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Offiziell: Drei Albaner übernehmen wichtige Ämter in Schweden
Nach Arbër Gashi und Aida Birinxhiku im schwedischen Parlament ist Blerta Hoti die dritte Persönlichkeit albanischer Herkunft, die voraussichtlich eine wichtige politische Rolle in Schweden übernehmen wird.
Die Ergebnisse der Wahlen in Schweden haben auch wichtige Entwicklungen in der Lokalpolitik mit sich gebracht. Eine Persönlichkeit albanischer Herkunft dürfte dabei eine bedeutende Rolle in der Führung Göteborgs übernehmen, berichtet albinfo.ch.
Dabei handelt es sich um Blerta Hoti, die nach dem Ergebnis ihres politischen Blocks kurz davor steht, eines der wichtigsten Ämter in der Stadtverwaltung zu übernehmen.
Göteborg, die zweitgrößte Stadt Schwedens und eines der wichtigsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des Landes, könnte schon bald eine Persönlichkeit albanischer Herkunft in einer bedeutenden Führungsposition haben.
Der Erfolg von Blerta Hoti kommt zu einem besonderen Zeitpunkt für die politische Vertretung der albanischen Gemeinschaft in Schweden. Auch auf nationaler Ebene erzielten bei den jüngsten Wahlen Kandidaten mit Wurzeln im Kosovo bedeutende Ergebnisse.
Im Wahlkreis Halland haben Arbër Gashi und Aida Birinxhiku ihre weitere Vertretung im schwedischen Parlament, dem Riksdag, gesichert und ihre Positionen auf der Liste der Sozialdemokratischen Partei behalten.
Neben dem Erfolg im nationalen Parlament rückt jedoch auch die Entwicklung in Göteborg Blerta Hoti in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Ein wichtiger Schritt für Blerta Hoti
Die Position, die Hoti in Göteborg voraussichtlich übernehmen wird, wäre ein weiterer bedeutender Erfolg für die albanische Vertretung in der schwedischen Politik, berichtet albinfo.ch weiter.
Ihr Aufstieg in der Lokalpolitik zeigt zugleich das Engagement einer neuen Generation von Politikerinnen und Politikern mit Wurzeln im Kosovo und in den albanischen Gebieten, die zunehmend Verantwortung in schwedischen Institutionen übernehmen.
Für eine Stadt mit dem Gewicht und der Bedeutung Göteborgs wäre eine hohe Position in der Stadtführung eine große politische Verantwortung und zugleich ein besonderer Erfolg für die albanische Gemeinschaft in Schweden.
Deutlicher Rückgang für die Sverigedemokraterna
Eine weitere Entwicklung, die bei diesen Wahlen Aufmerksamkeit erregt hat, ist das Ergebnis der Sverigedemokraterna (SD), der schwedischen rechtspopulistischen Partei.
Den genannten Ergebnissen zufolge erhielt die SD 17,6 Prozent der Stimmen und verlor 10 Sitze im Parlament.
Dieses Ergebnis bedeutet einen deutlichen Rückgang für die Partei. Gleichzeitig lag die zuvor von Blerta Hoti abgegebene Prognose von rund 17,7 Prozent bemerkenswert nahe am endgültigen Ergebnis.
Nach den von ihr veröffentlichten Angaben hatte kein schwedisches Meinungsforschungsinstitut eine solche Prognose abgegeben.
Die jüngsten Wahlen in Schweden haben damit mehrere interessante Entwicklungen für die albanische Gemeinschaft gebracht, von der Sicherung der Mandate im schwedischen Parlament bis hin zum Aufstieg von Blerta Hoti in Richtung einer wichtigen Position in Göteborg.
Sollte die Übernahme des Führungsamtes bestätigt werden, würde Hoti sich in die Reihe von Persönlichkeiten albanischer Herkunft einreihen, die einen zunehmend größeren Einfluss auf das politische und institutionelle Leben Schwedens ausüben./Albinfo.ch
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