. Später verteidigte er in einem Aufbaustudienprogramm an der Universität Aalborg in Dänemark und der Universität Bern erfolgreich seine zweite Promotion und erhielt den wissenschaftlichen Abschluss “PhD” (Doktor der Philosophie) im Bereich Biomedizinische Wissenschaften und Ingenieurwissenschaften (Biomedizin) Wissenschaft und Technik).

Alban ist ordentlicher Professor an zwei Universitäten – der Universität Bern in der Schweiz und der Universität Aalborg in Dänemark. Er ist außerdem leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für biomedizinische Wissenschaften der medizinischen Fakultät in Bern sowie leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter an vielen medizinischen Einrichtungen. Er ist Mitglied der Präsidentschaft der Vereinigung albanischer Ärzte in der Schweiz, Mitglied der Präsidentschaft und des wissenschaftlichen Beirats der Kosovo Health Association sowie Mitglied der Redaktion der Fachzeitschrift “Kosova Journal of Surgery”. Er hat zwei wissenschaftliche Bücher sowie Dutzende internationaler wissenschaftlicher Arbeiten veröffentlicht. Er ist wissenschaftlicher Gutachter und Mitglied der Redaktion mehrerer internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften.

Zudem ist Dr. Alban Neziri auch an nichtmedizinische Aktivitäten, als externer Berater der schweizerischen Flüchtlinghilfe und als Mitglied der Caritas International tätig.

Prof. Dr. med Alban Y. Neziri, ehemaliger politischer Gefangener und UCK-Veteran, ist mit Ryve Neziri verheiratet, hat drei Kinder und lebt im Kanton Bern.

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Qendra moderne mjekësore e Dr. Albanit hap portat për mysafirët dhe pacientët (Foto)