DE Balkani

Avni Orllati bringt die in der Schweiz gesammelte Erfahrung mit dem 105 MW Solarpark in Kramovik in den Kosovo

Der Investor Avni Orllati aus der Schweiz hat mit der Umsetzung eines der bedeutendsten Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien im Kosovo begonnen, einem Solarpark mit einer Leistung von 105 Megawatt in Kramovik bei Rahovec.

Über die in der Schweiz aufgebaute Orllati Group bringt Orllati seine langjährige Erfahrung, sein Kapital und seine hohen Arbeitsstandards in den Kosovo.

Zum Start der Bauarbeiten zeigte sich Orllati erfreut darüber, dass ein solches Investitionsprojekt im Kosovo verwirklicht wird. Er bezeichnete es als ein Vorhaben von besonderer Bedeutung für saubere Energie und die Weiterentwicklung des Energiesektors.

“Ich freue mich sehr, heute hier bei Ihnen zu sein. Ich danke der Regierung dafür, dass sie uns die Möglichkeit gegeben hat, dieses Projekt umzusetzen. Es ist von großer Bedeutung für den Kosovo, für uns alle und für die Entwicklung sauberer Energie”, erklärte Orllati, berichtet albinfo.ch.

Nach seinen Angaben werden in dem Solarpark Solarmodule auf einer Fläche von rund 1,2 Millionen Quadratmetern installiert. Damit handelt es sich um eine Großinvestition in die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen.

Orllati dankte den staatlichen Institutionen, den Fachteams und den Projektpartnern, die an der Vorbereitung und dem Start des Projekts mitgewirkt haben. Er betonte, dass die Umsetzung über einen langen Zeitraum hinweg großes Engagement und Einsatz erfordert habe.

“Große Projekte bringen immer einige kleinere Herausforderungen mit sich. Entscheidend ist heute jedoch, dass die Arbeiten begonnen haben und weitergeführt werden”, sagte er.

Die in der Schweiz entwickelte Orllati Group gilt als Beispiel für erfolgreiche Investitionen der Diaspora im Kosovo, indem sie die im Ausland erworbene Erfahrung und Kompetenz in ein strategisch wichtiges Projekt im Heimatland einbringt.

Der Solarpark in Kramovik ist das Ergebnis einer wettbewerblichen Ausschreibung des Wirtschaftsministeriums, bei der ein Preis von 48,88 Euro pro Megawattstunde im Rahmen des Bieterverfahrens festgelegt wurde.

Das Projekt soll zur Steigerung der inländischen Stromproduktion beitragen und die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen nachhaltig stärken. /Albinfo.ch