{"id":779653,"date":"2024-10-28T20:47:53","date_gmt":"2024-10-28T19:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=779653"},"modified":"2024-10-28T20:47:53","modified_gmt":"2024-10-28T19:47:53","slug":"2022-ist-das-bip-in-allen-kantonen-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/2022-ist-das-bip-in-allen-kantonen-gestiegen\/","title":{"rendered":"2022 ist das BIP in allen Kantonen gestiegen"},"content":{"rendered":"<section class=\"hero hero--default default\" data-vue-component=\"wgl-hero-with-authors\">\n<div class=\"container container--grid gap--responsive\">\n<div class=\"hero__content\"><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"section section--default\">\n<div class=\"container  container--grid gap--responsive\">\n<div class=\"container__center--sm vertical-spacing\">\n<p><b>Die Schweizer Wirtschaft ist 2022 weiter gewachsen, wenn auch weniger markant als im Vorjahr. Zu Preisen des Vorjahres entwickelte sich das Bruttoinlandprodukt (BIP) in allen Kantonen positiv. Die grosse Spannweite der Wirtschaftsleistungen von +0,1% bis +7,8% widerspiegelt die regional sehr unterschiedliche Wirtschaftsstruktur. Am st\u00e4rksten legte das BIP in den Kantonen Jura, Neuenburg, Wallis, Graub\u00fcnden, Tessin und Luzern zu. Dies zeigen die j\u00fcngsten Sch\u00e4tzungen des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS).<\/b><\/p>\n<p>Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz stieg 2022 zu Preisen des Vorjahres um 3,0%. Diese deutliche Zunahme erfolgte in einem wachstumsfreundlichen Umfeld und wurde vom Aufschwung der Dienstleistungen (Verkehr, Gastgewerbe) getragen, die 2021 noch unter den Folgen der Covid-19-Pandemie gelitten hatten.<\/p>\n<p>Als Haupttreiber der wirtschaftlichen Dynamik erwiesen sich insbesondere das verarbeitende Gewerbe (Herstellung von Datenverarbeitungsger\u00e4ten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie Maschinenbau) und der Energiesektor. Umgekehrt verzeichneten die Bankgesch\u00e4fte, der Hochbau und der Grosshandel 2022 einen R\u00fcckgang.<\/p>\n<p><b>Positive Entwicklung in allen Regionen der Schweiz<\/b><\/p>\n<p>Das deutlichste Plus verzeichnete der Kanton Jura (7,8%), weitgehend gest\u00fctzt durch die nichtfinanziellen T\u00e4tigkeiten und insbesondere das verarbeitende Gewerbe. Auch der Kanton Neuenburg verbuchte ein kr\u00e4ftiges Wachstum (+5,8%). Ihm gab neben den nichtfinanziellen T\u00e4tigkeiten die Herstellung von Datenverarbeitungsger\u00e4ten, elektronischen und optischen Erzeugnissen Auftrieb.<\/p>\n<p>Die Kantone Wallis (+5,2%), Graub\u00fcnden (+4,9%), Tessin (+4,7%) und Luzern (+4,6%) legten ebenfalls kr\u00e4ftig zu. Im Wallis und in Graub\u00fcnden sorgten vor allem die nichtfinanziellen T\u00e4tigkeiten in Zusammenhang mit der Energieversorgung sowie die touristischen Aktivit\u00e4ten f\u00fcr positive Impulse. Im Tessin trug neben dem Tourismus sowie der Energieproduktion und -versorgung auch die Herstellung von Datenverarbeitungsger\u00e4ten, elektronischen und optischen Erzeugnissen zum Anstieg des BIP bei. Die Luzerner Wirtschaft verzeichnete in allen T\u00e4tigkeitsbereichen ein robustes Wachstum.<\/p>\n<p><b>Moderates BIP-Wachstum in f\u00fcnf Kantonen<\/b><\/p>\n<p>Bescheidener fiel der Aufschwung in den Kantonen Glarus (+1,8%), Basel-Stadt (+1,6%), Aargau (+1,6%), Basel-Landschaft (+0,8%) und Waadt (+0,1%) aus. Die Glarner Wirtschaft entwickelte sich schleppend, was sich in einem unterdurchschnittlichen Besch\u00e4ftigungsanstieg in Vollzeit\u00e4quivalenten (VZ\u00c4) niederschlug. Auch die industriellen T\u00e4tigkeiten und die Finanzdienstleistungen kamen in Glarus ins Stocken. In den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt (Nordwestschweiz) schw\u00e4chte sich das Wachstum in der Chemie- und der Pharmaindustrie ab.<\/p>\n<p>Der Kanton Waadt stellt insofern einen Sonderfall dar, als das kantonale BIP durch die T\u00e4tigkeiten der im Kanton ans\u00e4ssigen internationalen Sportverb\u00e4nde beeinflusst wird. Nach einem deutlichen Plus im Jahr 2021 leisteten diese Verb\u00e4nde 2022 nur einen begrenzten Beitrag zum kantonalen BIP. Ohne die internationalen Sportveranstaltungen w\u00fcrde sich das Wachstum der Waadtl\u00e4nder Wirtschaft im nationalen Mittel bewegen.<\/p>\n<p><b>Beitr\u00e4ge der Kantone zum nationalen BIP<\/b><\/p>\n<p>Mit einem Beitrag von 0,8 Prozentpunkten zum gesamtschweizerischen Wachstum hat Z\u00fcrich seine Rolle als Wirtschaftsmotor der Schweiz zur\u00fcckerobert. An zweiter und dritter Stelle folgen Bern und Genf mit je 0,3 Prozentpunkten.<\/p>\n<p><b>Regionale Arbeitsproduktivit\u00e4t<\/b><\/p>\n<p>Analog zum BIP nahm im Jahr 2022 auch die nationale Arbeitsproduktivit\u00e4t zu. Sie stieg zu Preisen des Vorjahres um 1,3%. Alle Grossregionen entwickelten sich \u00e4hnlich wie die Schweiz oder besser, mit Ausnahme der Genferseeregion, wo die Produktivit\u00e4t erstmals seit 2015 sank (-1,3%). Hauptgrund f\u00fcr diesen R\u00fcckgang war das stagnierende BIP des Kantons Waadt. Er bremste das regionale BIP-Wachstum, das hinter dem Besch\u00e4ftigungsanstieg zur\u00fcckblieb. Ohne den Einfluss der internationalen Sportverb\u00e4nde erg\u00e4be sich jedoch ein etwas anderes Bild. Nach zwei r\u00fcckl\u00e4ufigen Jahren fand die Produktivit\u00e4t in der Nordwestschweiz wieder auf den Wachstumspfad zur\u00fcck (+2,2%) und kn\u00fcpfte damit an die Dynamik von vor der Pandemie an.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am st\u00e4rksten legte das BIP in den Kantonen Jura, Neuenburg, Wallis, Graub\u00fcnden, Tessin und Luzern zu. 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