Nachrichten
Der Eurovision Song Contest ändert seine Regeln: Länder im Krieg dürfen den Wettbewerb nicht ausrichten
Nach Angaben der Organisatoren soll diese Änderung junge Künstler besser vor dem Druck schützen, der mit der Teilnahme an einer Veranstaltung von der Größenordnung des Eurovision Song Contest verbunden ist
Die Organisatoren des Eurovision Song Contest haben neue Regeln verabschiedet, wonach ein Land, das in einen bewaffneten Konflikt verwickelt ist, den Wettbewerb nicht ausrichten darf, selbst wenn sein Vertreter gewinnt.
Nach den neuen Regeln gilt der siegreiche Sender automatisch als ungeeignet für die Ausrichtung des Eurovision Song Contest, wenn ein bewaffneter Konflikt, eine angespannte geopolitische Lage oder andere Umstände die Sicherheit und Stabilität des Landes oder der umliegenden Region erheblich beeinträchtigen.
In unklaren Fällen kann die Europäische Rundfunkunion (EBU) eine unabhängige Sicherheitsbewertung verlangen, um festzustellen, ob das Siegerland in der Lage ist, die Veranstaltung sicher auszurichten. Ist dies nicht möglich, wird die EBU ein anderes Gastgeberland auswählen, schreibt The Local, berichtet albinfo.ch.
Die Entscheidung folgt auf zahlreiche Debatten rund um den Eurovision Song Contest in den vergangenen Jahren. Obwohl die Organisatoren kein bestimmtes Land genannt haben, belegte Israel beim Eurovision Song Contest 2025 und 2026 jeweils den zweiten Platz. Fünf Länder, Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island, boykottierten die Ausgabe 2026 in Wien wegen der Teilnahme Israels.
Der Direktor des Eurovision Song Contest, Martin Green, erklärte, die Änderungen seien unter Berücksichtigung der Rückmeldungen der Mitgliedsländer ausgearbeitet worden. Ziel sei es, mehr Klarheit zu schaffen und ein sicheres Umfeld für die Künstler sowie für alle an der Organisation Beteiligten zu gewährleisten.
Auch das Mindestalter für die Teilnahme wird angehoben
Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Anhebung des Mindestalters für die Teilnehmer. Während die bisherige Regel ein Mindestalter von 16 Jahren vorsah, müssen die Künstler nun am Tag ihrer ersten Probe mindestens 18 Jahre alt sein.
Nach Angaben der Organisatoren soll diese Änderung junge Künstler besser vor dem Druck schützen, der mit der Teilnahme an einer Veranstaltung von der Größenordnung des Eurovision Song Contest verbunden ist.
Die Regel für von Krieg betroffene Länder formalisiert zudem die Praxis, die nach dem Sieg der Ukraine im Jahr 2022 angewandt wurde. Aufgrund der russischen Invasion konnte die Ukraine den Eurovision Song Contest 2023 nicht ausrichten. Dieser fand stattdessen in Liverpool im Vereinigten Königreich statt.
Die Ausgabe 2027 wird unterdessen in Burgas in Bulgarien ausgetragen, nachdem Dara Bulgarien 2026 den ersten Sieg beim Eurovision Song Contest beschert hatte. Die Halbfinals sind für den 11. und 13. Mai angesetzt, das Finale findet am 15. Mai 2027 statt.
E-Diaspora
-
Belgjikë
Die Albanische Schule “Vatra” in Belgien feiert ihr 21-jähriges Bestehen. Institucioni që ruan gjuhën dhe identitetin shqiptar në diasporë mbylli vitin shkollor me një program festiv... -
Arbeitskräfte ohne Rechte – das ist das Ziel der «Nachhaltigkeitsinitiative» -
Wenn ein Schweizer die Albaner verteidigt: Die starke Botschaft von Ueli Leuenberger -
“Kino Kosova” hap edicionin e 5-të në Cyrih me filma, diskutime dhe muzikë -
Gjermani
Kosovo strebt deutsche Investitionen an, “Future Industry Minds” stärkt die wirtschaftlichen Beziehungen
Leben in Österreich
-
Der Eurovision Song Contest 2026 beginnt heute Abend in Wien 15 Künstler treten im ersten Halbfinale an, während das Festival unter strengen Sicherheitsmassnahmen und inmitten politischer... -
Ministerin Spiropali als Ehrengast beim Wiener Opernball -
„In Between“ – Die Ausstellung von Albana Ejupi, wo Malerei auf Skulptur trifft. -
Der “Albanische Kulturtag” kehrt nach Graz zurück, die Albaner versammeln sich am 28. September. -
Edona Bilali bringt zwei österreichische Doktoratsprogramme nach Shkodra.












