Nachrichten

Die Monografie, die die Geschichte der albanischen Schule in Rosenheim, Bayern dokumentiert, wird vorgestellt

Diese von der BKSA "Shqiponja" organisierte Veranstaltung brachte diplomatische Vertreter, Lehrkräfte, Aktivisten und Mitglieder der albanischen Gemeinschaft zusammen.

In der Stadt Rosenheim wurde die Monografie des Autors Mustafë Krasniqi mit dem Titel “Die albanische Schule im Freistaat Bayern, das Gewissen der Heimat” vorgestellt. Das Werk dokumentiert die Geschichte und den Werdegang des Unterrichtsprozesses in albanischer Sprache in dieser Region Deutschlands. Diese von der BKSA “Shqiponja” organisierte Veranstaltung brachte diplomatische Vertreter, Lehrkräfte, Aktivisten und Mitglieder der albanischen Gemeinschaft zusammen, berichtet albinfo.ch.

Die Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch Frau Blerta Goci Morina, die im Namen des veranstaltenden Vereins die Bedeutung der Bewahrung der Muttersprache in der Diaspora hervorhob. Bei dieser Veranstaltung waren auch Vertreter der Diplomatie anwesend, darunter Herr Dashnor Ibra von der albanischen Botschaft, der Diplomat Herr Hamdi Reçica sowie Frau Gentjana Mburimi, die albanische Konsulin in München. Sie würdigten die Rolle des Autors Krasniqi als wichtigen Bezugspunkt bei der Koordinierung des albanischen Unterrichts in der Diaspora.

Die Direktorin des Zentrums für Publikationen für die Diaspora in Tirana, Frau Mimoza Hysa, unterstrich die Bedeutung der Dokumentation von Bildungsbemühungen. Ihrer Ansicht nach spiegelt die Arbeit von Mustafë Krasniqi als Leiter des Koordinierungsrats der Lehrkräfte in der Diaspora ein konkretes Engagement im Dienst der nationalen Identität durch Texte und Forschung wider.

Die Diskussionsrunde mit Vaxhid Sejdiu, Isuf Bytyqi, Mimoza Hysa und Isuf Ismaili konzentrierte sich auf die historischen und dokumentarischen Werte des Buches. Vaxhid Sejdiu sprach über die Zusammenarbeit innerhalb des KKAD sowie die Organisation der albanischen Schulen in Bayern und bezeichnete den Autor als einen wichtigen Chronisten dieses Prozesses. Isuf Bytyqi wiederum analysierte als Mitwirkender innerhalb des LAPSH für Bayern die Struktur der Monografie und ihre Bedeutung für künftige Lehrergenerationen. Isuf Ismaili erinnerte an den Weg des Autors seit seinen Studienjahren an der Universität Prishtina und verband dessen pädagogisches Wirken mit nationalen Anliegen.

Während der Veranstaltung präsentierte Frau Valbona Roqi eine Zusammenfassung der Biografie von Krasniqi und hob sein langjähriges Engagement als Lehrer in der Region Rosenheim hervor. Am Ende der Zeremonie verlieh die BKSA “Shqiponja” dem Autor eine Anerkennung, zugleich wurde die symbolische Entscheidung bekannt gegeben, die Albanische Schule in Rosenheim nach “Mustafë Krasniqi” zu benennen, als Zeichen der Wertschätzung für seinen lebenslangen Beitrag zu dieser Institution.

Die Veranstaltung wurde durch künstlerische Beiträge der Schülerinnen und Schüler der Schule sowie des Sängers Artan Lika bereichert. Über Videobotschaften würdigten zudem weitere Mitglieder des KKAD aus verschiedenen Ländern der Welt den Beitrag des Autors. Die Veranstaltung wurde mit den Worten von Frau Miradije Berisha abgeschlossen, die die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Institutionen für den erfolgreichen Verlauf des albanischen Unterrichts in Deutschland erneut bekräftigte.