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Rama: Serbien muss den Kosovo anerkennen, um auf dem Weg in die EU voranzukommen

In einem Interview mit Euronews in Brüssel erklärte der albanische Ministerpräsident, dass die Integration Serbiens für die Stabilität des Westbalkans wichtig sei. Belgrad müsse jedoch die nicht verhandelbaren Bedingungen der Europäischen Union erfüllen.

Der albanische Ministerpräsident Edi Rama hat erklärt, dass Serbien den Kosovo anerkennen und konkrete Fortschritte vorweisen müsse, wenn es auf dem Weg zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union vorankommen wolle, berichtet albinfo.ch.

In einem Interview mit Euronews in Brüssel betonte Rama, dass die Integration Serbiens für die Stabilität der Region wichtig sei. Seiner Ansicht nach müsse Belgrad jedoch die Bereitschaft zeigen, die Verpflichtungen aus dem europäischen Integrationsprozess zu erfüllen.

Dabei verwies er insbesondere auf die Haltung Serbiens gegenüber dem Kosovo, aber auch auf die Beziehungen des Landes zu Russland und die fehlende vollständige Angleichung an die Sanktionspolitik der Europäischen Union.

“Wir brauchen Serbien an unserer Seite, als Teil unserer Nachbarschaft und als vollwertiges Mitglied der EU. Aber Serbien muss Ergebnisse vorweisen und sich diese Zugehörigkeit verdienen, indem es die nicht verhandelbaren Anforderungen der EU erfüllt”, erklärte Rama.

Er fügte hinzu, dass er die europäische Ausrichtung Serbiens stets unterstützt habe. Gleichzeitig betonte er, dass die Region darauf angewiesen sei, dass alle Länder des Westbalkans auf dem Weg zur europäischen Integration vorankommen./Albinfo.ch