Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die Nachlässigkeit angeprangert, die ihrer Ansicht nach zur Tragödie von Crans Montana geführt hat.
Am Freitag erklärte Meloni, die Tragödie sei die Folge zahlreicher Versäumnisse und der Jagd nach “leicht verdientem Geld”, berichtet albinfo.ch. Sie versprach den Familien der Opfer Gerechtigkeit.
“Was passiert ist, war kein einfacher Unfall. Es ist das Ergebnis vieler Menschen, die ihre Arbeit nicht gemacht haben oder glaubten, leicht Geld verdienen zu können”, sagte sie vor Journalisten während ihrer Neujahrspressekonferenz in Rom.
“Und diejenigen, die verantwortlich sind, müssen identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden.”
Giorgia Meloni nahm zudem an einer Messe in einer Kirche in Rom zum Gedenken an die sechs italienischen Opfer des Brandes in Crans Montana teil. Laut der Nachrichtenagentur AFP waren Hunderte Menschen anwesend, darunter Angehörige und Freunde der betroffenen Familien, politische Vertreter sowie Mitglieder der Rettungs und Sicherheitsdienste.











