Albanien

Ali Ahmeti: Die albanische Sprache ist gesetzlich garantiert

Mit einem Rückblick auf die Ursprünge des Ohrid Abkommens erinnert Ahmeti daran, dass der offizielle Status der albanischen Sprache nicht nur ein innerstaatlicher Rechtsakt ist, sondern eine internationale Garantie, bestätigt von den USA, der Europäischen Union und der NATO

Beim Diaspora Gipfel hat der Vorsitzende der Demokratischen Union für Integration, Ali Ahmeti, auf das hingewiesen, was er als ein “reales Risiko” für die albanische Sprache in Nordmazedonien bezeichnet, nach den Protesten von Jurastudenten, die gefordert haben, die Abschlussprüfung auf Albanisch abzulegen.

Mit einem Rückblick auf die Ursprünge des Ohrid Abkommens erinnerte Ahmeti daran, dass der offizielle Status der albanischen Sprache nicht nur ein innerstaatlicher Rechtsakt ist, sondern eine internationale Garantie, bestätigt von den USA, der Europäischen Union und der NATO, berichtet albinfo.ch.

Er rief politische Akteure und internationale Garanten dazu auf, jede Form der “Aushöhlung” dieser historischen Errungenschaft zu verhindern, und betonte, dass die Stabilität und die Zukunft des Nachbarstaates untrennbar mit dem Zusammenleben und den gleichen Rechten der Albaner verbunden sind.

Ali Ahmeti: Was die albanische Sprache in Mazedonien betrifft, besteht ein echtes Risiko, dem wir uns stellen müssen. Die albanische Sprache in Mazedonien wurde von den USA unterzeichnet und garantiert, mit dem Gesandten des damaligen Präsidenten George Bush als Unterzeichner und Garant, ebenso von der Europäischen Union und der NATO, vertreten durch Robertson. Deshalb haben wir das militärische Abkommen mit Präsident Trajkovski im Namen der UÇK unterzeichnet, das Ohrid Abkommen akzeptiert und gemeinsam mit der EU, den USA und der NATO daran gearbeitet. Der Erfolg dieses Abkommens, angefangen bei den nationalen Symbolen, der Bildung in albanischer Sprache und der Verwendung der albanischen Sprache in der Verwaltung bis hin zur Verabschiedung des Gesetzes über die albanische Sprache im Einklang mit dem Ohrid Abkommen, betrifft eine Sprache, die von mehr als 20 Prozent der Bürger der damaligen Republik Mazedonien gesprochen wird und ebenfalls offiziell ist. Jeder weitere Kommentar zur Verbesserung oder Änderung des Gesetzes dient nur dazu, das Ohrid Abkommen und seinen internationalen Charakter zu untergraben. Die Verantwortung tragen gemeinsam Washington, Brüssel, die NATO sowie die albanischen und mazedonischen politischen Kräfte. Mazedonien hat eine Zukunft nur in Koexistenz und gemeinsamer Regierungsführung mit den Albanern. Ohne sie kann es nicht bestehen und seine Tage sind gezählt.