Deutschland und die anderen betroffenen europäischen Staaten, Mitglieder der Europäischen Union, werden die vom US Präsidenten Donald Trump im Konflikt um Grönland angekündigten Strafzölle nicht akzeptieren.
Bundeskanzler Friedrich Merz CDU und seine Amtskollegen kündigten am Sonntag eine gemeinsame und koordinierte Antwort an, berichtet albinfo.ch.
“Zolldrohungen schaden den transatlantischen Beziehungen und bergen die Gefahr einer Eskalation”, heisst es in einer gemeinsamen Erklärung, die von Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich unterzeichnet wurde. Die Länder erklärten, sie seien entschlossen, ihre Souveränität zu verteidigen.
In einer weiteren gemeinsamen Erklärung erklärten die acht Staaten: “Als NATO Verbündete setzen wir uns für die Stärkung der Sicherheit in der Arktis ein. Dies ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse.” Die Übung „Nachhaltige Arktis”, koordiniert von Dänemark, ist eine Reaktion auf den wachsenden Bedarf an mehr Sicherheit in der Arktis.
“Die Übung stellt für niemanden eine Bedrohung dar”, erklärten die acht Länder.
Weiter heisst es in der Erklärung: “Wir stehen in voller Solidarität mit dem Königreich Dänemark und dem Volk von Grönland. Auf der Grundlage des in der vergangenen Woche eingeleiteten Prozesses sind wir bereit, einen Dialog auf Basis der Prinzipien der Souveränität und territorialen Integrität zu führen. Diese Prinzipien unterstützen wir nachdrücklich.”












