Schneider Beadini bringt seine Marke ‘Tailor Beadini’ nach Zürich

Der Schneiderberuf wird als edler Beruf angesehen und geniesst weltweit einen hohen Ruf. Dieser Beruf besteht aus vielen Details und wird als äusserst kreatives Arbeitsfeld betrachtet.

Die Fähigkeit, Kleidung zu entwerfen und zu kreieren, ist eine Kunst für sich. Die Meisterschaft in der Herstellung von Kleidungsstücken hatte Herr Beadini bereits in jungen Jahren begonnen. Er hatte Leidenschaft und Liebe für diesen Beruf, die er zu seinem Lebensberuf machte. Herr Beadini, der sich als junger Mann dem Schneiderhandwerk verschrieben hatte, geht dem edlen Beruf auch heute nach.

Textilien und Schneiderarbeiten mit Nadel und Faden liebte er sehr, eine Aufgabe, der er sich mit vollem Einsatz widmete, indem er die Textilschule besuchte. Seit dieser Zeit blieb er diesem Beruf treu und arbeitete viele Jahre in seinem Heimatland.

Wie er gegenüber albinfo.ch berichtet, übt Herr Beadini diesen Beruf gemeinsam mit seinem Bruder aus. “Ich arbeite in diesem Beruf, zusammen mit meinem Bruder haben wir unser Familienunternehmen gegründet und sind erfolgreiche und sehr gefragte Schneider”, sagt er.

Der Schneider Beadini, der über viele Jahre Erfahrung in diesem Beruf hat, beschloss, seine Heimat zu verlassen und ein neues Leben in der Schweiz zu beginnen. Er brachte seine gesamte Erfahrung und Hingabe zur Arbeit mit sich, was es ihm leicht machte, in einem neuen Unternehmen zu starten, wie es die Schweiz war. Er arbeitete über ein Jahrzehnt lang als Schneider in einem der grössten und bekanntesten Einkaufszentren in Zürich. Um die Wünsche der Kunden bestmöglich zu erfüllen, war die Arbeit des Zürcher Schneiders sehr professionell, was die Kunden äußerst zufriedenstellte.

“Für mich war es nicht schwer, mich in die Schweizer Kultur einzufügen, dank meiner langen Erfahrung und professionellen Arbeit sowie der Qualität, die ich anbiete. Meine Arbeit wurde von vielen Kunden seit Jahren nachgefragt”, sagt er gegenüber albinfo.ch.

Nach einigen Jahren Arbeit war es an der Zeit, dass der Schneider darüber nachdachte, seinen Traum wahr werden zu lassen. Sein Traum war es, eines Tages seine eigene Marke zu haben. Dieser Wunsch wurde auch von vielen Kunden unterstützt, die sich eine eigene Schneiderwerkstatt von ihm wünschten. “Es waren die Kunden, die mich unterstützt und motiviert haben. Die Qualität meiner Arbeit mit vielen grossen und seriösen Unternehmen in der Schweiz führte dazu, dass ich beschloss, mein eigenes Schneidergeschäft zu eröffnen”, erklärt Herr Beadini gegenüber albinfo.ch.

albinfo.ch
albinfo.ch

Herr Beadini entschied, seine langjährige Erfahrung in seine eigene Marke umzuwandeln und eröffnete sein eigenes unabhängiges Geschäft “Beadini Schneiderei” im Zentrum der Gemeinde Opfikon in Zürich, wo er für die Kunden jeden Service unter einem Dach anbieten würde.

“Beadini Schneiderei” mit seiner Marke “Tailor Beadini” begleitet die Kunden von Anfang bis Ende. Die Produkte von “Beadini Schneiderei” sind nicht nur einzigartig, sondern auch für den Schweizer Markt erschwinglich. Vom hochwertigen Stoff bis zum individuellen Design Ihres Anzugs bietet “Beadini Schneiderei” alles.

Die Hauptkompetenz von “Beadini Schneiderei” besteht darin, die Passform am Körper zu bestimmen. “Ich liebe Mode und möchte, dass alle Mode lieben. Es ist mir wichtig, dass Sie wissen, dass Ihre Kleidung immer in den Händen eines professionellen Schneiders ist”, sagt Herr Beadini gegenüber albinfo.ch.

Im Atelier “Beadini Schneiderei” fallen Herrenanzüge mit viel Stil auf, alle von Herr Beadini entworfen und genäht. “Beadini Schneiderei” bietet über tausend Arten von europäischen Qualitätsstoffen. Die Kollektion der Marke “Tailor Beadini” umfasst Kleidung für Männer mit persönlichem Markenzeichen und hochwertigen Materialien.

Beadini Schneiderei” konzentriert sich auf Kunden, die auf ihr Image achten. Die Produkte der Marke “Tailor Beadini” bieten durch professionelles Schneiden uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und echte Zufriedenheit für anspruchsvolle Kenner. Alle Mäntel, Schuhe, Anzüge, Jacken, Westen, Krawatten und Hemden passen perfekt zu jeder Figur.

Textilien und spezielle Kleidungsstücke benötigen besondere Pflege. “Beadini Schneiderei” ist die sicherste Adresse für die chemische Reinigung aller Arten, einschließlich chemischer Reinigung, aber auch Waschen und Bügeln von Anzügen, Hemden, Hosen, Westen und Kleidungsstücken, die professionelle Pflege benötigen.

Autor der Fotos: Armend Berisha

 

Kantonsrat an die albanischen Gastronomen in der Schweiz: Setzt mindestens einen Rotwein aus Kosova auf die Getränkekarte!

Bevor der erste Monat dieses Jahres richtig zu Ende geht, haben albanische Produzenten zum zweiten Mal in der Schweiz einige Sorten ihrer Weine präsentiert, die in Kosovo und Albanien hergestellt werden.

Zuerst war es die Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa, die mit einem Degustationsapéro den Anfang für ein erfolgreiches Jahr machte. Wenig später kam die Einladung für die Präsentation von Wein aus Kosovo und Albanien von Kantonsrat Claudio Schmid, Christoph Borer und dem Juristen Orhan Spahiu.

Dieser Anlass wurde von UREX AG, Küng Lawyers GmbH, Kosova Weine GmbH und albinfo.ch als Mediensponsor gesponsert.

In beiden Fällen waren Hauptprotagonisten Schweizer Freunde, die Wein aus Kosovo, und danach auch aus Albanien zur Präsentation in die Schweiz gebracht haben und wünschen, dass Wein aus Kosovo und Albanien in der Schweiz in den Handel gebracht wird, berichtet albinfo.ch.

Auf diese Art wollen sie dabei helfen, die Arbeitslosigkeit in Kosovo und Albanien zu verringern. Auch mit konkreten Beispielen, indem sie albanische Gastronomen in der Schweiz dazu auffordern, sich solidarisch zu zeigen und zumindest je einen Rot- und einen Weisswein in die Getränkekarte ihres Restaurants aufzunehmen.

„Unseren Überlegungen liegt die Tatsache zugrunde, dass wir hunderte oder vielleicht auch tausende Restaurants hier in der Schweiz haben, die von euren Landsleuten geführt werden. Ich kenne viele aktive und sehr engagierte Gastronomen Ihrer Community, von welchen ich erwarte, dass sie zumindest je einen Rotwein und einen Weisswein in ihrem Angebot aufführen“, sagt Kantonsrat Claudio Schmid.

Kantonsrat, Claudio Schmid

Auf diese Art möchte er bei der Verringerung der Arbeitslosigkeit in Kosovo mitwirken.

„Das Thema heute ist, wie wir Arbeitsplätze in Kosovo und Albanien schaffen können“, sagt Schmid unter anderem und erinnert an den Wein mit der Bezeichnung Amselfelder, welcher in Kosovo auf über 9000 Hektar gepflanzt wird und von welchem im Jahr 1980 allein nach Deutschland 40 Millionen Liter exportiert wurden.

„Der Grund, weshalb wir diese Präsentation hier machen, hängt mit der hohen Zahl von Arbeitslosen unter den jungen Leuten in Kosovo und Albanien zusammen. Mit dieser Veranstaltung heute bewirken wir vielleicht, dass die Arbeitslosigkeit ein wenig sinkt“, sagt Kantonsrat Schmid.

Für die Steigerung der Qualität des kosovarischen Weins garantiert Professor Rexhep Gashi, welcher aus der neunten Generation der Familie stammt, welche die Weintrauben in der Gegend von Rahovec kultiviert, von welchen sieben Weinsorten mit dem Namen Albatros Wine in den Handel gebracht werden. „Dieser Wein ist Bio, zu 100% natürlich hergestellt in Prizren. Es ist eine in der Schweiz und der ganzen Welt zertifizierte Marke“, berichtet der Professor für Thermodynamik Rexhep Gashi gegenüber albinfo.ch.

Von der guten Qualität der Weine aus Kosovo ist auch Nationalrat Alfred Heer überzeugt. Für ihn ist Kosovo ein guter Ort und er denkt, dass die Produzenten dort in der Lage sein sollten, besseren Wein herzustellen als die Schweiz.

Nationalrat Alfred Heer

„Kosovo hat mehr Sonne als die Schweiz und ich bin mir sicher, dass sich diese Branche weiter entwickeln wird. Ich war zusammen mit unserem Präsidenten der Handelskammer Schweiz-Kosovo, Herrn Komani, in Kosovo, und wir haben verschiedene Weinkeltereien besichtigt, die uns von der guten Qualität der Weinherstellung bei den kosovarischen Produzenten überzeugt haben.  Ich bin überzeugt, dass Kosovo bei der hohen Zahl von Jugendlichen eine gute Zukunft hat, nicht nur in der Herstellung von Wein, sondern auch in anderen Bereichen“ sagt Heer und ergänzt damit seinen Kollegen Schmid in dessen Feststellung, dass täglich mehr Albaner in der Gastronomie präsent seien.

“Es wäre gut, sich ein wenig solidarisch zu zeigen, indem in den Getränkekarten auch Weine aus Kosovo aufgenommen würden. Dies wäre eine gute Werbung für alle, die in der Schweiz leben.“, sagt Heer.

Die Veranstaltung entstand auf Initiative eines Kenners und Herstellers, welcher Kosovo vor vier Jahren mit seinem albanischen Freund, dem Juristen Orhan Spahiu, besichtigt hatte.

“Mit ihm waren wir einige Male in Kosovo und sahen, dass die Weine Potenzial haben. So dachten wir daran, einen Degustationsanlass zu organisieren, in welchem nicht nur Weine aus Kosovo, sondern auch solche aus Albanien präsentiert werden.

Trotz der Vielfalt der präsentierten Weine fehlten die Weine von „Bodrumi i Vjetër“ und „Stone Castel“.

 

„Anzufügen wäre, dass zwar eine Vielfalt an Weinen hier gekostet werden können, aber nicht alle Weine aus Kosovo vertreten sind. Es fehlen „Stone Castel“ – aufgrund eines Verkehrsunfalls –  sowie „Bodrumi i Vjetër“, welcher hier nicht teilnimmt“, sagt der Promoter dieser Veranstaltung, Orhan Spahiu.

Die kosovarischen Weine, die an diesem Anlass zur Degustation präsentiert wurden, stammen aus der Region von Rahovec und Suhareka. Aus Albanien waren vier von insgesamt sieben Regionen vertreten.

Kosova Weine in der Schweiz
Albanische Botschafter, Ilir Gjoni
albinfo.ch
albinfo.ch
Christoph Borer, Orhan Spahiu, Kantonsrat Claudio Schmid
albinfo.ch 

 

Schweizer Handelskammer fördert Weine und Bier aus Kosovo in der Schweiz

Die Bemühungen der kosovarischen Weinproduzenten und des Herstellers des Pejer Biers, vermehrt in den grossen Schweizer Ladenketten Fuss zu fassen, haben eine namhafte Unterstützung von der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa erhalten.

Vorstand und Management der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa luden Unternehmer, Fachleute und Diplomatinnen dazu ein, das Jahr 2019 mit der Degustation kosovarischer Weine und Birra Peja erfolgreich zu starten.

Der Anlass zog die Aufmerksamkeit der albanischen Geschäftsleute in der Schweiz, des diplomatischen Korps von Kosovo und der Diplomaten der andern Länder, die zur Degustation der kosovarischen Weine kamen, auf sich.

Der Event wurde mit Unterstützung der kosovarischen Botschafterin, Nazane Breca, und dem Konsul in Zürich, Islam Spahija, organisiert. Die Leiterin der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa äusserte sich sehr positiv zur Organisation des Anlasses wie auch zum Geschmack der kosovarischen Weine.

An dem Promotionsanlass nahmen sieben Weinkellereien Kosovos teil und stellten sich mit rund 16 Weinsorten vor.

Die Leiterin der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa, Felicitas Y. Gawenat, schätzt die Zusammenarbeit mit der Botschaft von Kosovo in der Schweiz sehr

„Das ist ein fantastischer Anlass, das Ganze wird von der kosovarischen Botschaft und den Konsulaten unterstützt, und natürlich sind auch die italienischen Spezialitäten von Nino und die Weine fantastisch. Ich bin begeistert. Sie sehen, die Leute sind immer noch hier und unterhalten sich“, sagt mit einem zufriedenen Lächeln die Leiterin der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa, Felicitas Gawenat.

Noch hat sie Kosovo noch nicht besucht, sagt jedoch, das Land befinde sich zuoberst auf der Liste der zu besuchenden Länder und fügt hinzu: „Ich hatte noch nie einen kosovarischen Wein probiert. Heute probierte ich den weissen Riesling und er war sehr gut. Und ich würde ihn kaufen, wenn er in die Schweiz importiert wird.“

© 2019 ALBINFO.CH

Die Leiterin schätzt die guten Kontakte mit der Botschaft in Bern und den Konsulaten in Zürich und Genf. Sie sagt, diese seien sehr aktiv und wirtschaftlich ausgerichtet. Sie möchten auch kosovarische Produkte auf den Schweizer Markt bringen und kosovarische Firmen unterstützen.

Ihrer Ansicht nach sind die Chancen auf dem Schweizer Markt Fuss zu fassen sehr gut, dies auch angesichts der starken hiesigen kosovarischen Diaspora.

„Ihr habt einen Importeur, der Weine aus Kosovo bringt, doch mit so vielen kosovarischen Weinsorten habe ich nicht gerechnet für heute Abend. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, gibt sie ihrer Überraschung Ausdruck.

„Kosovo ist ja nicht als Land von Weinproduktion bekannt. Ich bin auch überrascht von der guten Qualität der Weine“, ein nächster Schritt wäre vielleicht eine kosovarische Woche, sagt Felicitas Gawenat weiter zu albinfo.ch. „Ja, so würde ich vorgehen: eine kosovarische Woche kombiniert mit kosovarischen Weinen und Spezialitäten.“

Der Konsul der Republik Kosova in Zürich, Islam Spahija: Serbien versuchte, die Organisation dieses Promotionsanlasses der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa für kosovarische Produkte zu verhindern.

„Im Rahmen der sogenannten Wirtschaftsdiplomatie hatten wir in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa vorgeschlagen, unsere Produkte in die Schweiz zu bringen. Sie prüften unseren Vorschlag, doch hatten sie Vorbehalte bezüglich der Frage, ob unsere Produkte die Kriterien für den Schweizer Markt erfüllten, ohne ihr Image zu beschädigen.“

Ausser mit den schweizerischen Überlegungen musste die kosovarische Diplomatie sich auch mit der serbischen Propaganda beschäftigen, welche versucht hatte, die Durchführung dieses Anlasses zu verhindern.

© 2019 ALBINFO.CH

kosovarischen Weine stellten, gehört auch, dass der serbische Staat versucht hat, dies hier in der Schweiz zu verhindern, und wir mussten uns diesbezüglich stark einsetzen, damit der Anlass infolge der serbischen Propaganda nicht scheitern würde“, sagt der Konsul der Republik Kosovo in Zürich, Islam Spahija, wobei er die gute Arbeit betont, die sie gemeinsam mit den Unternehmern leisten, um möglichst viele kosovarische Produkte auf den Schweizer Markt zu bringen und zu fördern.

„Es ist uns gelungen, die Vertreter der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa für die Organisation eines Promotionsanlasses der Weine und des Biers aus Kosovo zu gewinnen, und heute Abend haben die Vertreterinnen der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa gesehen, dass die Weine von guter Qualität sind und sie sind sichtlich zufrieden“, sagt der Konsul Islam Spahija zu albinfo.ch.

 

© 2019 ALBINFO.CH

Astrit Panxha, der Geschäftsführer der Produzentenvereinigung von Kosovo:

Kosovo hat Qualität in vielen Bereichen geschaffen, vor allem bei den Nahrungsmitteln, doch es muss noch weiter daran gearbeitet werden, diese Qualität zu einem Teil unserer Kultur werden zu lassen. Wenn wir unsere Weine in die Schweiz bringen, soll nicht nur unsere Diaspora sie konsumieren, sondern auch Schweizer sollen sie trinken, die, wenn sie sich ein Bier von Pejë gönnen, sich auch für die Stadt Pejë zu interessieren beginnen könnten. Wo ist Pejë, lohnt sich diese Gegend Kosovos für einen Besuch? Wenn wir vom Wein von Rahovec sprechen, könnten sie nach der Region Rahovec fragen. So dass sie, nebst dem guten Geschmack, auch unsere albanische Kultur kennen lernen.

© 2019 ALBINFO.CH„Wir müssen mit unseren kosovarischen Vertretungen und Organisationen in der Diaspora zusammenarbeiten, um unsere Produkte mit einem Brand zu versehen, der sie als Teil unserer Kultur ausweist.“

„Wir müssen den Schweizerinnen zeigen, dass wir eine Kultur und Tradition der Weinherstellung und anderer Produkte haben. Wir sind verspätet, was die Präsentation unserer Kultur betrifft.“

Die Importeure der Produkte aus Kosovo sind Botschafter des Landes

Er anerkennt, dass Kosovo bis jetzt die Verbreitung der Produkte im Ausland nicht unterstützt hat. „Wir arbeiten als Organisation laufend daran, zu zeigen, dass die Geschäftsleute, die die Produkte verbreiten, auch Botschafter des Landes sind, nebst den diplomatischen Vertretungen Kosovos. Sie schaffen Einkommen für Kosovo und helfen der Jugend, zuhause Arbeit zu finden. Wir haben als Staat versagt, weil die geltenden Mechanismen nicht ausgeführt werden. Wir haben noch nicht begriffen, dass sie Kosovos Botschafter sind.“

Wir haben einen Brand geschaffen, der „Made in Kosova“ heisst, nicht nur für Nahrungsmittel, sondern auch für Film, Sport und Kultur, und solche Präsentationen müssen viel häufiger organisiert werden“, sagt Panxha.

© 2019 ALBINFO.CH

Baca Merlot, der Wein des kosovarischen Winzers mit 33 Jahren Arbeitserfahrung in schweizerischen Rebbergen

In Kosovo habe ich meine eigenen Merlotweine. Ich mache den Wein selbst, einen Teil trinke ich mit der Familie und Freunden, den anderen Teil verkaufe ich sofort auf dem Schweizer Markt“, sagt der Weinbauer Rexhep Kryeziu, bekannt als Onkel Merlot. Er hat sein gesamtes Leben dem Rebbau und der Weinherstellung gewidmet.

© 2019 ALBINFO.CHAus seiner langen Erfahrung im Rebbau gewann Rexhep Kryeziu den Wein namens „Baca’s Merlot“. „Meinen Wein verbreite ich nicht über Läden. Nach der Herstellung verkaufe ich den Wein dort, wo ich ihn abfülle, in der Schweiz. Jedes Jahr nehme ich 200 bis 240 Flaschen, die ich selbst mit der Familie und den Freunden trinke. Den übrigen Teil, bis zu 700 Flaschen, überlasse ich zu Fr.17.- pro Flasche dem Weinkeller, wo ich ihn abfülle“, berichtet er von der Verarbeitung des kosovarischen Weins, den er in der Schweiz abfüllt im Weingut, wo er seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet.

„Eine Zeit lang war ich auch in Kosovo engagiert, über die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), und arbeitete dort als Berater. Ich beriet die Produzenten in Fragen der Verarbeitung von Trauben und Wein. Anfangs, ehrlich gesagt, war kosovarischer Wein ungeniessbar, denn er enthielt viel Säure. Jetzt aber haben die kosovarischen Weine grosse Fortschritte gemacht, denn die Böden Kosovos sind sehr reich an Mineralien, und wenn die Trauben richtig verarbeitet werden, kommt ein sehr gutes Produkt heraus“, sagt Onkel Merlot.

Rexhep Kryeziu, oder Onkel Merlot, hat mehrere Bücher über Wein veröffentlicht. Sein letztes Buch heisst „Wein – Entdecken, probieren und geniessen Sie ihn“.

© 2019 ALBINFO.CH

Das Bier von Pejë, Birra Peja, findet sich in den meisten Läden der Schweiz

Der Verteiler des Pejër Bieres in der Schweiz, Rexhep Berisha, hält den heutigen Anlass für sehr wichtig, es ist die erste Promotion kosovarischer Produkte in Zürich für das Bier von Pejë und einige kosovarische Weinen.

„Seit ich mit dem Import von Produkten aus Kosovo begonnen habe, nimmt das Geschäft immer zu. Jedes Produkt von guter Qualität gibt es auch auf dem Schweizer Markt. Ich glaube, in Zukunft werden wir noch mehr Produkte auf dem Schweizer Markt haben.“

Er glaubt, dass ab Juni dieses Jahres viele Produkte von Kosovo hindernisfrei auf den Schweizer Markt kommen werden – nebst Zollhindernissen und fehlender bilateraler Abkommen hatten bei einigen Produkten auch Qualität und Beschriftung gefehlt.

© 2019 ALBINFO.CH

„Das Bier von Pejë hat sich in vielen Supermärkten einen Platz erobert und es wird längst nicht nur von Albanern getrunken, sondern auch von andern Nationalitäten, vor allem von Schweizern, Portugiesen und anderen“, betont Berisha.

Gemäss Berisha sind die kosovarischen Weine, die hierher kommen, von hoher Qualität, doch ohne solche Events und Degustationen ist es den Konsumenten nicht möglich, kosovarische Produkte und die Qualität der kosovarischen Weine kennenzulernen.

Im Übrigen hat das Pejer Bier auf dem weiten Markt der Ladenketten wie Coop, Otto’s, Lidl, Spar, Ethnomärkten und anderen Geschäften Fuss gefasst.

© 2019 ALBINFO.CH

Kosova Wine ist einer der häufigsten Weine auf dem Schweizer Markt

„Ich beurteile diesen Anlass, der viele Winzer der kosovarischen Gegend um Rahovec zusammengebracht hat, sehr positiv“, sagt Kujtim Krasniqi, Vertreter von Kosova Wine.

Er möchte, dass mehr solche Events veranstaltet werden, weil die kosovarischen Produkte seiner Ansicht nach nur auf diese Art auf den Markt gelangen können.

„Dieser Anlass heute zur Verkaufsförderung der kosovarischen Weine war für uns sehr erfolgreich. Ich persönlich habe mich bemüht, nicht ein einzelnes Produkt oder nur einen Weinkeller zu vertreten, sondern alle Weine Kosovos zu vertreten“, sagt Krasniqi.

© 2019 ALBINFO.CH

Der Rotwein mit dem Namen von Präsident Rugova

„Die Idee war, ein Produkt aus Kosovo zu bringen, um damit für unseren Staat eine Form von Lobbying hier in der Schweiz zu betreiben.“ Der Grund, weshalb ich Maliqi veranlasste, einen Wein mit Bezug zum verstorbenen Präsidenten Ibrahim Rugova auf den Markt zu bringen, war, auf diese Weise Kosovo zu fördern.

© 2019 ALBINFO.CH

« Ich will Kosovo über den Präsidenten Rugova präsentieren. Das war der Grund für die Lancierung eines Weines mit dem Namen des Präsidenten Rugova. Dieser Wein ist seit vier Monaten auf dem Markt  und die Konsumentinnen und Konsumenten finden ihn in Zürich, Genf und Basel, im Spar-Laden von Anton Gjergjaj und per Bestellung online“, sagt er zu albinfo.ch.

© 2019 ALBINFO.CH
© 2019 ALBINFO.CH
© 2019 ALBINFO.CH
© 2019 ALBINFO.CH
© 2019 ALBINFO.CH
© 2019 ALBINFO.CH
© 2019 ALBINFO.CH

 

 

 

Kosovare aus der Schweiz macht Skroma zum touristischen Dorf

Die Investition eines Landsmanns aus der Schweiz konkretisierte sich heute im Dorf Skroma in der Stadt Vushtrri. Das fast verlorene Dorf erhält so ein touristisches Zentrum. An der Einweihung des touristischen Dorfes nahm Diasporaminister Valon Murati teil, sowie der Vorsitzende des Verbandes albanischer Unternehmer in Kanada, Naser Berisha und die Vertreter der Stadt Vushtrri.

In Skroma investierte der erfolgreiche Unternehmer Femzi Braha, der in der Schweiz lebt. Das Ziel dieser Investitione sei es gewesen, dem Dorf die Lebhaftigkeit zurückzugeben, sagt Braha an seiner Ansprache.

In der Diaspora gibt es ein grosses Potenzial und viele mögliche Investoren für Projekte in Kosova, sagte Diasporaminister Murati.

“Wenn wir über ausländische Investoren sprechen, dann geht es hier in erster Linie um Investitionen von unseren Landsleuten in der Diaspora. Sie kommen und investieren in Kosova, trotz grosser Hindernisse. Sie helfen so der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes”, so Murati. Er versprach uneingeschränkte Unterstützung für alle potenziellen Investoren.

Im Namen des Verbandes albanischer Unternehmen in Kanada sprach der Vorsitzende Nasir Berisha.

Integration braucht uns alle

 

 

Es gibt fast eine halbe Million Menschen mit Ursprung Balkan in der Schweiz und unter der Gesamtbevölkerung des Landes von rund acht Millionen sind fast zwei Millionen nicht Schweizer. In der öffentlichen Wahrnehmung sind Albaner primär nur im Sport sehr begabt. Dass es inzwischen auch an der Uni, der ETH und der ZHAW viele albanische Studenten und Doktoranden hat, wird nicht wahrgenommen. Die grösste Gruppe der Kosovo-Albaner ausserhalb des Kosovos bzw. Albaniens, lebt in der Schweiz. Sie sind seit Jahrzehnten geschätzte Arbeitskräfte in unserem Land.

Das Leben ist nicht immer einfach für junge Menschen, die aufgrund von Kriegen aus ihrer Heimat entwurzelt wurden und den Weg in ein neues Land auf sich nehmen, das teilweise abweisend reagiert. Während der Zeit, als ich in die Schweiz kam, hängte überall ein Plakat von einer rechten Partei gegen die öffentliche Finanzierung von Integrationszentren für Migranten aus dem Kosovo. Dies war definitiv kein angenehmes Gefühl für mich. Im letzten Jahrzehnt gab es regelmässig Kampagnen gegen Einwanderung, die auf die Balkan-Gemeinschaft ausgerichtet waren. Sie wurden für alles beschuldigt: für die wachsende Kriminalität, den Drogenhandel, Geschwindigkeitsübertretungen und fallende Bildungsstandards. Und es gibt Anzeichen von systematischer Diskriminierung.

Rassismus gibt es überall auf der Welt

Studien der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus haben gezeigt, dass junge Menschen mit Balkan-Namen eine weit geringere Chance auf einen Job als solche mit Schweizer Namen haben. Die Kluft war so gross, dass Zürich eine Regelung eingeführt hat, wonach die Arbeitgeber Bewerbungen bewerten müssen, ohne den Namen der Kandidaten zu kennen. Nur wenn Spezialisten gesucht werden, die weltweit gesucht werden, spielt interessanterweise die Nation keine Rolle.

Rassismus gibt es überall auf der Welt. Ich erlebte Rassismus in allen drei Ländern, in denen ich gelebt habe (Kosovo, Deutschland und Schweiz), und auch während meiner Weltreise (Australien und Asien). Mir ist aufgefallen, dass es immer die grösste Ausländergruppe ist, die von Rassismus betroffen ist. Vielleicht liegt es in der menschlichen Natur, eine Gruppe zu benötigen, der man alle Schuld in die Schuhe schieben kann. Offensichtlich fühlen sich die Menschen dadurch besser und ihr Leben wird einfacher. Nicht unterschätzen darf man auch die Rolle der Medien diesbezüglich, die natürlich von Schlagzeilen lebt und deshalb gerne Ereignisse dramatisiert oder sogar aktiv Missstimmung herbeiredet.

Gegenseitige Offenheit, und nicht Ausgrenzung, müssen die Zukunft prägen.

Die demografische Entwicklung in der Schweiz wird dazu führen, dass auch in Zukunft mit Zuwanderung aus teilweise fremden Kulturkreisen umgegangen werden muss. Die Integration dieser Menschen stellt eine umfangreiche Herausforderung dar. Aufgrund des fehlenden Dialogs und der fehlenden gegenseitigen Offenheit sind wir heute mit gewissen Defiziten konfrontiert: Auf der einen Seite bilden Unkenntnis über Kultur und Religion der Albaner eine Basis für Angst, Ablehnung und Unsicherheit. Auf der anderen Seite wird von den Eingewanderten oft zu wenig erkannt, welche Chancen sich bei entsprechendem Integrationswillen auch bei Menschen aus fremden Kulturen bietet. Gegenseitige Offenheit, und nicht Ausgrenzung, müssen die Zukunft prägen.

Integration hat die bestmögliche Einbindung aller Gesellschaftsmitglieder zum Ziel. Sie ist ein Prozess, der dazu führen soll, dass sich Albaner sowie Einheimische bezüglich ihrer beruflichen Möglichkeiten, ihrer Bildung und ihrer Wohnsituation nicht mehr unterscheiden. Es ist ein Prozess, in dem der soziale und kulturelle Austausch zwischen allen Bevölkerungsgruppen gefördert wird und der die gesellschaftliche und politische Partizipation ermöglichen soll.

Junge Menschen mit Balkan-Namen haben geringere Chance auf einen Job 

Studien der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus haben gezeigt, dass junge Menschen mit Balkan-Namen eine weit geringere Chance auf einen Job als solche mit Schweizer Namen haben. Die Kluft war so gross, dass Zürich eine Regelung eingeführt hat, wonach die Arbeitgeber Bewerbungen bewerten müssen, ohne den Namen der Kandidaten zu kennen.

* Die Autorin steht in die Führung von  Skenderbeg Alternative Investments AG