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Die Albanerin Esmeralda Kazia zur “Cybersecurity Woman of the World 2026” gekürt

Sie ist die erste Albanerin, die diese renommierte internationale Auszeichnung erhält. Gleichzeitig bewirbt sich Albanien darum, die weltweite Ausgabe des Wettbewerbs im Jahr 2027 auszurichten.

Albanien hat auf der internationalen Bühne der Cybersicherheit einen bedeutenden Erfolg erzielt. Esmeralda Kazia wurde zur „Cybersecurity Woman of the World 2026“ gewählt und ist damit die erste Albanerin, die diese renommierte Auszeichnung erhält. Mit dem Preis werden Führungsstärke, Weitblick und herausragende Beiträge zur Weiterentwicklung der Cybersicherheit auf globaler Ebene gewürdigt, berichtet albinfo.ch.

Die Auszeichnung wurde ihr bei einer Zeremonie der United Cybersecurity Alliance in Österreich und Liechtenstein überreicht. An der Veranstaltung nahmen Vertreter staatlicher Institutionen, internationaler Organisationen, Universitäten, führender Unternehmen sowie Cybersicherheitsexperten aus mehr als 30 Ländern teil.

Nach der Preisverleihung gab Kazia dem österreichischen öffentlich-rechtlichen Sender ORF ein Interview. Darin betonte sie die zentrale Bedeutung der Cybersicherheit für den Schutz staatlicher Institutionen und des öffentlichen Vertrauens.

“Cybersecurity is not about protecting technology. It is about protecting trust”, sagte sie.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung war der Beginn der Gespräche über die Ausrichtung der Preisverleihung “Cybersecurity Woman of the World 2027” in Albanien. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, würde das Land Vertreter staatlicher Institutionen, Regierungen, internationaler Organisationen, Universitäten, der Industrie sowie renommierte Cybersicherheitsexperten aus aller Welt empfangen.

Zu der Auszeichnung erklärte Esmeralda Kazia, sie sehe den Preis als große Verantwortung, ihre Arbeit für die Stärkung der Cybersicherheit und den Schutz kritischer Infrastrukturen mit noch größerem Engagement fortzusetzen.

“Dieser Titel ist eine Ehre, die weit über die persönliche Ebene hinausgeht. Er bedeutet Verantwortung, meinen Beitrag zur Stärkung der Cybersicherheit, zum Schutz kritischer Infrastrukturen und zum Aufbau einer sichereren digitalen Zukunft mit noch größerem Einsatz fortzusetzen. Es wäre eine außergewöhnliche Ehre, die internationale Fachgemeinschaft im kommenden Jahr in Albanien willkommen zu heißen und der Welt das Potenzial, die Professionalität und die Gastfreundschaft unseres Landes zu zeigen”, erklärte sie.

Diese Auszeichnung gilt nicht nur als persönlicher Erfolg, sondern auch als Beleg dafür, dass die albanische Expertise im Bereich der Cybersicherheit international zunehmend Anerkennung und Vertrauen genießt.

Esmeralda Kazia ist derzeit Chief Technology Officer (CTO) für Operational Technology (OT), Industrial Control Systems (ICS) und Automatisierung bei der Albanischen Elektrizitätsgesellschaft (KESH). Zuvor leitete sie die nationalen Überwachungs- und Reaktionsmaßnahmen auf Cybervorfälle bei der Nationalen Behörde für Cybersicherheit und spielte nach den Cyberangriffen des Jahres 2022 eine Schlüsselrolle beim Schutz kritischer Infrastrukturen.

Mit mehr als 13 Jahren Erfahrung in den Bereichen Cybersicherheit, digitale Transformation und Schutz kritischer Infrastrukturen vertrat Kazia Albanien auf hochrangigen Foren wie der NATO, der White House Counter Ransomware Initiative, der RSA Conference, der OSZE, dem Hybrid CoE und der ITU. Darüber hinaus ist sie Hochschuldozentin, wissenschaftliche Forscherin und steht kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion mit den Schwerpunkten Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und digitale Ökosysteme.