Leben in der Schweiz
Bundesamt für Migration wird Staatssekretariat
Der Bundesrat fällte seinen heutigen Entscheid, weil das Thema Migration in den letzten Jahren innen- wie aussenpolitisch an Bedeutung gewonnen hat
Der Bundesrat hat heute beschlossen, das Bundesamt für Migration (BFM) in ein Staatsekretariat für Migration zu überführen und den heutigen Direktor als Staatssekretär einzusetzen. Diese Neuerung trägt der wachsenden Bedeutung und dem umfangreicheren Aufgabenbereich des BFM Rechnung. Sie gewährleistet zudem, dass der künftige Staatssekretär Mario Gattiker seine vielfältigen aussenpolitischen Funktionen optimal wahrnehmen kann.
Der Bundesrat fällte seinen heutigen Entscheid, weil das Thema Migration in den letzten Jahren innen- wie aussenpolitisch an Bedeutung gewonnen hat: Das BFM ist heute federführend zuständig für die internationalen Verhandlungen im Migrationsbereich einschliesslich der Personenfreizügigkeit und handelt im Auftrag des Bundesrats völkerrechtliche Verträge aus. Mit einem Staatssekretariat im Rücken kann der heutige BFM-Direktor Mario Gattiker Vertretern anderer Länder auf derselben Stufe begegnen und die schweizerische Position besser vertreten. Gattiker wird per 1. Januar 2015 als Staatssekretär im Sinne von Art. 45a des Regierungs- und Verwaltungsorganisations-gesetzes (RVOG) amten.
Keine Auswirkungen gegenüber inländischen Partnern
Der Staatssekretär wird keine weiter gehenden Befugnisse als seine Amtskolleginnen und -kollegen im Justiz- und Polizeidepartement sowie in anderen Departementen erhalten. Organisation und Struktur des heutigen Bundesamts bleiben unverändert, ebenso die Funktionen der übrigen BFM-Mitarbeitenden. Auch im Verhältnis zu den Kantonen wird die Einsetzung des Staatssekretärs keine Veränderung bewirken.
Weitere aus Leben in der Schweiz
E-Diaspora
-
Wenn ein Schweizer die Albaner verteidigt: Die starke Botschaft von Ueli Leuenberger "Die Albaner sind keine Bedrohung. Sie sind Teil der modernen Schweiz", schreibt er in seiner Reaktion... -
“Kino Kosova” hap edicionin e 5-të në Cyrih me filma, diskutime dhe muzikë -
Gjermani
Kosovo strebt deutsche Investitionen an, “Future Industry Minds” stärkt die wirtschaftlichen Beziehungen -
Suedi
Granit Maqedonci, der professionelle Schiedsrichter kosovarischer Herkunft in der Elite des schwedischen Fußballs -
Budapest
Fjolla Zhubi verteidigt ihre Doktorarbeit an der Semmelweis Universität in Budapest
Leben in Österreich
-
Der Eurovision Song Contest 2026 beginnt heute Abend in Wien 15 Künstler treten im ersten Halbfinale an, während das Festival unter strengen Sicherheitsmassnahmen und inmitten politischer... -
Ministerin Spiropali als Ehrengast beim Wiener Opernball -
„In Between“ – Die Ausstellung von Albana Ejupi, wo Malerei auf Skulptur trifft. -
Der “Albanische Kulturtag” kehrt nach Graz zurück, die Albaner versammeln sich am 28. September. -
Edona Bilali bringt zwei österreichische Doktoratsprogramme nach Shkodra.












