Kosova

“Gehen oder bleiben?” Migration und die Dilemmata junger Menschen in den Filmen des DokuFest

Zwischen Bleiben und Weggehen: Migration und menschliche Erfahrungen im internationalen Wettbewerb des DokuFest

Migration, die Trennung von der Familie und die Suche nach einem neuen Weg nehmen im Wettbewerb “International Shorts” des DokuFest einen wichtigen Platz ein. Die vier Filme “Always wanted to be God and never wanted to be good”, “A train leaves the station”, “SightNotSeeing” und “The weary hours of two lab assistants” behandeln unterschiedliche menschliche Erfahrungen und befassen sich mit der Beziehung des Einzelnen zu Religion, Familie, Erinnerung, Migration und dem Platz, den er in der Welt zu finden versucht, berichtet albinfo.ch.

Unter ihnen stellt “A train leaves the station” des ägyptischen Regisseurs Mahmoud Ibrahim die Migration in den Mittelpunkt der Erzählung. Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der vor einer schwierigen Entscheidung steht: bei seiner Familie zu bleiben oder fortzugehen, um seinen eigenen Weg aufzubauen. Das Dilemma zwischen Bleiben und Weggehen ist laut der Programmkuratorin Yun-hua Chen eine Erfahrung, die nicht nur im Kontext des Films nachvollziehbar ist, sondern auch im Kosovo und in vielen anderen Ländern der Welt.

“Die Qualität der Bilder hat etwas sehr Rohes, etwas sehr Authentisches, und zugleich ist es eine Geschichte, mit der sich alle identifizieren können, denke ich, hier im Kosovo ebenso wie überall sonst auf der Welt, wenn es um das Weggehen oder Bleiben, Migration und die Beziehung zur Gemeinschaft geht”, erklärte Chen. /Albinfo.ch