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Kianoush Rostami beschert dem Kosovo die achte Medaille bei “Taranto 2026”

Der iranische Gewichtheber, der für den Kosovo antritt, gewann in der Gewichtsklasse bis 95 Kilogramm die Silbermedaille im Reißen.

Der Kosovo hat bei den Mittelmeerspielen “Taranto 2026” dank der Leistung des Gewichthebers Kianoush Rostami seine achte Medaille gewonnen, berichtet albinfo.ch.

Rostami, der aus dem Iran stammt, aber seit 2025 den Kosovo auf internationaler Ebene vertritt, gewann im Reißen in der Gewichtsklasse bis 95 Kilogramm die Silbermedaille.

Der kosovarische Gewichtheber hatte in dieser Disziplin nur einen erfolgreichen Versuch. Bei seinem zweiten Versuch hob er 166 Kilogramm, ein Ergebnis, das ihm für die Silbermedaille reichte.

Die Goldmedaille ging an den Algerier Faris Touairi, der 169 Kilogramm hob.

Rostami wird auch die Möglichkeit haben, um eine weitere Medaille zu kämpfen, da im Gewichtheben die Medaillen in beiden Disziplinen, Reißen und Stoßen, getrennt vergeben werden. Bereits vor dem Wettbewerb war berichtet worden, dass er zwei Medaillen für den Kosovo anstreben könnte.

Für Rostami ist dies ein weiterer bedeutender Auftritt in seiner langen Karriere. Er ist ein bekannter Name im internationalen Gewichtheben und gewann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio die Goldmedaille für den Iran. Im März 2025 erhielt er die kosovarische Staatsbürgerschaft und später auch das Recht, den Kosovo zu vertreten.

Mit Rostamis Medaille hat der Kosovo die Zahl seiner bei “Taranto 2026” gewonnenen Medaillen auf acht erhöht. Die diesjährige Ausgabe der Mittelmeerspiele findet vom 21. August bis zum 3. September statt.

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Rostamis Wettbewerb im Stoßen, wo er versuchen wird, die Medaillenbilanz des Kosovo weiter auszubauen. /Albinfo.ch