Kosova

Die EU bekräftigt ihre Unterstützung für die Erweiterung, auch der Kosovo ist Teil des Prozesses

Die Europäische Union betont, dass der Beitritt auf dem Leistungsprinzip beruht und der Fortschritt von der Umsetzung der Reformen sowie der Erfüllung der festgelegten Standards abhängt.

Die Europäische Union hat ihr Engagement für den Erweiterungsprozess erneut bekräftigt und ihn als eines der wichtigsten strategischen Projekte für die Zukunft des Kontinents bezeichnet, berichtet albinfo.ch.

Laut einer Veröffentlichung des Europäischen Parlaments beruht der Beitrittsprozess weiterhin auf dem Leistungsprinzip. Das bedeutet, dass jedes Land individuell anhand der Fortschritte bei der Umsetzung der Reformen und der Erfüllung der Kriterien der Europäischen Union bewertet wird.

Zu den Ländern, die an diesem Prozess teilnehmen, gehört auch der Kosovo, der seinen Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union im Jahr 2022 eingereicht hat. Ebenfalls Teil des Prozesses sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien, die sich in unterschiedlichen Phasen der Beitrittsverhandlungen oder des Kandidatenstatus befinden.

Moldau, die Ukraine und Georgien gehören derweil zur jüngsten Erweiterungsrunde und kommen auf ihrem Weg zur europäischen Integration voran.

Die europäischen Institutionen bekräftigen, dass die Fortschritte jedes einzelnen Landes von der Umsetzung der notwendigen Reformen und der Einhaltung der Standards der Europäischen Union abhängen.

Nach Angaben der Europäischen Union bleibt die Erweiterung eine strategische Investition zur Stärkung von Stabilität, Sicherheit und wirtschaftlicher Entwicklung in ganz Europa.