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Lasst meinen Nachbarn in Ruhe
"Lasst meinen Nachbarn in Ruhe" stand auf dem T-Shirt eines serbischen Demonstranten in Novi Sad. Die Bürger protestierten gegen die Zerstörung des Eigentums von Albanern in Vojvodina.
Zeljko Stanetic von der Organisation “Bürgerzentrum Vojvodina” sagte in seiner Ansprache, man spüre den Faschismus in Vojvodina und in Serbien immer mehr. “Diesen Faschismus sehen wir vor jedem 11. Juli (AdR. Tag des Massakers von Srebrenica)”, sagte Stanetic.
Bei strömenden Regen hörten die Demonstranten mehrere Reden. 3 Vertreter der Organisation Paor aus Zrenjanin waren zu Fuss nach Novi Sad gekommen.
Am 70. Jahrestag der Befreieung von Novi Sad von der Nazi-Herrschaft protestierten Hunderte Serben auch gegen die Zerstörung des Eigentums ihrer albanischen Nachbarn durch Serben in Novi Sad.
“Ne diraj mi komshiu (Lass meinen Nachnbarn in Ruhe”) stand auf dem T-Shirt eines der Protestierenden. “Der Faschismus kommt von den Köpfen serbischer Politiker und wird von serbischen Bürgern gelebt – gegen unsere albanischen Mitbürger”.
Die Protestierenden zeigten ihre Solidarität auch mit den Bosniaken in der Provinz Sandschak. Man habe antifaschistische und freidliche Lieder gesungen, meldet Al Jazeera Balkan.
“Wir sind hier zusammen gekommen, um unsere albanischen Mitbürger zu unterstützen. Wir wollen nicht, dass sich das Jahr 1999 wiederholt, als man die albanischen Mitbürger vertrieben, gefoltert, ermordert, ja verbrannt hat. Und die Täter sind bisher noch nicht gefasst”. Jetzt sagen sie, das Eigentum von Albanern hätten Minderjährige zerstört. Wir fordern, dass auch sie gefasst und entsprechend bestraft werden”.
Die Übergriffe auf Albaner und albanisches Eigentum in Serbien hat besonders nach dem Fussballspiel Serbien-Albanien zugenommen. So wurden mehrere Bäckereien in der Provinz Vojvodina angezündet und verbrannt.
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