Albanien

Albanien USA unterzeichnen ein Gasabkommen im Wert von 6 Milliarden Dollar

Die US Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, erklärte in ihrer Rede, dass Albanien eine zunehmend wichtige Rolle als Verbindung im westlichen Balkan spielt

Albanien hat heute ein Memorandum für die Entwicklung des Energie Hubs in Vlora sowie ein Rahmenabkommen im Wert von 6 Milliarden Dollar zur Versorgung mit Flüssigerdgas unterzeichnet. Diese Schritte gelten als wichtig für die Diversifizierung der Energiequellen und die Stärkung der Energieunabhängigkeit in enger Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und in konkreter Abstimmung mit dem Nachbarland Griechenland.

Bei der Unterzeichnungszeremonie war auch die US Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, anwesend. Sie erklärte, dass Albanien eine zunehmend wichtige Rolle als Verbindung im westlichen Balkan spielt, berichtet albinfo.ch.

“Es werden heute zwei sehr wichtige Abkommen unterzeichnet, darunter das 6 Milliarden Dollar Abkommen für Flüssigerdgas, das zeigt, dass Albanien eine immer größere Rolle als Verbindung im westlichen Balkan einnimmt. Im Energiesektor gehen Sicherheit und Wohlstand Hand in Hand. Das Memorandum für die Studie, Entwicklung, den Bau und die Inbetriebnahme eines zentralen Energiezentrums einschließlich einer Gasanlage zeigt, wie wichtig der albanischen Regierung nachhaltige Energie zum Nutzen der Bürger ist”, sagte Guilfoyle.

Der albanische Premierminister Edi Rama erklärte seinerseits, dass dieses Abkommen eine große Investition ins Land bringen werde und Vlora zu einem strategischen Knotenpunkt für Energie in Südosteuropa machen soll.

“Unmittelbar nach unseren Gesprächen mit den zuständigen Stellen in Washington haben wir heute ein außergewöhnliches Abkommen, das eine sehr große Investition, moderne Technologien und Lieferverträge bringen wird. Vlora wird somit zu einem zentralen Punkt für Energie in Südosteuropa. Ich möchte auch die Bedeutung der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Albanien und Griechenland hervorheben, insbesondere in Bezug auf Energieversorgung, Energieproduktion und die Widerstandsfähigkeit der Energieunabhängigkeit”, erklärte Rama.

Laut ihm wird Albanien durch diese Positionierung als Verbindungspunkt dazu beitragen, dass Energieflüsse durch den westlichen Balkan verlaufen, die Stabilität der Region stärken und die Energiesicherheit der Nachbarländer verbessern, was ein Grund zum Stolz sei.