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Familienzusammenführung steigert Migration
Die Familienzusammenführung bleibt der Hauptgrund für die Migration der Albaner Richtung EU, stellt die UNDP in ihrem in Prishtina vorgestellten Bericht „Demographische Entwicklung, Migration und albanische Diaspora“.
Um das Entwicklungspotential in Kosovo zu ermitteln und herauszufinden, wie dies mit der Mobilität zusammenhängt, hat die UNDP Analysen gemacht auf der Basis der Zahlen von der Volkszählung, sagte Besnik Krasniqi von UNDP. Der Hauptgrund für die Migration der albanischen Bevölkerung ist die Familienzusammenführung. Zudem gehen viele Menschen ins Ausland, um eine Stelle zu finden.
Diejenigen, die sich auf dem Arbeitsmarkt besser zurecht finden, bauen ein gewisses Kapital auf und kommen zurück nach Kosovo, um zu investieren. Es gibt aber auch Migranten der zweiten Generation mit albanischen Eltern ober mit nur einem albanischen Elternteil. Für diese Kategorie ist es ganz schwierig zurückzukehren, sagt Krasniqi.
Die Analysen von UNDP zeigen, dass die Zahl der Diaspora viel höher ist als die Annahme der kosovarischen Behörden. „Die zweite oder dritte Generation in der Diaspora stellt uns vor Problemen. Ich würde mir von den Migrationsforschern eine klare Definition der Diaspora“, sagt Avni Kastrati vom kosovarischen Statistikamt.
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