Kosova
Politische Konsultationen zwischen Kosovo und der Schweiz finden in Bern statt
Die Konsultationen wurden vom Generalsekretär des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Diaspora, Herrn Ilir Muçaj, und vom stellvertretenden Staatssekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten der Schweiz, Herrn Pierre-Yves Fux, geleitet.
In Bern fanden politische Konsultationen zwischen dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Diaspora der Republik Kosovo und dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten der Schweiz statt.
Die Konsultationen wurden vom Generalsekretär des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Diaspora, Herrn Ilir Muçaj, und vom stellvertretenden Staatssekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten der Schweiz, Herrn Pierre-Yves Fux, geleitet.
Der Delegation der Republik Kosovo gehörten zudem Herr Mentor Latifi, Botschafter der Republik Kosovo in der Schweiz, Herr Valdrin Grainca, amtierender Leiter der Abteilung für Europa und die Europäische Union, Frau Fatmire Musliu, leitende Beamtin, sowie Herr Gjenis Haxhimehmeti, Zweiter Sekretär, an.
Während der Konsultationen wurden die ausgezeichneten Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie die Möglichkeiten zur Vertiefung der politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Zusammenarbeit erörtert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Fortsetzung des politischen Dialogs, dem Austausch hochrangiger Besuche und der Zusammenarbeit in Bereichen von gemeinsamem Interesse.
Generalsekretär Muçaj bedankte sich für die kontinuierliche Unterstützung der Schweiz bei der Entwicklung Kosovos und der Stärkung seiner internationalen Position sowie für ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung der Sicherheit durch ihr Engagement in der KFOR.
Im wirtschaftlichen Bereich wurden Möglichkeiten zur Steigerung der Schweizer Investitionen in Kosovo, zur Ausweitung des Handelsaustauschs und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen erörtert. In diesem Zusammenhang wurde die Bedeutung des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens zwischen Kosovo und den EFTA-Mitgliedstaaten, darunter die Schweiz, am 1. Oktober 2026 hervorgehoben. Das Abkommen bietet eine wichtige Möglichkeit, die wirtschaftlichen Beziehungen weiter zu vertiefen. Zudem wurden die Entwicklungszusammenarbeit und Projekte zur Unterstützung der wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung Kosovos erörtert.
Besondere Aufmerksamkeit galt der kosovarischen Diaspora in der Schweiz, ihrem Beitrag in beiden Ländern sowie ihrer Rolle bei der Stärkung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen ihnen.
Die Delegationen tauschten sich über die Entwicklungen auf dem Westbalkan, die regionale Sicherheit und die europäische Perspektive Kosovos aus. Auf multilateraler Ebene wurden die Mitgliedschaft Kosovos in internationalen Organisationen, darunter im Europarat, sowie die Möglichkeiten einer weiteren Abstimmung mit der Schweiz erörtert.
Die kosovarische Seite erklärte ihre Bereitschaft, die regelmässigen Konsultationen fortzusetzen und die behandelten Themen weiterzuverfolgen, mit dem Ziel, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter voranzubringen.
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