Der Albanischunterricht wurde an mehr als 40 albanischen Schulen in London und anderen Regionen des Vereinigten Königreichs wieder aufgenommen. Dort haben Kinder aus albanischen Familien die Möglichkeit, die Sprache ihrer Eltern zu erlernen und die Verbindung zu ihrer Herkunft zu bewahren, berichtet albinfo.ch.
Zu den Organisationen, die das neue Schuljahr begonnen haben, gehört auch der Verein “Ardhmëria”, der sich seit Monaten auf den Unterrichtsbeginn vorbereitet hat. Neben der Organisation des Unterrichts umfassten die Vorbereitungen die Erstellung von Lehrmaterialien, die Ausbildung neuer Lehrerinnen sowie die Koordination mit den Eltern und den Schulleitungen.
Ein Teil des Lehrpersonals engagiert sich ehrenamtlich. Damit ist der Albanischunterricht eine Aufgabe, die auch ausserhalb der regulären Arbeitszeiten viel Einsatz und Hingabe erfordert.
Nach Angaben des Vereins ist auch die Unterstützung durch die Familien der Lehrerinnen von grosser Bedeutung, insbesondere für jene, die neben ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen zusätzlich Zeit in die Unterrichtsvorbereitung investieren. Dabei spielen auch die Ehepartner und Angehörigen, die den Lehrerinnen zur Seite stehen, eine wichtige Rolle.
Die Vorbereitungen auf den Schuljahresbeginn wurden ebenfalls von den Eltern unterstützt, die während der Sommermonate mit dem Verein in Kontakt standen, um ihre Kinder anzumelden und den Unterricht zu organisieren.
Der Beginn des neuen Schuljahres an diesen Schulen steht für die Fortsetzung der Bemühungen der albanischen Gemeinschaft in Grossbritannien, die Muttersprache an die jüngeren Generationen weiterzugeben. Möglich wird dies durch das Engagement der Lehrerinnen, der Eltern und der Diasporaorganisationen. /Albinfo.ch