Fußball
Yakin, Granit Xhaka wird nach der Weltmeisterschaft nicht zurücktreten
Der Trainer der Schweiz bestätigt, dass der Kapitän auch nach der Weltmeisterschaft weiterspielen wird und die Nations League sowie die Qualifikation für die Euro 2028 anstrebt.
Der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, Murat Yakin, hat bestätigt, dass Kapitän Granit Xhaka nach der Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfinden wird, nicht zurücktreten wird, berichtet albinfo.ch.
Yakin wurde in der Sportsendung Blue Sport nach der Zukunft von Xhaka gefragt und betonte, dass die Weltmeisterschaft nicht “der letzte Tanz” des Mittelfeldspielers im Trikot der Schweiz sein wird.
“Nein, absolut nicht. Das kann ich mir nicht vorstellen. Solange er in dieser körperlichen Verfassung ist, wird er so lange spielen, wie es möglich ist”, erklärte Yakin.
Er fügte hinzu, dass er überzeugt sei, dass Xhaka seine internationale Karriere auch nach dem größten Fußballturnier fortsetzen wird.
“Ich weiß auch sicher, dass er nach der Weltmeisterschaft nicht zurücktreten wird. Darüber bin ich sehr froh”, sagte der Schweizer Trainer.
Xhaka, der derzeit den Rekord für die meisten Einsätze für die Schweiz hält, hat 144 Spiele bestritten, mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte dieser Nationalmannschaft, und es wird erwartet, dass er diese Zahl noch weiter erhöht.
Nach den Vorbereitungsspielen und der Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 wird die Schweiz in der Nations League weiterspielen und anschließend auch die Qualifikation für die Europameisterschaft 2028 anstreben, wobei Xhaka weiterhin Teil der Mannschaft sein dürfte, sofern er verletzungsfrei bleibt.
Die Beziehungen zwischen Xhaka und Yakin waren nicht immer einfach. Vor etwa drei Jahren hatte der Kapitän öffentlich die Trainingseinheiten des Trainers kritisiert, doch im Herbst 2023 fanden beide Seiten eine gemeinsame Basis und die Beziehung hat sich inzwischen stabilisiert.
Sogar nach der Euro 2024, als die Zukunft von Yakin ungewiss war, hatte sich Xhaka offen für dessen Verbleib an der Spitze der Schweiz ausgesprochen.
Auf die Frage, wie weit die Schweiz bei der Weltmeisterschaft 2026 kommen kann, sagte Yakin, dass die positive Leistung bei der Euro 2024 dem Team Optimismus für große Ergebnisse gibt.
“Es wäre möglich gewesen, gegen England das Viertelfinale zu erreichen, so wie wir gespielt haben. Viele Dinge waren dort möglich, sogar ein Halbfinale, ein Finale…”, erklärte er.
Laut Yakin ist das Ziel der Schweiz, die beste Weltmeisterschaft ihrer Geschichte zu spielen, indem sie das Potenzial und die Qualität des Teams nutzt.
Die Schweiz hat sich direkt für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert, indem sie ihre Gruppe auf dem ersten Platz beendete, in der auch Kosovo, Slowenien und Schweden vertreten waren. Kosovo schied im Finale der Playoffs gegen die Türkei mit 1:0 aus, während sich Schweden nach einem 3:2 Sieg gegen Polen qualifizierte./Albinfo.ch
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