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Albanien strebt bis 2030 einen Anteil von 54,4% erneuerbarer Energien an

Albanien strebt eine zunehmend stärkere Rolle bei der Energiewende an, mit Zielen, die bei einigen Indikatoren über die für 2030 festgelegten Verpflichtungen hinausgehen.

Eines der wichtigsten Ziele ist, dass bis 2030 54,4% des Bruttoendenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden und damit das für das Land festgelegte Ziel von 52% übertroffen wird, berichtet albinfo.ch.

Albanien gehört zu den Volkswirtschaften, die bei der Stromerzeugung nicht auf Kohle angewiesen sind, während die Wasserkraft weiterhin die wichtigste Grundlage des Energiesystems bildet. In den vergangenen Jahren wurde zudem ein rascher Ausbau der Photovoltaikkapazitäten verzeichnet.

Im Verkehrssektor strebt Albanien an, dass bis 2030 35% der verwendeten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Dies ist der höchste Wert unter den analysierten Ländern.

Auch im Bereich der Energieeffizienz und der Emissionen sind die Ziele des Landes ehrgeiziger als die festgelegten Grenzwerte. Albanien strebt bis 2030 Emissionen von 10,2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent an, gegenüber einem Grenzwert von 12 Millionen Tonnen.

In den kommenden Jahren bleibt die Umsetzung der notwendigen Investitionen zur Erreichung dieser Ziele die größte Herausforderung, darunter die Elektrifizierung des Verkehrs, der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Förderung von Elektrofahrzeugen.