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Minister Ferit Hoxha trifft die Diaspora in Brüssel und würdigt die Rolle der Lehrkräfte der albanischen Sprache

Albanische Lehrkräfte in der Diaspora im Mittelpunkt des Treffens von Ferit Hoxha in Belgien

Der albanische Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Ferit Hoxha, hat während seines Besuchs in Brüssel auch ein Treffen mit Vertretern der albanischen Diaspora abgehalten und dabei die wichtige Rolle hervorgehoben, die Landsleute bei der Bewahrung und Förderung der nationalen Identität im Ausland spielen, schreibt albinfo.ch.

In einem Beitrag im sozialen Netzwerk X (Twitter) erklärte Hoxha, dass neben seinen Verpflichtungen bei den Institutionen der Europäischen Union die Treffen mit der Diaspora stets ein wesentlicher Teil seines Programms seien.

In diesem Zusammenhang wurde in Belgien ein besonderer Abend von der Botschaft der Republik Albanien organisiert, um die Arbeit der Lehrkräfte der albanischen Schulen in der Diaspora zu würdigen. Der Minister lobte ihr Engagement und ihre wichtige Rolle bei der Bewahrung der albanischen Sprache und Kultur bei den jungen Generationen, die fern der Heimat aufwachsen.

Seiner Ansicht nach erfüllen die Lehrkräfte der albanischen Sprache in der Diaspora eine wichtige Aufgabe, indem sie die Verbindung der albanischen Kinder zu ihren Wurzeln, ihrer Geschichte und ihren nationalen Traditionen lebendig halten. Er betonte, dass ihre Arbeit über den Unterricht hinausgeht, da sie auch zur Stärkung der albanischen Identität in den Diasporagemeinschaften beiträgt.

Hoxha sprach außerdem seinen Dank an die Eltern und Lehrkräfte aus, die zur Weitergabe der albanischen Sprache über die Grenzen Albaniens hinaus beitragen.

In diesem Zusammenhang erwähnte er auch die Organisation des Diaspora Gipfels 2026, der am 14. und 15. April in Tirana unter dem Motto “Durch unsere Wurzeln erheben wir uns” stattfinden wird. Seiner Ansicht nach wird dieser Gipfel ein wichtiger Moment sein, um die Diaspora zusammenzubringen und über die Bewahrung und Förderung des sprachlichen und kulturellen Erbes der Albaner zu diskutieren.

Zum Schluss erinnerte der Minister an die Worte des bekannten albanischen Denkers Faik Konica, der betont hatte, dass “Die Nation durch Sprache und Erinnerung erhalten bleibt”, und hob hervor, dass gerade die Lehrkräfte in der Diaspora an vorderster Front stehen, wenn es darum geht, Sprache und nationales Gedächtnis bei den jungen Albanern im Ausland zu bewahren./Albinfo.ch.