Nachrichten
Abkommen über die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen Schweiz und Kosovo
Das Abkommen wurde von Bajram Rexhepi, Innenminister von Kosovo und Jean-Luc Vez, Direktor des Bundesamtes für Polizei (fedpol), in Pristina unterzeichnet
Die Schweiz und Kosovo verstärken die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Zu diesem Zweck haben die beiden Länder am Mittwoch ein Abkommen über die polizeiliche Zusammenarbeit unterzeichnet. Das Abkommen erlaubt es den beiden Ländern, Informationen zu verdächtigen Personen auszutauschen, gemeinsame Gefahrenanalysen durchzuführen oder gemischte Ermittlungsgruppen zu bilden.
Das Abkommen wurde von Bajram Rexhepi, Innenminister von Kosovo und Jean-Luc Vez, Direktor des Bundesamtes für Polizei (fedpol), in Pristina unterzeichnet. Es ist ein weiterer Schritt in den Bestrebungen der Schweiz, die polizeiliche Zusammenarbeit im Westbalkan zu verstärken, um das Verbrechen aus Südosteuropa besser zu bekämpfen. Zudem ergänzt und erleichtert es die Aufgaben des seit 2008 in Kosovo tätigen Polizeiattachés. Als Kontaktperson der Schweizerischen Polizeibehörden, kann der Polizeiattaché den Informationsfluss zwischen der Schweiz und dem Kosovo vor Ort sicherstellen und die lokalen Strafverfolgungsbehörden bei der Verfolgung von Straftaten unterstützen. Die Schweiz hat bereits ähnliche Abkommen mit Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien sowie Serbien geschlossen.
Im Rahmen des Gesprächs zwischen Innenminister Rexhepi und fedpol Direktor Vez wurde die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, des Menschen-handels und des Menschenschmuggels sowie des Drogenhandels und im Bereich Cybercrime thematisiert. Um diese Formen der Kriminalität nicht nur im Ziel- sondern auch in den Transit- und Ursprungsländern zu bekämpfen, braucht es einen intensiven bilateralen Austausch.
Kosovo hatte am 17. Februar 2008 seine Unabhängigkeit proklamiert und wurde vom Bundesrat am 27. Februar 2008 als unabhängige Republik anerkannt. Die Schweiz und Kosovo stehen seither in diplomatischem Kontakt. Kosovo hat sich hinsichtlich der polizeilichen Kontakte mit der Schweiz als verlässlicher Partner erwiesen. Es ist im Interesse der Schweiz, diese gute bilaterale Zusammenarbeit gestützt auf ein formelles Abkommen weiter zu intensivieren.
Weitere aus Nachrichten
E-Diaspora
-
Belgjikë
Die Albanische Schule “Vatra” in Belgien feiert ihr 21-jähriges Bestehen. Institucioni që ruan gjuhën dhe identitetin shqiptar në diasporë mbylli vitin shkollor me një program festiv... -
Arbeitskräfte ohne Rechte – das ist das Ziel der «Nachhaltigkeitsinitiative» -
Wenn ein Schweizer die Albaner verteidigt: Die starke Botschaft von Ueli Leuenberger -
“Kino Kosova” hap edicionin e 5-të në Cyrih me filma, diskutime dhe muzikë -
Gjermani
Kosovo strebt deutsche Investitionen an, “Future Industry Minds” stärkt die wirtschaftlichen Beziehungen
Leben in Österreich
-
Der Eurovision Song Contest 2026 beginnt heute Abend in Wien 15 Künstler treten im ersten Halbfinale an, während das Festival unter strengen Sicherheitsmassnahmen und inmitten politischer... -
Ministerin Spiropali als Ehrengast beim Wiener Opernball -
„In Between“ – Die Ausstellung von Albana Ejupi, wo Malerei auf Skulptur trifft. -
Der “Albanische Kulturtag” kehrt nach Graz zurück, die Albaner versammeln sich am 28. September. -
Edona Bilali bringt zwei österreichische Doktoratsprogramme nach Shkodra.












