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Rekordgehälter des Novartis-CEO lösen Debatte in der Schweiz aus
Die hohen Vergütungen von Topmanagern bleiben in der Schweiz ein heiß diskutiertes Thema. Der CEO von Novartis, Vas Narasimhan, erhielt eine Entschädigung von 24,9 Millionen Schweizer Franken, ein Betrag, den viele als überzogen ansehen. Thomas Minder, ehemaliges Mitglied des Ständerats und Initiator der “Abzocker-Initiative”, bezeichnete diese Zahlung als “völlig inakzeptabel” und betonte, dass nur die Aktionäre diese Situation korrigieren könnten.
Headhunter Guido Schilling erklärt, dass das Gehaltsniveau im globalen Vergleich nicht außergewöhnlich sei, in der Schweiz jedoch für Diskussionen sorge, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten. Politiker wie Hannes Germann weisen darauf hin, dass eine solche Vergütung dem Ruf der Schweiz als Pharmastandort nicht zuträglich sei und eine eher egoistische Haltung der Führung widerspiegle.
Die Debatte um CEO-Gehälter steht zudem im Zusammenhang mit der Diskussion über die hohen Medikamentenpreise im Land und wirft Fragen nach Gerechtigkeit sowie nach dem Einfluss hoher Vergütungen auf die Gesundheitspolitik auf.
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