Musik
Sidrit Vokshi möchte Österreich beim Eurovision Song Contest vertreten
Sidrit Vokshi gehört zu den Künstlern, die um die Teilnahme am Eurovision Song Contest konkurrieren, und tritt am 20. Februar in der ORF Vorentscheidungsshow "Vienna Calling" auf
” Ich bin Sidrit. 35 Jahre alt, aus Wien. Ich bin als Kind aus Albanien geflohen. Meine Geschichte in Österreich beginnt in Traiskirchen. Dort habe ich zum ersten Mal Austropop kennengelernt. Ich habe damals kein Wort verstanden, aber ich habe etwas gespürt…” So stellt sich Sidrit Vokshi in den sozialen Netzwerken vor, der Sänger mit albanischen Wurzeln, der an dem Konzert teilnehmen wird, aus dem der österreichische Vertreter für den Eurovision Song Contest 2026 hervorgeht, berichtet albinfo.ch.
Zuerst die Absage, dann der entscheidende Anruf. Sidrit Vokshi rückt in die österreichische Eurovision Vorauswahl nach, schreibt die Zeitung Heute, die seinen Weg mit all den Wendungen bis zur Teilnahme schildert.
Es ist eine Geschichte, die kaum emotionaler sein könnte. Sidrit Vokshi gehört zu den Künstlern, die am 20. Februar in der grossen ORF Vorentscheidungsshow “Vienna Calling” um ein Ticket für den Eurovision Song Contest kämpfen.
Dabei war er eigentlich schon aus dem Rennen.
“Es war ein emotionales Chaos”, sagt der Musiker gegenüber der Zeitung. Zuerst wurde er abgelehnt. “Ich habe es akzeptiert. Natürlich war ich froh, so weit gekommen zu sein. Aber am Anfang war ich enttäuscht.”
Dann kam nur wenige Tage später der unerwartete Anruf. Aufgrund des Rückzugs der Kandidatin Tamara Flores rückte Sidrit kurzfristig nach, berichtet albinfo.ch. Zum Zeitpunkt des Anrufs befand er sich in Köln, 900 Kilometer entfernt. Er arbeitete auf einem Weihnachtsmarkt und bereitete Spätzle zu. „Das passte irgendwie überhaupt nicht zusammen“, sagt er lachend.
Sidrit macht jedoch klar, dass er sich nicht damit zufriedengeben will, nur eine Lücke zu füllen. “Ich freue mich sehr, jetzt Teil des Wettbewerbs zu sein. Ich will nicht nur der Ersatz in letzter Minute sein. Ich werde alles geben und versuchen, dem Publikum einen magischen Moment zu schenken.”
Sein Lied trägt den Titel „Kur pi duhan“. In diesem sehr persönlichen Song verarbeitet Sidrit einen Moment des Liebeskummers. Es geht um das Davonlaufen vor den eigenen Gedanken, um Nächte, in denen man von Bar zu Bar zieht, um sich abzulenken. Doch sobald Ruhe einkehrt, sobald er raucht und allein ist, kehrt sie zurück, die Erinnerung an seine Geliebte.
Musikalisch setzt Sidrit auf radikale Intimität. Keine grossen, bombastischen Arrangements, nur er und ein Klavier. Roh, ehrlich, schmerzhaft und vielleicht gerade deshalb so intensiv.
Ob sein später Einstieg in den Wettbewerb ein Vorteil oder ein Nachteil sein wird, entscheidet sich live am 20. Februar im ORF. Eines steht jedoch bereits fest. Sidrit Vokshi ist längst mehr als nur ein Ersatz in letzter Minute.
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