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Lehrkräfte der Diaspora treffen sich im Kosovo, um die albanische Sprache zu bewahren und weiterzuentwickeln

Die albanische Sprache wird auch außerhalb der Grenzen Albaniens und des Kosovo an die junge Generation weitergegeben. Möglich ist dies dank des Engagements der Lehrkräfte in der Diaspora, die sich für den Erhalt der Sprache, der Kultur und der nationalen Identität einsetzen, berichtet albinfo.ch.

In Brezovicë fand die 19. Ausgabe des gesamtalbanischen Seminars für die albanische Sprache in der Diaspora statt. An der Veranstaltung nahmen Lehrkräfte, Vertreter von Institutionen und Fachleute aus Albanien, dem Kosovo sowie aus albanischen Gemeinschaften im Ausland teil. Gemeinsam diskutierten sie über die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des albanischen Sprachunterrichts in der Diaspora.

Die Lehrkräfte betonten, dass zu den größten Herausforderungen der Mangel an kontinuierlicher Unterstützung, finanzielle Schwierigkeiten, die begrenzte Zahl von Schülerinnen und Schülern sowie der Umstand gehören, dass viele Albanischkurse auf ehrenamtlicher Basis organisiert werden. Sie unterstrichen die Notwendigkeit zusätzlicher Fortbildungen und einer stärkeren institutionellen Unterstützung, um die Qualität des Unterrichts weiter zu verbessern.

Das Seminar bot den Lehrkräften die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu erörtern und neue Wege zu finden, den Unterricht der albanischen Sprache in der Diaspora noch wirkungsvoller zu gestalten.

Vertreterinnen der Bildungsministerien Albaniens und des Kosovo würdigten die Arbeit der Lehrkräfte im Ausland und hoben die Bedeutung der institutionellen Zusammenarbeit hervor. Sie erinnerten daran, dass beide Länder einen gemeinsamen Lehrplan für den ergänzenden Albanischunterricht in der Diaspora entwickelt sowie Schulbücher und didaktische Materialien für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt haben.

Die zentrale Botschaft des Seminars lautete, dass nur durch das gemeinsame Engagement von Lehrkräften, Institutionen und den albanischen Gemeinschaften sichergestellt werden kann, dass die albanische Sprache auch bei den Kindern lebendig bleibt, die fern ihrer Heimat aufwachsen.