{"id":924621,"date":"2026-05-19T09:08:36","date_gmt":"2026-05-19T07:08:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=924621"},"modified":"2026-05-19T09:15:30","modified_gmt":"2026-05-19T07:15:30","slug":"privileg-oder-herausforderung-eine-generation-zwischen-wurzeln-und-neuen-horizonten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/privileg-oder-herausforderung-eine-generation-zwischen-wurzeln-und-neuen-horizonten\/","title":{"rendered":"Privileg oder Herausforderung? Eine Generation zwischen Wurzeln und neuen Horizonten"},"content":{"rendered":"<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Im Herzen der albanischen Diaspora in der Schweiz w\u00e4chst eine Generation heran, die zwischen zwei Welten, zwei kulturellen Pr\u00e4gungen und zwei Zugeh\u00f6rigkeiten lebt. Geboren oder aufgewachsen in einer multikulturellen und hochentwickelten Gesellschaft, ist es vielen jungen Albanerinnen und Albanern gelungen, sich in unterschiedlichen Berufsfeldern erfolgreich zu etablieren. Dabei haben sie sich tief in die Schweizer Gesellschaft integriert, ohne den Bezug zu ihren Wurzeln zu verlieren.<\/p>\n<p>Anhand von zw\u00f6lf pers\u00f6nlichen Geschichten stellt dieser Beitrag eine zentrale Frage: Ist es eine Herausforderung, gleichzeitig albanisch und schweizerisch zu sein, eine Balance, die immer wieder neu gefunden werden muss? Oder ist es vielmehr ein Privileg, das neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet, den eigenen Horizont erweitert und eine vielschichtigere Identit\u00e4t entstehen l\u00e4sst?<\/p>\n<p>Wer als Kind von Migrantinnen und Migranten aufgewachsen ist, kennt das Gef\u00fchl, \u201ezwischen zwei Welten\u201c zu leben. Auf der einen Seite stehen Sprache, Werte und Traditionen, die innerhalb der Familie weitergegeben werden. Auf der anderen Seite steht die Gesellschaft, in der man aufw\u00e4chst und ausgebildet wird, jener Raum, in dem sich Identit\u00e4t Schritt f\u00fcr Schritt formt. Im Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Erfahrungen entsteht eine Generation mit doppelter Zugeh\u00f6rigkeit, die ihre albanische Herkunft mit den kulturellen und gesellschaftlichen Normen des Landes verbindet, in dem sie lebt.<\/p>\n<p>In der Schweiz zeigt sich diese Erfahrung besonders deutlich bei der zweiten Generation der albanischen Diaspora. Viele junge Menschen, die hier geboren wurden oder aufgewachsen sind, haben sich erfolgreich in das Bildungs- und Berufssystem integriert und in verschiedenen Bereichen etabliert, von Wissenschaft und Medizin \u00fcber Wirtschaft bis hin zu Kunst und Kultur. Ihre Biografien zeigen, dass Integration nicht lediglich Anpassung bedeutet, sondern auch die F\u00e4higkeit, einen eigenen Weg zu entwickeln, ohne die eigene Herkunft aufzugeben.<\/p>\n<p>Gleichwohl verl\u00e4uft dieser Weg nicht immer ohne Spannungen. Eltern, die in den Herkunftsregionen aufgewachsen sind, bem\u00fchen sich h\u00e4ufig, Sprache, Traditionen und Lebensweisen der Heimat zu bewahren. Die zweite Generation wiederum sucht ihren eigenen Platz in einer anderen gesellschaftlichen Realit\u00e4t. Fragen der Zugeh\u00f6rigkeit, der Sprachweitergabe, der Identit\u00e4t und der Integration, ebenso wie die Spannung zwischen famili\u00e4ren Erwartungen und gesellschaftlichen Anforderungen, k\u00f6nnen dabei zu inneren Konflikten f\u00fchren. Gerade diese Erfahrung er\u00f6ffnet jedoch auch eine besondere M\u00f6glichkeit: das Leben mit zwei Horizonten und die Chance, diese doppelte Perspektive in eine St\u00e4rke zu verwandeln.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund stellt sich erneut die zentrale Frage: Ist es ein Privileg oder eine Herausforderung, zwischen zwei Kulturen zu leben?<\/p>\n<p>Anhand zahlreicher Interviews mit erfolgreichen jungen Albanerinnen und Albanern in der Schweiz n\u00e4hert sich dieser Beitrag genau dieser Frage: Wie erleben sie ihre Identit\u00e4t im Spannungsfeld zweier Kulturen, und welche Bedeutung hat diese Erfahrung f\u00fcr ihre pers\u00f6nliche und berufliche Entwicklung?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\"><strong>Identit\u00e4t zwischen zwei Kulturen: gleichzeitig Albaner und Schweizer sein<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr viele Albanerinnen und Albaner, die in der Schweiz leben und wirken, insbesondere f\u00fcr die zweite Generation der Diaspora, wird Identit\u00e4t nicht als Entscheidung zwischen zwei Zugeh\u00f6rigkeiten verstanden, sondern als ein fortlaufender Prozess der Verflechtung zweier Kulturen. Ihre Erfahrungen zeigen, dass es keinen Widerspruch darstellt, gleichzeitig albanisch zu sein und Teil der Schweizer Gesellschaft. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe, h\u00e4ufig bereichernde Realit\u00e4t. In den Erz\u00e4hlungen der Interviewten f\u00fcr Albinfo.ch erscheint diese doppelte Identit\u00e4t als Raum, in dem Disziplin und Emotion, Tradition und Moderne sowie Herkunft und globale Perspektiven nebeneinander bestehen.<\/p>\n<p>Diese Erfahrung zeigt sich besonders deutlich in den beruflichen Werdeg\u00e4ngen der jungen Generation der albanischen Diaspora.<\/p>\n<p>Shkurta Gashi, Doktorandin an der Universit\u00e0 della Svizzera italiana in Lugano und heute Teil des akademischen Personals an der ETH Z\u00fcrich, steht exemplarisch f\u00fcr diese kulturelle Verbindung. F\u00fcr sie war die albanische Identit\u00e4t nie etwas, das bewusst bewahrt werden musste, sie war stets ein organischer Bestandteil ihrer Pers\u00f6nlichkeit. Die Verbindung zur albanischen Gemeinschaft und ihre Art, Beziehungen aufzubauen, haben ihrem beruflichen Weg eine zus\u00e4tzliche Dimension verliehen: die F\u00e4higkeit, Vertrauen zu schaffen und Zusammenarbeit in multikulturellen Teams zu f\u00f6rdern. Wie sie selbst betont:<\/p>\n<p>\u201eDie Kombination aus beiden hat mir ein Gleichgewicht zwischen analytischer Strenge und emotionaler Intelligenz gegeben.\u201c<\/p>\n<p>Auch Arbron Gashi, Schriftsteller und Autor des Gedichtbandes \u201eAjo \u00e7ka heshtja fsheh\u201c, der zugleich als Webdesigner in der Schweiz arbeitet, beschreibt das Leben zwischen zwei Kulturen als st\u00e4ndigen Balanceakt. Er verweist auf deutliche Unterschiede zwischen den beiden kulturellen Pr\u00e4gungen: auf der einen Seite Struktur, Ordnung und Individualit\u00e4t der Schweizer Gesellschaft, auf der anderen Seite W\u00e4rme, famili\u00e4re Verbundenheit und Emotionalit\u00e4t der albanischen Kultur. Die Herausforderung bestehe nicht in der Entscheidung f\u00fcr eine der beiden Seiten, sondern darin, Disziplin und Organisation der einen zu \u00fcbernehmen und gleichzeitig die emotionale Dimension der anderen zu bewahren.<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Perspektive vertritt Vildane Rexhepi, Procurement Manager im IT-Sektor der Bank UBS. Ihrer Ansicht nach beginnt Integration f\u00fcr die zweite Generation der Albanerinnen und Albaner in der Schweiz fr\u00fch, \u00fcber Schule, Freundeskreis und berufliche Sozialisation. Dennoch sei dieser Weg nicht immer frei von Spannungen, da die albanische Gemeinschaft oft einen eigenen sozialen Raum bilde. Entscheidend sei das Bewusstsein f\u00fcr die Werte der Herkunft sowie die F\u00e4higkeit, diese mit Stolz zu vertreten und eine Identit\u00e4t zu entwickeln, die beide kulturellen Pr\u00e4gungen vereint.<\/p>\n<p>Im medizinischen Bereich, in dem Verantwortung gegen\u00fcber Menschen besonders zentral ist, erh\u00e4lt diese doppelte Identit\u00e4t eine zus\u00e4tzliche Tiefe. Kaltrina Zahiti, Augen\u00e4rztin in der Schweiz, beschreibt sie als doppelten Reichtum. Die albanische Kultur habe ihr Sensibilit\u00e4t und Empathie vermittelt, w\u00e4hrend die Schweizer Gesellschaft sie durch Disziplin, Pr\u00e4zision und berufliche Verantwortung gepr\u00e4gt habe. Ihre Identit\u00e4t verstehe sie daher als \u201edoppelten Reichtum\u201c, in dem sich menschliche und professionelle Dimensionen erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-924665\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259.jpg 925w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-586x389.jpg 586w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-210x141.jpg 210w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-587x392.jpg 587w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/img_9259-262x175.jpg 262w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch in der Kunst zeigt sich diese Verbindung deutlich. Vanesa Lika, Malerin aus Genf und Tochter albanischer Eltern, versteht kulturelle Wurzeln als zentrale Inspirationsquelle. Ihre Kunst wird zu einem Raum der Reflexion, in dem Erinnerung, Tradition und pers\u00f6nliche Suche ineinander \u00fcbergehen. Sie beschreibt ihre Arbeit als Versuch, \u201eeinen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart\u201c zu schaffen und Identit\u00e4t als einen offenen, kreativen Prozess zu begreifen. F\u00fcr sie bedeutet das Leben zwischen zwei Kulturen keine Spaltung, sondern eine Erweiterung des Blickfelds.<\/p>\n<p>Auch in der Musik wird kulturelle Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Form des Ausdrucks. Elion Krasniqi sieht in der Musik eine der st\u00e4rksten M\u00f6glichkeiten, die albanische Identit\u00e4t in der Diaspora zu bewahren. Sie erm\u00f6gliche eine direkte emotionale Verbindung zu Sprache, Tradition und kulturellem Erbe, sodass Identit\u00e4t nicht abstrakt bleibe, sondern als gelebte Erfahrung erfahrbar werde.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige der Interviewten ist dieses Leben zwischen zwei Kulturen vor allem eine bereichernde Erfahrung. Cendrine Berisha, Model und Teilnehmerin an \u201eMiss Europe Continental\u201c, betrachtet diese Verbindung als pers\u00f6nlichen Reichtum, der ihre Entwicklung gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>Eine weitere Perspektive liefern die beiden jungen \u00c4rzte Thesar Abdullahu und Morgan Hetemi, Absolventen der University of Basel und heute auf dem Weg zu ihren Doktoratsstudien. F\u00fcr sie war das Leben zwischen zwei Kulturen ein pr\u00e4gendes Element ihrer akademischen und pers\u00f6nlichen Entwicklung. W\u00e4hrend Hetemi die Zugeh\u00f6rigkeit zur albanischen Diaspora als M\u00f6glichkeit beschreibt, das Beste aus beiden Welten zu verbinden, famili\u00e4re Werte auf der einen, akademische und professionelle Standards der Schweizer Gesellschaft auf der anderen Seite, betont Abdullahu, dass der kulturelle Kontrast seine Offenheit gegen\u00fcber Vielfalt gest\u00e4rkt habe.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigen diese Erfahrungen, dass Identit\u00e4t in der albanischen Diaspora in der Schweiz keine statische Gr\u00f6\u00dfe ist, sondern ein dynamischer Prozess der Selbstgestaltung, eine hybride kulturelle Identit\u00e4t, die nicht aus Abgrenzung entsteht, sondern aus Verbindung. Zwischen Schweizer Disziplin und albanischer Sensibilit\u00e4t, zwischen Tradition und Moderne entwickelt sich eine Generation, die ihre Herkunft nicht relativiert, sondern als Ressource versteht, um ihren Platz in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft zu gestalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\"><strong>Der Erfolg der zweiten Generation in Bildung und Integration<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Betrachtung der Identit\u00e4t und der Art und Weise, wie sie zwischen der albanischen und der schweizerischen Kultur entsteht, ist hervorzuheben, dass sich viele der Interviewten nicht nur durch ihre kulturellen Erfahrungen auszeichnen, sondern ebenso durch ihre beruflichen und akademischen Leistungen. Die meisten der bereits erw\u00e4hnten Pers\u00f6nlichkeiten verf\u00fcgen \u00fcber fortgeschrittene akademische Abschl\u00fcsse, darunter auch Doktoratsniveaus, und sind erfolgreich in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert.<\/p>\n<p>Im vorliegenden Kapitel verschiebt sich der Fokus noch st\u00e4rker auf eine neue Gruppe von Pers\u00f6nlichkeiten, die unterschiedliche Bereiche wie Medizin, Wirtschaft, Management, Kunst und Mode repr\u00e4sentieren. Ihre Geschichten zeigen, dass die zweite Generation der Albanerinnen und Albaner in der Schweiz nicht nur integriert ist, sondern zunehmend auch in verschiedenen beruflichen Feldern erfolgreich wirkt und stabile sowie sichtbare Karrieren im schweizerischen Kontext aufbaut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-924669\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran-768x1024.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran-768x1024.png 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran-225x300.png 225w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran-297x396.png 297w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran-75x100.png 75w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran-131x175.png 131w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shqiptar-zviceran.png 1086w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines dieser Beispiele ist Lavdrim Xhemaili, ein multidimensionaler albanischer K\u00fcnstler, der in der Schweiz lebt und arbeitet und in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik t\u00e4tig ist. Er verk\u00f6rpert ein vielseitiges k\u00fcnstlerisches Profil, dem es gelungen ist, sich in der Schweizer Kulturszene zu etablieren, ohne die Verbindung zu seiner kulturellen Identit\u00e4t zu verlieren. Seinen Werdegang beschreibt er als nat\u00fcrlichen Anpassungsprozess und sagt mit einer gewissen Ironie: \u201eDie Schweiz ist mein Zuhause, auch wenn ich es nicht immer so empfunden habe.\u201c Damit verweist er auf die komplexe Beziehung zwischen Zugeh\u00f6rigkeit und pers\u00f6nlicher Erfahrung in der Schweiz.<\/p>\n<p>In beruflicher Hinsicht betont er, dass der Zugang zum Schweizer Kunstmarkt nicht prim\u00e4r aufgrund fehlender M\u00f6glichkeiten schwierig gewesen sei, sondern vielmehr aufgrund bestehender Wahrnehmungen von Diversit\u00e4t. Seiner Ansicht nach beeinflussen visuelle und kulturelle Vorurteile h\u00e4ufig, wie K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler wahrgenommen werden, und schaffen dadurch unsichtbare H\u00fcrden f\u00fcr Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund.<\/p>\n<p>Eine besondere Rolle in diesem Zusammenhang von Bildung und beruflicher Integration spielt Shkurta Gashi. Sie promovierte an der Universit\u00e0 della Svizzera italiana in Lugano und ist heute Postdoktorandin sowie Mitglied des akademischen Personals an der ETH Z\u00fcrich im Departement Informatik und am ETH AI Center. Parallel dazu arbeitet sie als Data Scientist bei IKEA in Basel und verbindet damit wissenschaftliche Forschung mit praktischer Anwendung in der Industrie.<\/p>\n<p>Sie betont, dass das Schweizer Bildungssystem ihre Denk- und Arbeitsweise nachhaltig gepr\u00e4gt habe und sie konsequent auf Qualit\u00e4t, Pr\u00e4zision und wissenschaftliche Strenge ausgerichtet habe. In der k\u00fcnstlichen Intelligenz reiche es nicht aus, dass ein Modell funktioniere, es m\u00fcsse auch dokumentiert, begr\u00fcndet und reproduzierbar sein. Dieser Ansatz sei zu einem festen Bestandteil ihrer t\u00e4glichen Arbeit geworden.<\/p>\n<p>Ein weiteres wichtiges Profil ist Vildane Rexhepi, die im IT-Sektor der Bank UBS t\u00e4tig ist und einen akademischen Hintergrund im Bereich Digital Transformation an der ZHAW Zurich University of Applied Sciences besitzt. Sie beschreibt die Schweizer Ausbildung als entscheidend f\u00fcr ihre berufliche Entwicklung und hebt insbesondere die Bedeutung von Genauigkeit, Effizienz und Priorit\u00e4tenmanagement im Arbeitsalltag hervor.<\/p>\n<p>Zu den erfolgreichen Profilen, die die berufliche Integration in der Schweiz verdeutlichen, geh\u00f6rt auch Kaltrina Zahiti. Als auf Augenkrankheiten spezialisierte \u00c4rztin hat sie zwei ophthalmologische Praxen in Biberist und Emmen gegr\u00fcndet, die moderne medizinische Dienstleistungen und eine hochwertige Patientenversorgung anbieten.<\/p>\n<p>Im Bereich Wirtschaft und Business sticht besonders die Geschichte von Fjolla Gashi hervor, die einen vielseitigen akademischen und beruflichen Weg in der Schweiz aufgebaut hat. Sie absolvierte Studien in Pflege sowie in Wirtschaft und Business und schloss ihr Masterstudium an der University of Basel ab. Heute arbeitet sie als Client Managerin bei der Firma BDO AG. Ihr akademischer Werdegang ist von hoher Intensit\u00e4t und aussergew\u00f6hnlicher Disziplin gepr\u00e4gt und zeigt zugleich ihre F\u00e4higkeit, Studium und berufliche Integration in einem anspruchsvollen System wie jenem der Schweiz erfolgreich zu verbinden.<\/p>\n<p>Auch in der Welt der Mode zeigt sich diese Form der Integration. Cendrine Berisha, ein Model albanischer Herkunft aus der Schweiz, repr\u00e4sentiert eine weitere Dimension dieses Integrationsprozesses. Sie hat ihre Karriere auf der internationalen Modeszene aufgebaut, indem sie die Schweiz beim Wettbewerb \u201eMiss Europe Continental\u201c in Neapel vertreten und mit verschiedenen Agenturen und Magazinen im Ausland zusammengearbeitet hat. F\u00fcr sie ist die Repr\u00e4sentation der Schweiz auf internationaler B\u00fchne, bei gleichzeitiger Bewahrung ihrer albanischen Wurzeln, eine besondere und pr\u00e4gende Erfahrung im Kontext gesellschaftlicher Integration.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\"><strong>Erhalt der albanischen Sprache und Kultur<\/strong><\/p>\n<p>Im Alltag der Albanerinnen und Albaner in der Schweiz bleibt Sprache und Kultur ein zentraler Bezugspunkt der Identit\u00e4t. Der Erhalt der albanischen Sprache wird dabei weniger als nostalgische Geste verstanden, sondern als bewusste Entscheidung, die Verbindung zu Herkunft, Familie und kultureller Pr\u00e4gung aufrechtzuerhalten. Diese Weitergabe beginnt meist im famili\u00e4ren Umfeld und wird durch erg\u00e4nzende Bildungsangebote sowie Aktivit\u00e4ten der Diaspora-Organisationen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_924672\" aria-describedby=\"caption-attachment-924672\" style=\"width: 501px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-924672\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-768x520.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-520x351.jpg 520w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-210x141.jpg 210w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-585x396.jpg 585w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-148x100.jpg 148w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/keystone-sda-2-259x175.jpg 259w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-924672\" class=\"wp-caption-text\">Keystone SDA<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine besondere Rolle spielen dabei die albanischen Samstagsschulen. Ida Jashari unterrichtet seit fast zwanzig Jahren Kinder der Diaspora in Ostermundigen bei Bern. In ihren Klassen, in denen inzwischen auch Kinder der dritten Generation sitzen, steht die Sprache nicht allein als Unterrichtsfach im Vordergrund. Sie versteht sie als Teil der Identit\u00e4t. \u201eDie albanische Schule ist das Herz, das unsere Identit\u00e4t fern der Heimat am Leben h\u00e4lt\u201c, sagt sie. Entscheidend sei nicht nur das Sprechen, sondern das emotionale Verstehen der eigenen Herkunft.<\/p>\n<p>Der Erhalt der Sprache sei jedoch kein Selbstl\u00e4ufer, betont Jashari. Er gelinge nur im Zusammenspiel von Familie und Schule. Die junge Generation habe die Sprache nicht verloren, brauche jedoch gezielte F\u00f6rderung im Alltag. \u201eDer Wille ist da, er muss nur gepflegt werden\u201c, sagt sie. Entscheidend sei deshalb die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrpersonen. Wo sie funktioniere, bleibe Sprache nicht nur erhalten, sondern entwickle sich weiter. Bildung in der Diaspora bedeute letztlich, \u201eein St\u00fcck Heimat im Alltag der Kinder zu bewahren\u201c.<\/p>\n<p>Auch im akademischen Umfeld zeigt sich die Bedeutung der Sprache. Die beiden jungen \u00c4rzte Morgan Hetemi und Thesar Abdullahu berichten, dass ihre Verbindung zur albanischen Sprache sie durch ihr Studium in Basel begleitet habe. Dass sie aus derselben Region stammen und sich fr\u00fch im Studium kennengelernt haben, habe ein zus\u00e4tzliches Gef\u00fchl von N\u00e4he geschaffen. \u201eEs war ein gutes Gef\u00fchl zu wissen, dass jemand denselben Weg geht\u201c, sagt Abdullahu. Diese Verbindung habe es erleichtert, auch im universit\u00e4ren Alltag einen Bezug zur eigenen Sprache und Herkunft zu behalten.<\/p>\n<p>In der Literatur wird die Sprache ebenfalls zu einem bewussten Identit\u00e4tsentscheid. Der Schriftsteller Arbron Gashi, Autor des Gedichtbandes \u201eAjo \u00e7ka heshtja fsheh\u201c, schreibt auf Albanisch, obwohl er im Alltag in der Schweiz mit mehreren Sprachen konfrontiert ist. Die Entscheidung sei bewusst gefallen. \u201eIch wollte, dass meine Leser im Kosovo und in der Schweiz meine Texte verstehen k\u00f6nnen\u201c, sagt er. Sprache sei dabei nicht nur Ausdrucksmittel, sondern auch Verantwortung, und sie verlange st\u00e4ndige Pflege.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich argumentieren auch andere Fachpersonen. Die IT-Managerin Vildane Rexhepi sieht die Familie als entscheidenden Faktor f\u00fcr den Erhalt der Sprache. Die Verbindung zu Kosovo und Albanien habe diese Kontinuit\u00e4t zus\u00e4tzlich gest\u00e4rkt. Die Augen\u00e4rztin Kaltrina Zahiti beschreibt Albanisch als Sprache des Privaten, w\u00e4hrend im Berufsalltag andere Sprachen dominieren. \u201e\u00dcber die Sprache bleibe ich mit meinen Wurzeln verbunden, sie pr\u00e4gt eine Denkweise, die Teil meiner Identit\u00e4t ist\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p>Im kulturellen Bereich zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich in der Musik. Der S\u00e4nger Elion Krasniqi (LMN) singt bewusst auf Albanisch. Die Sprache sei f\u00fcr ihn kein Stilmittel, sondern Teil seiner k\u00fcnstlerischen Identit\u00e4t. Aufgewachsen in einem Umfeld, in dem Musik und Sprache eng verbunden waren, sei dieser Weg selbstverst\u00e4ndlich gewesen. \u201eIch singe auf Albanisch, weil es zu mir geh\u00f6rt\u201c, sagt er. Gerade diese Authentizit\u00e4t werde vom Publikum gesch\u00e4tzt, in der Diaspora ebenso wie dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>In allen diesen Beispielen erscheint die albanische Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern als verbindendes Element zwischen Generationen und Lebensr\u00e4umen. Sie strukturiert Erinnerung, stiftet Zugeh\u00f6rigkeit und h\u00e4lt kulturelle Kontinuit\u00e4t \u00fcber geografische Distanz hinweg aufrecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eEin neues Albanertum\u201c, die moderne Generation der Diaspora<\/strong><\/p>\n<p>Die zweite Generation der albanischen Diaspora formt eine neue Art des Selbstverst\u00e4ndnisses: artikulierter, bewusster und zugleich sowohl in den Herkunftswurzeln als auch in einer globalisierten Gegenwart verankert. In den Gespr\u00e4chen mit jungen Albanerinnen und Albanern erscheint dieses \u201eneue Albanertum\u201c nicht als Bruch mit der Tradition, sondern als deren Weiterentwicklung im Kontext des Lebens in der Schweiz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-924675\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-576x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"889\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-169x300.jpeg 169w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-223x396.jpeg 223w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-56x100.jpeg 56w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina-98x175.jpeg 98w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cover-ballina.jpeg 941w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Datenwissenschaftlerin Shkurta Gashi handelt es sich dabei nicht um eine neue Identit\u00e4t, sondern um eine Erweiterung der bestehenden. Die zweite Generation sei das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, in dem famili\u00e4r \u00fcberlieferte Werte mit den Anforderungen des Schweizer Bildungssystems zusammenfinden. Sie verweist dabei auch auf die Migrationsbewegungen der 1970er- und 1990er-Jahre, die von grossen Integrationsleistungen gepr\u00e4gt waren. Auf diesem Fundament habe sich jener Raum entwickelt, in dem die heutige Generation agiere. Der Gegensatz zwischen Tradition und Moderne sei oft eher konstruiert als real. \u201eDie zweite Generation schafft kein neues Albanertum, sie erweitert es\u201c, sagt sie. Identit\u00e4t entstehe heute aus der Verbindung lokaler Pr\u00e4gung und internationaler Erfahrung: \u201eZwei Perspektiven zu haben und beide in einen Wert zu verwandeln.\u201c<\/p>\n<p>Auch der Schriftsteller Arbron Gashi beobachtet eine Entwicklung hin zu einer offeneren und st\u00e4rker reflektierten Identit\u00e4t. Verbesserte Bildungs- und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten h\u00e4tten eine Generation hervorgebracht, die ihr Potenzial bewusster aussch\u00f6pfe. Gleichzeitig bleibe die Verbindung zu den Wurzeln eine dauerhafte Aufgabe. \u201eIch denke, die zweite Generation formt ein neues Albanertum, offener und moderner\u201c, sagt er. Entscheidend bleibe der Erhalt von Sprache und Kultur. Seine Erfahrung fasst er pr\u00e4gnant zusammen als: \u201ezwischen zwei Welten zu leben und das Beste aus beiden zu nehmen.\u201c<\/p>\n<p>Im medizinischen Bereich best\u00e4tigt auch Kaltrina Zahiti diese Entwicklung. Die zweite Generation baue in der Schweiz schrittweise eine st\u00e4rker integrierte Identit\u00e4t auf, in der Sprache, Tradition und Herkunft Teil des kulturellen Selbstverst\u00e4ndnisses blieben, w\u00e4hrend sich die Einbindung in die Schweizer Gesellschaft vertiefe.<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Beobachtung macht die Bankfachfrau Vildane Rexhepi. Die zweite Generation sei stark zielorientiert und zeichne sich durch Ausdauer im Umgang mit Herausforderungen aus. Zugleich zeige sich, dass beruflicher Erfolg und kulturelle Zugeh\u00f6rigkeit kein Widerspruch seien. Die Pr\u00e4senz von Albanerinnen und Albanern in unterschiedlichen Berufsfeldern schaffe eine nat\u00fcrliche Verbindung zwischen zwei kulturellen R\u00e4umen, \u201edie Sch\u00f6nheit einer albanischen Identit\u00e4t mit schweizerischen Attributen\u201c.<\/p>\n<p>Auch in Kunst und Kultur wird diese Entwicklung sichtbar. Der S\u00e4nger Elion Krasniqi beschreibt sie knapp: \u201eAlbaner in der Schweiz zu sein bedeutet, zwischen zwei Welten zu leben, die Herkunft zu bewahren und sich mit W\u00fcrde zu integrieren.\u201c Das Model Cendrine Berisha formuliert es \u00e4hnlich: Es sei eine Generation, die Tradition und Moderne in Balance halte, \u201emit Bewusstsein und Ambition\u201c, und die zugleich \u201estolz auf die Wurzeln und entschlossen in die Zukunft\u201c blicke.<\/p>\n<p>In diesen Perspektiven erscheint die neue Generation der Diaspora nicht als eine, die Identit\u00e4t zwischen zwei Kulturen aufteilt, sondern als eine, die diese R\u00e4ume miteinander verbindet. Das \u201eneue Albanertum\u201c ersetzt die Tradition nicht, sondern erweitert sie \u2013 und macht sie offener, selbstverst\u00e4ndlicher und sichtbarer in einer globalisierten Gegenwart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Wurzeln albanisch sprechen und die Zukunft in der Schweiz aufgebaut wird, entsteht eine besondere Identit\u00e4t, die Tradition und Gegenwart einer modernen Gesellschaft miteinander verbindet. Anhand pers\u00f6nlicher Erz\u00e4hlungen zeigt dieser Beitrag, wie zwei Kulturen nebeneinander bestehen und gemeinsam eine integrierte, erfolgreiche Generation hervorbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":31,"featured_media":924662,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34918,34910,34900,33056,24659,24636,1134,24661,24663,1135,24665,1136,3953,3954,3981,8182,11228,14793,16810,16811,24621,24622,1133,1138],"tags":[34958,34970,34969,34968,34967,34966,34965,34964,34963,34962,34961,34960,34959,1261,34957,34956,34955,34954,34953,34952,2882,2179,1661,1635,1633],"vendi":[],"content_country":[29888,31836,31837],"class_list":["post-924621","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-andere-de-5","category-andere-de-4","category-integration-3","category-de-balkani-de","category-musik","category-nachrichten-de-4","category-integration","category-literatur","category-theater","category-frauen","category-kino","category-sprachen","category-intervista-de","category-shendetesi-2-de","category-unternehmen-cat","category-finances","category-ekonomi-de","category-mantelbardhet-shqiptare-ne-zvicer-de","category-albanische-banker-in-der-schweiz","category-albanais-dorigine-au-service-de-la-justice-suisse-de","category-kosova-de-3","category-albanien-de","category-e-diaspora-de","category-kultur","tag-rsi-radiotelevisione-svizzera","tag-tages-anzeiger-de","tag-20-minuten-de","tag-blick-de","tag-nzz-de","tag-rsi-de","tag-srf-de","tag-the-local-switzerland","tag-watson","tag-siwissinfo-ch","tag-swi-swissinfo-ch","tag-le-temps","tag-neue-zuercher-zeitung-nzz","tag-interviste-de","tag-rts","tag-rts-radio-television-suisse","tag-schweizer-radio-und-fernsehen","tag-intervista-de","tag-tema-de","tag-diaspora-de","tag-studnetet-shqiptare-ne-zvicer-de","tag-zvicer-kosove-de","tag-integrimi-de","tag-shqiptaret-ne-zvicer-de","tag-zvicer-de","wiwcategory-menaxher-fr","wiwcategory-pikture-fr","wiwcategory-science-fr","wiwcategory-science-de","wiwcategory-sociale-fr","wiwcategory-sociale-de","wiwcategory-bukuri-de","wiwcategory-shkencetare-fr","wiwcategory-shkencetare-de","wiwcategory-pikture-de","wiwcategory-menaxher-de","wiwcategory-mjeke-de","wiwcategory-mjeke-fr","wiwcategory-shfaqje-de","wiwcategory-mode-de","wiwcategory-mode-fr","wiwcategory-pedagog-de","wiwcategory-kulture-de","wiwcategory-kulture","wiwcategory-sociale","wiwcategory-infermiere","wiwcategory-politike-de","wiwcategory-ekonomi-de","wiwcategory-ekonomi-fr","wiwcategory-kulture-fr","wiwcategory-literature-fr","wiwcategory-muzike-fr","wiwcategory-muzike-de","wiwcategory-aktrim-de","wiwcategory-aktrim-fr","wiwcategory-art-fr","wiwcategory-science","wiwcategory-ekonomi","wiwcategory-te-ndryshme","content_country-zvicer","content_country-austria-de","content_country-germany-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/924621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/31"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=924621"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/924621\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":924678,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/924621\/revisions\/924678"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/924662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=924621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=924621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=924621"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=924621"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=924621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}