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“Der Albanische Kulturtag” in Graz, ein Symbol der Einheit der Albaner in der Diaspora.

Ein Fest der albanischen Nation im Herzen Europas.

Es gibt Tage, die mit der Zeit in Vergessenheit geraten, und es gibt Tage, die für immer im Gedächtnis eines Volkes bleiben. Der 28. Juni 2026 war ein solcher Tag für die albanische Gemeinschaft in Österreich, berichtet albinfo.ch.

Im Herzen der Stadt Graz wehte die albanische Flagge stolz neben der österreichischen Flagge, während sich Tausende Landsleute versammelten, um ihre Sprache, Kultur, Traditionen und nationale Identität zu feiern. Für einige Stunden verwandelte sich Graz in ein Stück Heimat, in dem Lieder, Tänze, Trachten und das Lächeln der Kinder eine unvergessliche Atmosphäre schufen.

Zum sechsten Mal in Folge organisierte der Kultur, Sport und Humanitärverein “Atdheu” erfolgreich den “Albanischen Kulturtag”, der sich inzwischen zu einem Symbol der Einheit der Albaner in der Diaspora und zu einer der bedeutendsten albanischen Kulturveranstaltungen in Österreich entwickelt hat.

In seiner Begrüßungsrede dankte der Vorsitzende des Vereins Atdheu, Bashkim Shala, allen Landsleuten, Künstlern, Gästen, Vereinen, Unternehmen, Sponsoren, Spendern sowie den Hunderten von Freiwilligen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Er betonte, dass dieser Tag nicht nur eine kulturelle Veranstaltung sei, sondern auch ein Vermächtnis für die jungen Generationen, damit sie ihre Sprache, Kultur und Wurzeln niemals vergessen.

Die Veranstaltung wurde auch von Albinot Bimbashi, Geschäftsträger der Botschaft der Republik Kosovo in Österreich, begrüßt. Er lobte den Verein “Atdheu” für die vorbildliche Organisation und bezeichnete den “Albanischen Kulturtag” als eine der wichtigsten Veranstaltungen der albanischen Diaspora.

Vor der Fortsetzung des Kulturprogramms begrüßte der Dichter und Schriftsteller Ilmi Tahiri die Anwesenden, gratulierte den Organisatoren und überbrachte Grüße aus seiner Heimat.

Als Zeichen der Anerkennung überreichte er dem Verein “Atdheu” sieben Exemplare seiner Bücher für dessen Bibliothek.

Eine besondere Botschaft richtete auch die Lehrerin Miradije Berisha an die Anwesenden, die den Lehrerverein “Naim Frashëri” in Österreich vertrat. Sie rief die Eltern dazu auf, ihre Kinder in den albanischen Sprachunterricht zu schicken, und betonte, dass der Erhalt der Sprache zugleich den Erhalt der nationalen Identität bedeutet.

Der Aktivist und Journalist Vehbi Haliti dankte den Organisatoren und den Künstlern für ihren Beitrag zu diesem großen Fest.

Durch das Programm führte die Künstlerin Emine Imeri mit großer Professionalität und sorgte während der gesamten Veranstaltung für eine herzliche und familiäre Atmosphäre.

Auf der Bühne traten das Ensemble “Hyjnesha” aus Graz, der Kultur und Kunstverein “Zahir Pajaziti” aus Podujeva, das Ensemble “Malësori”, der Albanische Lehrerverein “Naim Frashëri”, der Verein “Rinia”, der Frauenverein “Kuq e Zi” sowie Künstler, Sänger, Tänzer und Schauspieler aus Österreich und den albanischen Gebieten auf. Einen besonders herzlichen Empfang erhielten auch die Schauspieler der Fernsehserie “Edhe Malet Flasin”, die das Publikum mit Humor und Emotionen begeisterten.

Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war zudem der Bücher und Kunstpavillon, der vom Künstler Haxhi Fejzullahu organisiert wurde und literarische, künstlerische sowie fotografische Werke präsentierte.

Auch die albanische Tafel mit sieben traditionellen Tafeln, die alle albanischen Regionen repräsentierten, zeigte eindrucksvoll den Reichtum der albanischen Kultur, ihre Gastfreundschaft und den nationalen Zusammenhalt.

Die gesamte Veranstaltung wurde vom bekannten Fotografen Remzi Feka begleitet, der außerdem eine Auswahl von Fotografien aus seiner Sammlung ausstellte.

Zum Abschluss sprach der Verein “Atdheu” allen teilnehmenden Vereinen, Künstlern, Lehrkräften, Dichtern, Schauspielern, Unternehmen, Sponsoren, insbesondere Faton Blakqori, sowie allen Freiwilligen seinen aufrichtigen Dank für ihren Beitrag zum Gelingen dieses unvergesslichen Tages aus.

Der “Albanische Kulturtag” in Graz ist nicht nur eine Kulturveranstaltung. Er ist eine Brücke zwischen der Diaspora und der Heimat, ein Vermächtnis für die jungen Generationen und ein Beweis dafür, dass die Albaner, ganz gleich, wo sie leben, durch ihre Sprache, ihre Kultur und ihre Flagge miteinander verbunden bleiben. /Albinfo.ch