Nach dem herzlichen Empfang durch die albanischen Leserinnen und Leser wird die Autorin ihr Buch in Zürich bei einer Veranstaltung vorstellen, die der Erinnerung, der Reflexion und dem Zeugnis gewidmet ist.
Es gibt Bücher, die man liest und wieder vergisst. Andere hinterlassen bleibende Spuren und regen zu tiefem Nachdenken an. Zu dieser Kategorie gehört auch das Buch “Für jene, die nicht zurückkehrten” der Autorin Edona Kelmendi.
Mit diesem Werk greift die Autorin eine der schmerzhaftesten Wunden unserer jüngeren Geschichte auf, das Schicksal jener Menschen, die niemals zurückkehrten, und den Schmerz, der in Tausenden albanischer Familien bis heute weiterlebt. Das Buch lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, innezuhalten, nachzudenken und nicht zuzulassen, dass die Erinnerung mit der Zeit verblasst.
Nach Buchvorstellungen in verschiedenen Schweizer Städten und dem großen Interesse des Publikums wird Edona Kelmendi ihre Begegnungen mit den Leserinnen und Lesern am 20. Juni 2026 in der Pestalozzi Hardau Bibliothek in Zürich fortsetzen.
Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr und bietet die Möglichkeit zu einem direkten Austausch mit der Autorin über das Buch, den Entstehungsprozess und die Botschaft, die sie mit diesem Werk vermitteln möchte.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verband der albanischen Kulturschaffenden in der Schweiz und der Pestalozzi Bibliothek organisiert. Dabei kommen Literaturinteressierte, Vertreter der albanischen Gemeinschaft und Schweizer Leserinnen und Leser zusammen.
Neben der Präsentation in Zürich wird Edona Kelmendi auch an der fünften Ausgabe des “Salon du Livre au Château” in Cressier teilnehmen, wo sie ihr Buch einem breiten und multikulturellen Publikum vorstellen wird.
