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Rekrutierten Kämpfer für den IS, zwei Kosovaren verhatet
Die Antiterroreinheit der kosovarischen Polizei verhaftete am Mittwoch zwei Personen, die Kosovaren für den IS rekrutiert haben sollen.
Unter dem Verdacht, Kosovaren für den IS im Irak und Syrien rekrutiert zu haben, verhaftete die Antiterroreinheit der kosovarischen Polizei am Mittwoch zwei Personen. Die Aktion der Antiterroreinheit wurde in Prishtina und in Peja durchgeführt.
“Der Verdächtige F.R. hat über längere Zeit seine Geschäftsräume und seine geschäftlichen Aktivitäten zur Verfügung gestellt, um Personen finanziell und logistisch zu unterstützen, die den IS unterstützen oder sich dem IS anschliessen wollten oder sich angeschlossen haben”, heisst es in der Medienmitteilung der Polizei.
Viele Personen, die der verhaftete F.R. unmittelbar finanziell und logistisch unterstützt hat, sind ebenfalls verhaftet worden – ihnen werden Straftaten gegen die verfassungsrechtliche Ordnung der Republik Kosova vorgeworfen. Einige der Verdächtigen, für die es ein Verhaftungsbefehl gibt, befinden sich in der Kriegszone in Syrien und im Irak. Weitere sind bei den Kämpfen umgekommen.
“Dem Verdächtige F.R. wird vorgeworfen, Personen für terroritische Aktivitäten rekrutiert zu haben und Organisierung und Teilnahme an einer terroristischen Gruppe. Diese Straftaten werden mit den kosovarischen Gesetzen sanktioniert”, heisst es in der Medienmitteilung.
Die zweite Operation der Antiterroreinheit wurde in Prizren durchgeführt, wo der verdächtige P.D. festgenommen wurde.
“Der verdächtige P.D. hat mindestens zwei Personen finanziert, die sich einer terroristischen Gruppe im Ausland angeschlossen haben. Auch die Zeilpersonen wurden im Dezember 2015 beim Versuch der Ausreise in die Konfliktregion verhaftet.”
Laut offiziellen Angaben haben sich bisher rund 300 Kosovaren extremistischen und terroristischen Organisationen im Nahen Osten angeschlossen. 120 sind zurückgekehrt und gegen sie wird ermittelt oder sie stehen vor Gericht. 40 Kosovaren sind bei den Kämpfen umgekommen.
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