Fußball
Hoffenheim kehrt in die Europa League zurück, Asllani, Hajdari und Avdullahu entscheidend für den historischen Erfolg
Die drei Nationalspieler des Kosovo gehören zu den wichtigsten Akteuren dieses Teams, der Stürmer Fisnik Asllani, der Mittelfeldspieler Leon Avdullahu und der Verteidiger Albian Hajdari
Hoffenheim gilt nicht als einer der großen Vereine im deutschen Fußball, doch seine Geschichte bleibt eines der bemerkenswertesten Beispiele für einen schnellen Aufstieg in der Bundesliga. Im Jahr 2000 spielte die Mannschaft noch in der fünften deutschen Liga, während sie 2008 erstmals in die Bundesliga aufstieg, in der sie seitdem geblieben ist, berichtet albinfo.ch.
Auch auf europäischer Ebene ist Hoffenheim ein Verein mit relativ kurzer Geschichte. Erstmals trat der Klub in der Saison 2017 18 in Europa an, während er in der Saison 2018 19 sein Debüt in der Gruppenphase der Champions League gab, was bis heute die einzige Teilnahme auf diesem Niveau bleibt. Danach kehrte der Verein in den Spielzeiten 2020 21 und 2024 25 in die Europa League zurück.
Nun hat Hoffenheim zum fünften Mal in seiner Geschichte die Teilnahme an europäischen Wettbewerben gesichert und sich für die Saison 2026 27 qualifiziert. Die Europa League ist bereits sicher, während das nächste Ziel ein Platz für die Champions League ist.
Das Interesse im Kosovo an diesem Verein ist deutlich gestiegen, aus einem klaren Grund, Hoffenheim hat drei kosovarische Nationalspieler im Kader, die inzwischen zu den wichtigsten Spielern des Teams gehören, den Stürmer Fisnik Asllani, den Mittelfeldspieler Leon Avdullahu und den Verteidiger Albian Hajdari.
Beim jüngsten 2 1 Auswärtssieg gegen Hamburg, der die europäische Qualifikation besiegelte, erzielte Asllani ein Tor, während Hajdari eine Vorlage gab und somit direkt am Erfolg beteiligt war.
“Hoffenheim hat sich zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte für europäische Wettbewerbe qualifiziert. Der Sieg gegen Hamburg sichert einen Platz unter den besten sechs der Bundesliga”, schrieb der Klub nach dem Spiel auf seiner offiziellen Webseite.
Der Sportdirektor von Hoffenheim, Andreas Schicker, bezeichnete diesen Erfolg als verdiente Belohnung für die Arbeit des gesamten Vereins. “Die europäische Qualifikation ist eine fantastische Leistung und eine mehr als verdiente Belohnung für die harte Arbeit der Mannschaft, des Trainerstabs und aller Beteiligten”, sagte er und fügte hinzu, dass das Team weiterhin hungrig nach mehr sei.
Tatsächlich hat Hoffenheim sein Ziel noch nicht vollständig erreicht. Das kommende Spiel gegen Stuttgart wird entscheidend für den vierten Platz in der Bundesliga sein, der eine direkte Qualifikation für die Champions League sichert. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der fünfte Platz zur Champions League führt, abhängig von den Ergebnissen der deutschen Vereine in europäischen Wettbewerben, wie Bayern in der Champions League und Freiburg in der Europa League.
Auch die kosovarischen Spieler spielen weiterhin eine wichtige Rolle im Team. Hajdari hat seinen Vertrag bereits langfristig zu verbesserten Konditionen verlängert, während ein neuer Vertrag für Avdullahu bald offiziell werden soll. Was Fisnik Asllani betrifft, wird zunehmend über einen möglichen Wechsel zu einem größeren europäischen Klub im Sommer gesprochen.
Nach dem Sieg gegen Hamburg zeigte sich Asllani zufrieden mit dem Erfolg. “Wir fühlen uns sehr gut, dass wir unser Ziel der europäischen Qualifikation erreicht haben. Niemand hätte das vor Beginn der Saison geglaubt. Jetzt wollen wir auch das Spiel gegen Stuttgart gewinnen”, erklärte der kosovarische Stürmer.
Nach dem Spiel gegen Stuttgart wird Hoffenheim auswärts gegen Werder Bremen antreten und am letzten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach spielen. Nach dem 31 Spieltag hat das Team 57 Punkte auf dem fünften Platz, genauso viele wie Stuttgart auf Rang vier, was das Rennen um die Champions League äußerst offen macht.
In einer Saison, die nur wenige erwartet hatten, hat Hoffenheim nicht nur Europa erreicht, sondern strebt dank des Beitrags der drei kosovarischen Nationalspieler danach, diese Spielzeit zu einer der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte zu machen.
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