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Kosovo rückt in den Fokus internationaler Produzenten für Filmproduktionen

Ausländische Produzenten erkunden Kosovo als Möglichkeit für Filmprojekte

Der Kosovo positioniert sich zunehmend als potenzielles Ziel für internationale Filmproduktionen. Der Minister für Kultur, Jugend und Sport, Hajrulla Çeku, hat gemeinsam mit der Direktorin des Kosovo-Zentrums für Kinematografie (QKK), Blerta Zeqiri, mehrere internationale Produzenten empfangen, die den Balkan als Region für ihre zukünftigen Filmprojekte in Betracht ziehen, schreibt albinfo.ch.

Während des Treffens informierte Minister Çeku die Produzenten über die politischen Rahmenbedingungen im Bereich der Kinematografie in Kosovo und hob dabei das neue Filmgesetz, das Rabattsystem für Filmproduktionen, die administrativen Erleichterungen für ausländische Teams sowie das natürliche und personelle Potenzial des Landes für Dreharbeiten hervor.

Nach Angaben der institutionellen Vertreter zielt der neue rechtliche Rahmen darauf ab, Kosovo auf dem regionalen und internationalen Markt der Filmindustrie wettbewerbsfähiger zu machen, indem günstige Bedingungen für die Anziehung ausländischer Investitionen und die Steigerung der Filmproduktionen im Land geschaffen werden.

Der Besuch der internationalen Produzenten in Kosovo umfasste zudem Networking-Treffen mit lokalen Produzenten und Fachleuten, mit dem Ziel, konkrete und langfristige Kooperationen aufzubauen. Diese Begegnungen sollen den Erfahrungsaustausch fördern, gemeinsame Projekte entwickeln und kosovarische Teams in internationale Produktionen einbinden.

Die Kulturinstitutionen bewerten das Interesse ausländischer Produzenten an Kosovo als einen wichtigen Schritt zur Förderung des Landes als Filmstandort in der Region und darüber hinaus. Gleichzeitig trägt dies zur wirtschaftlichen Entwicklung, zur Stärkung der Kreativindustrie und zur größeren Präsenz Kosovos auf der internationalen Filmszene bei./Albinfo.ch


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