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Kosovo wird in die Globale Charta für Kinderbetreuung aufgenommen

Kosovo wird in die Globale Charta zur Reform der Kinderbetreuung aufgenommen, als erstes im Balkan und als siebtes weltweit

Die Republik Kosovo ist das erste Land auf dem Balkan und das siebte weltweit, dessen Verpflichtungen in die Globale Charta zur Reform der Kinderbetreuung aufgenommen wurden.

Die Nachricht wurde vom Ministerium für Arbeit, Familie und Werte des Befreiungskrieges bekannt gegeben, das in einer Mitteilung erklärte, dass seine Vorschläge, die auf fünf nationalen Verpflichtungen für den Zeitraum 2026 bis 2028 basieren, vollständig angenommen wurden.

Nach Angaben des Ministeriums wurden diese Verpflichtungen auf Grundlage der bestehenden Gesetzgebung zum Schutz von Familie und Kindern ausgearbeitet und im Rahmen des Aufnahmeprozesses in diese internationale Initiative an die Regierung des Vereinigten Königreichs übermittelt.

Das Ministerium erklärte, dass im Rahmen dieses Programms mehrere prioritäre Bereiche gestärkt werden sollen, darunter:

die Verhinderung der Trennung von Kindern von ihren Familien
die Entwicklung integrierter familien und gemeinschaftsbezogener Dienste
die Erweiterung alternativer familienbasierter Betreuungsformen
die Digitalisierung des Datensystems
die Stärkung der beruflichen Kapazitäten

In der Mitteilung heißt es, dass die Annahme dieser Verpflichtungen einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Kinderschutzpolitik im Kosovo darstellt.

“Aufbauend auf den besten globalen Praktiken zur Verhinderung von Familientrennungen bauen wir ein Kosovo, in dem jedes Kind in einem sicheren und unterstützenden familiären Umfeld aufwächst. In diesem Zusammenhang stellt die Annahme der Verpflichtungen und Vorschläge der Republik Kosovo, die auch das Ergebnis der Zusammenarbeit und Unterstützung von UNICEF im Kosovo ist, einen wichtigen Moment bei der Stärkung der Politik und der Mechanismen zum Schutz von Kindern und Familien dar”, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.