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Maqedonci: Von Serbien gekaufte chinesische Raketen bedrohen die Stabilität auf dem Balkan

Der kosovarische Verteidigungsminister Ejup Maqedonci erklärte, dass die neuen ballistischen Raketen, die Serbien aus China gekauft hat, keinen defensiven Charakter haben, sondern für Angriffe ausgelegt sind. Er betonte, dass diese Waffen eine Gefahr für alle Länder des Balkans darstellen.

Nach Angaben von Maqedonci sind solche Käufe nichts Neues, da Serbien seit Jahren Waffen aus China, Russland und anderen Ländern importiert und damit den Grad seiner Militarisierung erhöht.

“Tatsächlich sind Raketenlieferungen kein neues Phänomen. Serbien kauft seit mehreren Jahren verschiedene Ausrüstung aus China”, sagte Maqedonci im Gespräch mit dem in Tirana ansässigen Fernsehsender A2 CNN.

Der Minister erklärte, dass die neuesten Raketen für Angriffe bestimmt sind und nicht nur für den Kosovo, sondern für die gesamte Region des westlichen Balkans eine Bedrohung darstellen. Er kritisierte zudem den hegemonistischen Ansatz Serbiens und dessen Versuche, die Region militärisch, wirtschaftlich und politisch zu dominieren.

Er wies die Behauptungen des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić zurück, wonach die Käufe zur Verteidigung gegen Albanien, Kosovo und Kroatien erfolgen würden. “Diese Beschaffungen stehen nicht im Zusammenhang mit dem trilateralen Abkommen Kosovo Albanien Kroatien, da einige davon bereits vor dessen Unterzeichnung durchgeführt wurden”, sagte Maqedonci.

Der Minister warnte, dass die Kombination aus hegemonistischer Politik und Waffenbeschaffung aus Ländern außerhalb der NATO als ernsthafte Bedrohung für den gesamten Balkan betrachtet werden müsse. Er forderte außerdem, dass die NATO diese Situation ernst nimmt und über die Militarisierung Serbiens diskutiert.