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515 neue Soldaten der Sicherheitskräfte des Kosovo vereidigt – Kurti verspricht Investitionen von über einer Milliarde Euro in die Armee

Der bisher grösste Rekrutenjahrgang der Sicherheitskräfte des Kosovo hat seine Ausbildung abgeschlossen. Ministerpräsident Albin Kurti kündigte unterdessen neue Investitionen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten des Landes an.

In der Kaserne “Adem Jashari” in Pristina fand am Freitag die Vereidigungszeremonie von 515 neuen Soldaten der Sicherheitskräfte des Kosovo (FSK) statt. Damit wurde der bisher grösste aufgenommene Rekrutenjahrgang vereidigt.

Während der Zeremonie betonte Ministerpräsident Albin Kurti die Bedeutung der Stärkung der Armee und verpflichtete sich, während der laufenden Amtszeit mehr als eine Milliarde Euro in den Verteidigungssektor zu investieren, berichtet albinfo.ch.

“515 Bürger der Republik, die sich entschieden haben, ihrem Vaterland zu dienen. 515 Gewehre mehr für die Sicherheit des Landes. 515 neue Garanten der Freiheit und des Friedens”, erklärte Kurti vor den neuen Soldaten und ihren Familienangehörigen.

Der Ministerpräsident erklärte, dass das Armeebudget während der vergangenen Amtszeit verdreifacht und 3’220 neue Soldaten rekrutiert worden seien. Seinen Angaben zufolge hat der Kosovo Rüstungsgüter im Wert von mehr als 430 Millionen Euro beschafft. Zudem seien die FSK mit verschiedenen Verteidigungssystemen ausgestattet worden, darunter Bayraktar- und Skyguard-Drohnen.

Er kündigte an, dass noch in diesem Jahr ein weiterer Rekrutenjahrgang mit der Ausbildung beginnen soll. Gleichzeitig betonte er, dass der Ausbau der Kapazitäten der FSK schneller voranschreite als ursprünglich geplant.

Kurti sprach auch über die Entwicklung der heimischen Verteidigungsindustrie und kündigte an, dass bis Ende des Jahres die Munitionsproduktion in der derzeit im Bau befindlichen Fabrik in Gjakova beginnen soll. Ausserdem bekräftigte er das Ziel, dass die Armee des Kosovo Mitglied der NATO wird.

Abschliessend rief der Ministerpräsident die neuen Soldaten dazu auf, ihre Aufgaben mit Verantwortung und Engagement zu erfüllen. Dabei unterstrich er, dass die Verteidigung der Souveränität und territorialen Integrität des Kosovo weiterhin zu den wichtigsten Prioritäten der staatlichen Institutionen gehört.