Kosova
Kurti aus Davos: Die Ära der Korruption ist im Kosovo beendet
Kurti: Kosovo akzeptiert keine Rückkehr zur Ära der Korruption
Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, hat im Rahmen seiner Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz über seine Regierungsarbeit und die geerbten Herausforderungen gesprochen. Dabei betonte er, dass Kosovo eine Phase endemischer Korruption hinter sich gelassen habe und dass die Bürger eine Rückkehr in die Vergangenheit entschieden ablehnen, berichtet albinfo.ch.
“Wir haben eine Situation mit endemischer Korruption übernommen, doch es gibt einen starken Widerstand und eine grosse Entschlossenheit der Menschen, niemals dorthin zurückzukehren. Unsere Hoffnung sind die Bürgerinnen und Bürger, die das System und die Öffentlichkeit über die Korruption informieren, auf die sie stossen”, erklärte Kurti.
Er hob hervor, dass seine Regierung neue Standards gesetzt habe und bezeichnete das Regierungskabinett als Vorbild im Kampf gegen Korruption. “Niemand, absolut niemand innerhalb des Ministerkabinetts, hat auch nur die geringste Vorstellung oder Absicht, sich in irgendeiner Form an Korruption zu beteiligen”, sagte Kurti.
Mit Blick auf die Wahlen vom 28. Dezember erklärte Kurti, dass diese nicht das direkte Ziel der Bewegung Vetëvendosje gewesen seien, sondern sich aus dem mangelnden Willen zur Zusammenarbeit seitens der Oppositionsparteien ergeben hätten.
Seinen Angaben zufolge habe Vetëvendosje nach dem 9. Februar des vergangenen Jahres versucht, Gespräche mit den Oppositionsparteien zu führen, diese Bemühungen seien jedoch zurückgewiesen worden. Bei den Wahlen am 28. Dezember erzielten Kurti und Vetëvendosje mehr als 50 Prozent der Stimmen und bestätigten damit die starke Unterstützung durch die Bevölkerung.
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