Kosova
„Das Haus des Kosovo“ in Davos wurde mit 300 000 Euro vom Staat finanziert
300.000 Euro für die Präsentation des Kosovo beim Weltwirtschaftsforum
Das Weltwirtschaftsforum, das in dieser Woche in Davos in der Schweiz stattfand, ist am Freitag zu Ende gegangen. Auch Kosovo war Teil dieses globalen Ereignisses. Für seine Aktivitäten im Rahmen des Forums stand Kosovo der sogenannte „House of Kosova“ zur Verfügung, dessen Kosten für den Staatshaushalt 300.000 Euro betrugen, ohne die Beiträge der Sponsoren einzurechnen, berichtet albinfo.ch.
Nach Angaben der kosovarischen Regierung wurden die Mittel für die Finanzierung des „House of Kosova“ im November des vergangenen Jahres vom Regierungskabinett bereitgestellt, durch Beschlüsse, die in der 277. Sitzung der Regierung verabschiedet wurden. Regierungssprecher Përparim Kryeziu erklärte, dass für die vollständige Umsetzung dieser Organisation auch zusätzliche Unterstützung durch Sponsoren erforderlich gewesen sei.
„Die Regierung der Republik Kosovo hat 300.000 Euro für die Finanzierung dieser Organisation bereitgestellt. Der restliche Teil der Ausgaben wird von Sponsoren gedeckt. Auch in diesem Jahr fanden zahlreiche Aktivitäten statt, darunter Diskussionspanels mit international renommierten Experten und Forschern in Bereichen wie Wirtschaft und Technologie. Gleichzeitig diente das ‘House of Kosova’ als Raum für Gespräche mit Investoren, Unternehmern sowie für bilaterale Treffen mit Staats- und Regierungsvertretern aus befreundeten und Partnerländern“, erklärte Kryeziu.
Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem Kosovo das „House of Kosova“ in Davos organisiert. Der geschäftsführende Premierminister Albin Kurti betonte, dass diese Initiative zu einer festen Tradition während des Weltwirtschaftsforums werden soll.
„Hier präsentieren wir einerseits unsere Kultur, unsere Identität und wer wir sind, und andererseits stellen wir auch die Möglichkeiten für wirtschaftliche Investitionen, Handelsaustausch und verschiedene Formen der Zusammenarbeit vor. Wir zeigen also nicht nur, wer wir sind, sondern auch, was wir gemeinsam erreichen können“, erklärte Kurti, berichtet Koha.
Seinen Angaben zufolge gehört Kosovo mit dem „House of Kosova“ in Davos zu rund 25 Staaten weltweit, die während dieses Forums über eigene Präsentations- und Begegnungsräume verfügen.
Am letzten Tag des Weltwirtschaftsforums teilte das Büro des Premierministers zudem mit, dass Kurti Jonathan Powell, den nationalen Sicherheitsberater des britischen Premierministers Keir Starmer, getroffen habe. Bei diesem Treffen wurden die Parlamentswahlen vom vergangenen Dezember, die Pläne für die nächste Regierungsperiode, der demokratische Fortschritt im Kosovo, das Wirtschaftswachstum sowie Fragen der regionalen Sicherheit erörtert.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos wurde am Montag eröffnet. In seinem Rahmen wurde auch der „Friedensrat“ formalisiert, ein vom Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, gegründeter Mechanismus, bei dem Kosovo Gründungsmitglied ist.
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