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Zwei albanische Politiker werden in die Stadtversammlung von Lausanne gewählt, Tora Vlora und Musa Kamenica

Bei den Gemeindewahlen vom Sonntag, dem 8. März 2026, haben zwei Kandidaten mit albanischer Herkunft einen Sitz in der Stadtversammlung von Lausanne gewonnen. Von fünf Kandidaten im Rennen konnten Musa Kamenica und Tora Vlora, beide von der Sozialdemokratische Partei der Schweiz, ein Mandat gewinnen, schreibt albinfo.ch.

Musa Kamenica sicherte sich mit 7’869 Stimmen sein drittes Mandat im Stadtparlament, während Tora Vlora mit 7’352 Stimmen erstmals gewählt wurde.

Derzeit übt Musa Kamenica weiterhin das Amt des Präsidenten des Stadtparlaments von Lausanne aus, eine Funktion, die er bis Juni 2026 innehaben wird.

Was die Gesamtergebnisse der politischen Parteien in der Stadtversammlung betrifft, so hat die Sozialdemokratische Partei drei Sitze verloren und ist von 29 auf 26 Sitze gefallen.

Die FDP.Die Liberalen gewann zwei Sitze und erhöhte ihre Vertretung von 21 auf 23.

Die Grüne Partei der Schweiz erlitt einen deutlichen Verlust und verlor neun Sitze, wodurch sie von 24 auf 15 Sitze fiel.

Dagegen konnte Ensemble à Gauche deutlich zulegen und gewann sechs Sitze, von 13 auf 19.

Auch die Schweizerische Volkspartei verbesserte ihre Position und gewann drei Sitze, von 7 auf 10.

Die Grünliberale Partei sowie Die Mitte konnten ihre Vertretung ebenfalls um zwei Sitze erhöhen und sind nun mit 7 Sitzen in der Stadtversammlung von Lausanne vertreten.

Im Rennen um die Exekutive der Stadt Lausanne erreichte kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit. Aus diesem Grund treten alle Kandidaten in der zweiten Runde an, die am 29. März 2026 stattfinden wird.

Die endgültigen Ergebnisse dieser Runde werden die neue Zusammensetzung der Exekutive sowie die politische Ausrichtung der Stadt Lausanne für die kommende Amtsperiode bestimmen.