Mit der Eröffnung des albanischsprachigen Leseclubs, der Teil des Projekts “Albanische Bibliothek in der Diaspora” ist, wurde eine neue Initiative zur Förderung der albanischen Sprache und der jüngeren Generationen in der Diaspora ins Leben gerufen. Das erste Treffen fand am Samstag, dem 17. Oktober, statt und brachte Kinder und Jugendliche zusammen, die sich mit Büchern, Geschichten und kreativen Aktivitäten beschäftigten, berichtet albinfo.ch.
Die Initiative verfolgt das Ziel, ein Umfeld zu schaffen, in dem albanische Kinder und junge Menschen im Alter von 5 bis 25 Jahren auf Albanisch lesen, ihren Wortschatz erweitern und ihre sprachlichen Fähigkeiten weiterentwickeln können.
Das erste Treffen war von Neugier und der aktiven Beteiligung der Kinder geprägt. Sie hörten den vorgelesenen Geschichten aufmerksam zu, stellten Fragen und beteiligten sich an Diskussionen. Nach dem Lesen nahmen sie zudem an unterhaltsamen Spielen und kreativen Aktivitäten teil.
Über den Unterhaltungswert hinaus spielt das Lesen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Fantasie, Kreativität, Konzentrationsfähigkeit und kritischem Denken. Es trägt ausserdem dazu bei, den Wortschatz zu erweitern, die Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und bereits in jungen Jahren eine enge Beziehung zu Büchern aufzubauen.
Für albanische Kinder, die ausserhalb ihrer Heimat aufwachsen, sind solche Initiativen von besonderer Bedeutung. Durch das Lesen in ihrer Muttersprache verbessern sie nicht nur ihre Albanischkenntnisse, sondern lernen auch die albanische Kultur, die Traditionen und das kulturelle Erbe besser kennen.
Das Projekt “Albanische Bibliothek in der Diaspora” verfolgt das Ziel, Bücher zu einem verbindenden Element zwischen den Generationen und zu einem Mittel zur Bewahrung der nationalen Identität zu machen. Jede gelesene Geschichte und jedes auf Albanisch gelernte Wort ist ein weiterer Schritt, um die Verbindung der Kinder zu ihrer Muttersprache zu stärken. /Albinfo.ch

