In der Stadt Shkodra wurde die Fotoausstellung “Albanien 1921, Eugène Pittard” eröffnet, die dem Publikum eine seltene Sammlung historischer Bilder aus dem frühen 20 Jahrhundert präsentiert, berichtet albinfo.ch.
Die Ausstellung ist dem Werk des Schweizer Anthropologen und Akademikers Eugène Pittard gewidmet, der zusammen mit seiner Ehefrau Hélène Pittard in den Jahren 1921 und 1924 nach Albanien reiste und das Alltagsleben, die Städte, Dörfer und Landschaften des Landes dokumentierte.
Durch seine Fotografien hat Pittard ein seltenes ethnografisches Bild des damaligen Albaniens geschaffen und seine Arbeit zu einer bedeutenden historischen und kulturellen Quelle gemacht.
Die Organisatoren erklären, dass Pittards Verbindung zu Albanien bereits im Jahr 1910 begann, als er erstmals Shkodra besuchte, eine Stadt, die den Anfang seines Interesses an der albanischen Kultur und Gesellschaft markierte.
Die Ausstellung umfasst Materialien, die erstmals in gedruckter und digitaler Form präsentiert werden und dem Publikum ein besonderes visuelles und historisches Erlebnis bieten.
Die Ausstellung findet auf dem Platz vor dem Rathaus in Shkodra vom 22 April bis zum 7 Mai 2026 statt.
Sie gilt als eines der wichtigsten kulturellen Projekte, das das albanische Erbe mit der internationalen Dokumentation des frühen 20 Jahrhunderts verbindet./Albinfo.ch