DE Balkani

Kosovo stellt einen Fahrplan für die Reform der digitalen Bildung vor

Das Dokument analysiert die digitalen Kompetenzen im voruniversitären Bildungsbereich und formuliert Empfehlungen für die Transformation des Bildungssystems.

Im Kosovo wurde der Fahrplan für die Reform der digitalen Bildung vorgestellt. Das Dokument soll die Entwicklung der digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften im voruniversitären Bildungsbereich unterstützen.

Nach Angaben von UNICEF im Kosovo wurde die Studie “Vom digitalen Zugang zur digitalen Kompetenz” in Partnerschaft mit dem Ministerium für Digitalisierung und öffentliche Verwaltung sowie dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft veröffentlicht, berichtet albinfo.ch.

Die Studie bietet eine Bewertung des aktuellen Stands der digitalen Kompetenzen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, der Integration von Technologie in die Lehrpläne, der Infrastruktur sowie der Bereitschaft der Institutionen für die digitale Transformation des Bildungswesens.

Die Ergebnisse zeigen, dass die digitalen Kompetenzen im Kosovo gestärkt werden müssen. Laut UNICEF müssen fast zwei Drittel der Erwerbsbevölkerung im Land ihre digitalen Fähigkeiten verbessern. Das ist der höchste Anteil im Westbalkan.

Unterdessen teilte Minister Lulëzon Jagxhiu mit, dass bereits 243 Schulen über KREN mit dem Internet verbunden sind. Gleichzeitig wird daran gearbeitet, die Internetanbindung auf alle Schulen auszuweiten, sie mit Smartboards auszustatten und digitale Plattformen für den Unterricht zu entwickeln.

Der Fahrplan enthält praktische Empfehlungen für die nächsten Schritte der digitalen Transformation im Bildungssektor. Ziel ist es, dass Technologie zu einer höheren Bildungsqualität beiträgt und die Schülerinnen und Schüler besser auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet.