Albanien

Lorik Cana begleitet Sportler aus Albanien und dem Kosovo bei einem Besuch in einem Arbëresh-Dorf

"Es war eine gute Gelegenheit, Sportdiplomatie und unsere Geschichte miteinander zu verbinden"

Die Ikone des albanischen Fussballs, Lorik Cana, der auch für sein Engagement zur Förderung der albanischen Kultur bekannt ist, hat in einem Facebook-Beitrag ein Erlebnis von seinem Treffen mit den Teilnehmenden aus Albanien und dem Kosovo bei den Mittelmeerspielen in Taranto mit der Öffentlichkeit geteilt.

“Während meines Aufenthalts in der ersten Woche der Mittelmeerspiele Taranto 2026 | Giochi del Mediterraneo hatte ich die Ehre, die offiziellen Delegationen des Albanischen Olympischen Komitees und des Olympischen Komitees des Kosovo bei einem institutionellen und brüderlichen Besuch im Arbëresh-Dorf San Marzano di San Giuseppe zu begleiten”, schreibt Cana.

“Auf der Piazza Casalini und während des offiziellen Treffens im Palazzo della Cultura wurden wir von den lokalen Behörden und den Bewohnern der Gemeinschaft empfangen, die uns einen herzlichen und aussergewöhnlichen Empfang bereiteten. Dieser Besuch fand auch im Rahmen des Projekts “UDHA – Ein Blut, eine Sprache, ein Ehrenwort” statt, das von der “Lorik Cana 5 Foundation” organisiert wird und darauf abzielt, die kulturellen Verbindungen zu den Arbëresh-Gemeinschaften in Italien zu stärken.

Es war eine gute Gelegenheit, Sportdiplomatie und unsere Geschichte miteinander zu verbinden. Die Vertreter des Albanischen Nationalen Olympischen Komitees (KOKSH) und des Olympischen Komitees des Kosovo hatten die Gelegenheit, der Stadt San Marzano für ihre kontinuierliche Unterstützung sowie für die hervorragende Bewahrung der Sprache und der Traditionen über die Jahrhunderte hinweg zu danken.”

“Dieses Treffen erhielt eine noch besondere Bedeutung, da die Zukunft dieses grossen Ereignisses uns gehört. Es war eine Ehre, über unseren gemeinsamen sportlichen Weg zu sprechen, insbesondere mit Blick darauf, dass die nächste Ausgabe der Mittelmeerspiele im Jahr 2030 verdientermassen in Prishtina ausgetragen wird.

Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Francesco Leo und Lorenzo Lonoce für den offiziellen Empfang, den zahlreichen Vereinen, die unsere Kultur jeden Tag lebendig halten, sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns mit Respekt umgeben und uns das Gefühl gegeben haben, zu Hause zu sein”, schreibt Lorik Cana abschliessend.