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Gjermanisht: 320 junge Menschen aus der Diaspora nehmen am OriginAL-Programm teil

Bei seiner zehnten Jubiläumsausgabe hat das zweiwöchige Bildungs- und Kulturprogramm 42 junge Menschen aus der Diaspora zusammengebracht. Damit steigt die Gesamtzahl der Teilnehmenden seit dem Start im Jahr 2022 auf 320.

42 junge Menschen aus der Diaspora nehmen an der zehnten Ausgabe des Programms OriginAL teil, einer zweiwöchigen Bildungs- und Kulturinitiative, die darauf abzielt, die Verbindung junger Menschen aus der Diaspora zu ihren albanischen Wurzeln und zur albanischen Kultur zu stärken, berichtet albinfo.ch.

Nach Angaben des amtierenden Premierministers Albin Kurti ist die Gesamtzahl der Teilnehmenden mit dieser Ausgabe auf 320 junge Menschen gestiegen. Das Programm wurde 2022 von GERMIN und der Global Albanians Foundation ins Leben gerufen.

 

Kurti betonte, dass die Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern der Welt kommen und ihre Familien aus dem Kosovo, Albanien, Nordmazedonien, Montenegro und dem Presheva-Tal stammen.

Seinen Angaben zufolge macht gerade diese Vielfalt der Herkunft das Programm besonders, da die jungen Menschen eine Geschichte und Identität kennenlernen, die über die heutigen Staatsgrenzen hinausreichen.

 

 

“Dieses Programm lädt sie weder dazu ein, nach einer einzigen Wurzel zu suchen, noch nach einer einzigen Version der albanischen Identität, sondern eine Geschichte kennenzulernen, die weiter reicht als die Staatsgrenzen und älter ist als die heutigen Landkarten”, sagte Kurti.

Er betonte, dass die Verbindung zum Herkunftsland nicht automatisch weitergegeben wird, sondern über Generationen hinweg entdeckt, erlebt und aufgebaut werden muss.

 

Kurti sagte, das Ziel sei, diese Verbindung auch bei der zweiten, dritten und vierten Generation der Diaspora zu bewahren.

In diesem Zusammenhang erwähnte er auch einige Programme und politische Maßnahmen, die seiner Aussage nach darauf abzielen, die Beziehungen zur Diaspora zu stärken, darunter “Diplomacia Qytetare”, “Shijo Kosovën”, “Made in Kosova” und “Dritarja për Investime”.

“Also: von Rücküberweisungen zu Investitionen; von Investitionen zum Wissenstransfer; von Sommerbesuchen zu einem ganzjährigen Engagement; von der Diaspora im Ausland zu nationalen Kapazitäten in der Welt”, erklärte Kurti./Albinfo.ch