Nachrichten
Përparim Avdili ist auch offiziell Kandidat für Bürgermeister von Zürich.
Avdili kandidiert für das Amt des Bürgermeisters; zwei weitere Kandidaten der FDP für die Stadtregierung sind Marita Verbali und Michael Baumer.
Die Zürcher FDP hat am Donnerstagabend drei Kandidierende für die Stadtratswahlen (Exekutive der Stadt) nominiert. Përparim Avdili kandidiert für das Amt des Stadtpräsidenten; die beiden weiteren Kandidierenden für die Stadtregierung sind Marita Verbali und der amtierende Stadtrat Michael Baumer. Avdili ist wie seine beiden Parteikollegen gleichzeitig auch Kandidat für ein Stadtratsmandat.
„Was für eine Ehre: Die Nominierung als Kandidat der FDP für den Stadtrat und das Amt des Stadtpräsidenten der Stadt Zürich! Jetzt geht es richtig los ich freue mich, diese Herausforderung anzunehmen, und blicke mit Spannung auf den kommenden Wahlkampf. Gemeinsam können wir etwas verändern!“. So schrieb Përparim Avdili in einem Beitrag auf den sozialen Medien unmittelbar nach Bekanntgabe seiner Nominierung, berichtet albinfo.ch.
„Zürich war schon immer eine Stadt voller Chancen sozial offen, wirtschaftlich stark und kulturell vielfältig. Eine Stadt, die Menschen aus aller Welt anzieht und Perspektiven schafft. Ich weiß, wovon ich spreche: Wo sonst wäre mein Weg vom Kind eines Saisoniers zum Kandidaten für das Stadtpräsidium in nur einer Generation möglich gewesen? Doch diese Aspekte von Zürich sind in den letzten Jahren immer mehr verblasst“, schreibt Avdili weiter, der im Folgenden die zentralen Problempunkte anspricht, an denen der künftige Stadtpräsident mit der Regierung arbeiten müsse.
Bauland ist blockiert, Bewilligungsverfahren ziehen sich endlos hin und Investitionen werden erschwert. Die Folgen sind steigende Mieten, die Verdrängung von Familien und zunehmende soziale Ungleichgewichte. Würden Menschen wie meine Eltern heute noch eine Wohnung in Zürich finden?
Einst ein Motor für Innovation, Unternehmertum und Arbeitsplätze, wächst die Zürcher Verwaltung immer weiter. Überregulierung, steigende Steuern und ideologisch getriebene Politik bremsen die Unternehmen von Start-ups bis zu KMU. Immer mehr Firmen ziehen in die umliegenden Regionen oder ins Ausland.
Und selbst als Kulturhauptstadt verlieren wir an Attraktivität. Die Stadt unterstützt seit Jahren die gleichen Institutionen, während für neue kaum Platz bleibt. Große internationale Veranstaltungen wie der Eurovision Song Contest ziehen Basel vor. Und das Züri Fäscht konnte unter den ständig wechselnden administrativen Auflagen nicht mehr stattfinden.
„Mein Zürich war schon immer ein Ort, an dem Träume wahr werden konnten. Mit Energie, Schwung und frischen Ideen möchte ich es wieder dorthin bringen: eine Stadt voller Chancen, Vielfalt und Veränderung. Das ist der einzige Grund, warum ich kandidiere“, so Avdili abschließend, der nun offiziell als Kandidat für die Spitze der größten Stadt der Schweiz, Zürich, antritt.
Avdili ist seit einigen Jahren Präsident der FDP Zürich und Mitglied des Zürcher Gemeinderats.
Weitere aus Nachrichten
E-Diaspora
-
Budapest
Fjolla Zhubi verteidigt ihre Doktorarbeit an der Semmelweis Universität in Budapest Die Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie bezeichnet diesen Erfolg als einen Höhepunkt ihrer beruflichen Laufbahn... -
Britani
Die erste Offizierin der FSK absolviert einen fortgeschrittenen Kurs für militärische Ingenieurtechnik in Großbritannien -
Lea Ypi wird zum Mitglied der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften gewählt -
Ministerin Spiropali als Ehrengast beim Wiener Opernball -
Bavari: Die Schüler der Diaspora bringen die albanische Kultur zum Kulturfest in Landshut.
Leben in Österreich
-
Ministerin Spiropali als Ehrengast beim Wiener Opernball Spiropali auf besondere Einladung der österreichischen Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten, Beate Meinl-Reisinger... -
„In Between“ – Die Ausstellung von Albana Ejupi, wo Malerei auf Skulptur trifft. -
Der “Albanische Kulturtag” kehrt nach Graz zurück, die Albaner versammeln sich am 28. September. -
Edona Bilali bringt zwei österreichische Doktoratsprogramme nach Shkodra. -
Literaturstunde mit der Übersetzerin Andrea Grill












