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Albanien: Wassermelonen und Tomaten mit Hormonen behandelt
Ein albanischer Fernsehsender deckte auf, dass albanische Bauern Obst- und Gemüse mit Hormonen behandeln, damit sie schneller wachsen und reifen.
Albanische Bauern verwenden viele Pestizide und sogar Hormone, um Obst und Gemüse schneller wachsen und reifen zu lassen, damit sie schneller auf dem Markt kommen. Der albanische Fernsehsender decken diesen Skandal in Myzeqe auf. Dort werden Wassermelonen und Tomaten massiv mit Hormonen behandelt.
Wassermelonen und Kürbisse werden gekreuzt, damit die Frucht grösser wird – dann aber nach gar nichts schmeckt. Zudem wird das Wachstum der Früchte mit verschiedenen Chemikalien beschläunigt.
Mit versteckten Kameras filmten die Enthüllungsjournalisten der Sendung Fiks Fare. Ob sie ihre Produkte selber konsumieren, fragten sie die Bauern. „Nein“, antworten sie. Sie erzählen sogar freimütig ihre Praktiken der Behandlung von Obst und Gemüse.
Die Journalisten besuchen auch einen Grossmarkt in der Stadt Divjakë. „Diese Wassermelone essen wir selber nicht. De Tomaten und die Gurken auch nicht“.
„Ohne Behandlung mit Hormonen kann man Wassermelone erst im August essen. Ich selber esse es nicht, auch den Kindern geben wir keine Wassermelone“, sagt ein anderer Verkäufer.
In Qerret/Lushnjë sagt ein Bauer, Früchte und Gemüse, die sie unbehandelt wachsen lassen, verkaufen sie nicht; sie konsumieren sie selber. Ein anderer bestätigt auch, dass er sehr viele Pestizide einsetzt.
„Es gibt heutzutage keine guten Tomaten; alle sind mit viel Pestiziden und hormonell behandelt“, sagt ein Bauer in Berat. „Wenn du gute Tomaten willst, dann nimm Coure de Bouef. Die sind gut; denn wenn man sie mit irgendwas behandelt, werden sie schnell schlecht“, empfiehlt er.
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