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Bundespräsident Parmelin reist für hochrangige Gespräche nach Japan

Im Vorfeld der Eröffnung ist ein Empfang durch Kaiser Naruhito geplant. Am Samstag ist ein Treffen mit IOK-Präsident Thomas Bach geplant

Bundespräsident Guy Parmelin reist vom 22. bis am 25. Juli nach Japan. Er wird mit Premierminister Yoshihide Suga und Aussenminister Toshimitsu Motegi zusammenkommen. Zum Programm gehört zudem ein hybrider Anlass, mit dem von Tokio aus die Etablierung eines neuen Konsulats der Schweiz in Osaka angekündigt wird. Am Freitag, 23. Juli, nimmt der Bundespräsident an der Eröffnung der Olympischen Spiele teil. Im Vorfeld der Eröffnung ist ein Empfang durch Kaiser Naruhito geplant. Am Samstag ist ein Treffen mit IOK-Präsident Thomas Bach geplant.

Japan ist ein Schwerpunktland im Rahmen der Aussenpolitischen Strategie der Schweiz. In den hochrangigen Gesprächen stehen insbesondere die engen Beziehungen beider Länder in Handels- und Forschungsfragen sowie globale Themen wie die Bekämpfung der Pandemie auf der Agenda.

Trotz der geographischen Distanz sind die beiden Volkswirtschaften seit langem eng verbunden. Die gegenseitigen Investitionen sind bedeutend, und einige Schweizer Unternehmen sind bereits seit über hundert Jahren in Japan präsent. Seit 2009 verfügt die Schweiz mit ihrem zweitwichtigsten Handelspartner in Asien über ein Freihandelsabkommen. Japan ist auch ein Schwerpunktland der bilateralen Forschungskooperation der Schweiz.

Mit dem Konsulat in Osaka erfolgt ein weiterer Ausbau von Swissnex, dem Schweizer Netzwerk für Bildung, Forschung und Innovation. Swissnex erhält damit einen weiteren Hauptstandort. Der Start am neuen Standort in der dynamischen Kansai-Region, wo in vier Jahren die Weltausstellung OSAKA 2025 mit Schweizer Beteiligung stattfinden wird, ist auf das erste Halbjahr 2022 geplant.

An den Olympischen Spielen in Japan werden rund 110 Schweizer Athletinnen und Athleten teilnehmen. Coronabedingt ist an der Eröffnungsfeier Publikum in sehr beschränktem Umfang zugelassen. Vertreten sein werden unter anderem Staats- und Regierungschefs sowie für den Sport zuständige Ministerinnen und Minister.


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