{"id":77235,"date":"2015-03-12T22:57:25","date_gmt":"2015-03-12T21:57:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=77235"},"modified":"2015-03-12T22:57:25","modified_gmt":"2015-03-12T21:57:25","slug":"schweizer-des-jahres-2014-imam-mustafe-memeti-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/schweizer-des-jahres-2014-imam-mustafe-memeti-im-interview\/","title":{"rendered":"Schweizer des Jahres 2014\u201c Imam Mustaf\u00eb Memeti im Interview"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Imam Mustaf\u00eb Memeti wollten wir uns vor dem Haus der Religionen treffen. Memeti ist einer der wohl gr\u00f6ssten Bef\u00fcrworter und Unterst\u00fctzer vom Haus der Religionen, das alle Glaubensrichtungen unter einem Dach bringt. Die Moschee nimmt einen bedeutenden Teil des imposanten Geb\u00e4udes ein. Mustaf\u00eb Memeti hat sich immer daf\u00fcr ausgesprochen, dass die Moscheen von den dunklen Kellern rausgeholt werden. Darum ist er gl\u00fccklich \u00fcber das Haus der Religionen.<\/p>\n<p>Wie Memeti erz\u00e4hlt, ist er in die Schweiz wie alle anderen Albaner gekommen, um hier Arbeit zu finden und das Leben seiner Familie zu verbessern. Doch als er ankam, wurde ihm die gleich M\u00f6glichkeit geboten als Imam zu dienen. Im Jahr 1995 gr\u00fcndete er die albanische Moschee in Bern, wo er auch heute noch als Imam dient. Die angesehen SonntagsZeitung w\u00e4hlte ihn zum Schweizer des Jahres 2014.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Lassen Sie uns \u00fcber die extremen Str\u00f6mungen des Islam sprechen. Diese halten die ganze Welt in Atem und stellen eine ernste Gefahr dar. Solche Tendenzen sehen wir leider auch unter den albanischen Muslimen. Sie haben sich sehr klar und deutlich gegen solche Str\u00f6mungen ausgesprochen. Was denken Sie, was ist die Ursache dieser extremen Bewegungen?<\/p>\n<p><strong>M.Mehmeti:<\/strong> &#8220;Meiner Meinung nach haben die Institutionen der Religion und andere Institutionen des Landes grosse Fehler gemacht. Das Ph\u00e4nomen des extremen Islam beobachten wir seit den 1990er Jahren. In der Phase der Transition hat uns eine Strategie gefehlt, wie man das Volk f\u00fchren soll. In dieser Hinsicht haben wir als Gesellschaft v\u00f6llig versagt &#8211; die Extremisten haben also viel Raum gehabt, um ihre Gesinnung auszubreiten. Sie haben unsere Gemeinden und unsere Moscheen unterwandert. Jetzt ist es schwierig, einen Ausweg zu finden. Es ist schwierig aber nicht unm\u00f6glich. Ich denke, der einzige Weg f\u00fcr die albanischen Muslime ist, unserer religi\u00f6se Tradition aufzubewahren. Wir sollten die Religion so ausleben, wie wir es schon immer ausgelebt haben. Wir sollten ein Programm und eine Strategie \u00fcber unsere Vergangenheit, die Gegenwart und unsere Zukunft aufstellen, damit wir unsere religi\u00f6se Tradition und Identit\u00e4t aufbewahren.<\/p>\n<p>Ich denke, die regressive Philosophie hat sich bei den Menschen ausgebreitet, die keine Tradition des Glaubens und des praktischen Auslebens der Religion gehabt haben. Dies ist auch hier in der Schweiz festzustellen. Es ist wie eine Art Rache gegen die eigene Nicht-Religi\u00f6se Vergangenheit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Sie haben sich auch vor Jahren gegen\u00fcber Schweizer Medien bez\u00fcglich des Schwimmunterrichts ausgesprochen. Einige Eltern berufen sich auf islamische Regeln und wollen ihre T\u00f6chter vom Schwimmunterricht fernhalten.<\/p>\n<p><strong>M.Mehmeti:<\/strong> \u00a0Einige praktizierende Moslems wollen uns vorschreiben, wie wir die Religion auszuleben haben. Ich sage aber, man kann die Religion nie in perfekter Art und Weise ausleben. Ich habe mich klar gegen die Einstellung ausgesprochen. Und hierf\u00fcr haben mich einige als &#8220;Marionette&#8221; beschimpft, ich w\u00fcrde f\u00fcr die Assimilation arbeiten usw. Doch auch der Prophet selbst hat Menschen gesagt, die nach Perfektion gestrebt haben; &#8220;Ihr k\u00f6nnt mich nicht imitieren&#8221;. Darum bin ich davon \u00fcberzeugt, dass der islamische Glaube uns nicht daran hindert, in der modernen Welt anzukommen und zu leben. Der Glaube sollte uns nicht von der Bildung oder beim Aneignen von F\u00e4higkeit hindern. Wir brauchen mehr Liberalit\u00e4t und Akzeptanz &#8211; ohne sie haben wir keine Zukunft, auch nicht innerhalb unserer Moscheen. Darum haben wir sogar innerhalb der albanischen Moscheen gewisse Konflikte. Ich w\u00fcnsche mir eine islamische Praxis hier in der Schweiz, jedoch nicht so, wie es in der arabischen Welt oder auf dem Balkan herrscht. Wir m\u00fcssen unsere Religion hier so ausleben, dass es uns Stabilit\u00e4t, Hoffnung und seelischen Frieden bringt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Sie setzen sich f\u00fcr eine liberale, ja sogar kreative Interpretation des Islam. Ist eine solche Interpretation heute irgendwo auf der Welt zu finden?<\/p>\n<p><strong>M.Mehmeti:<\/strong> \u00a0Das gr\u00f6sste Problem liegt daran, dass jeder Religion studieren darf. Es gibt keine Filter, keine Kriterien. Die Theologie braucht vision\u00e4re Pers\u00f6nlichkeiten. F\u00fcr mich ist es wichtig, dass die Religion in den Dienst der Menschen steht und niemals zum Nachteil der Menschen f\u00fchren. Eine solche Doktrin wird \u00fcberall auf der Welt verfolgt. Doch leider sind regressive Kr\u00e4fte, die von der Mehrheit der weniger gebildeten Klassen, st\u00e4rker.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Neben den verbalen und sogar schriftlichen Drohungen, wurde auch ihre Moschee angegriffen.<\/p>\n<p><strong>M.Mehmeti:<\/strong> : Unsere Entscheidung f\u00fcr das Projekt &#8220;Haus der Religionen&#8221; war nicht einfach. Das Projekt ist ein Ergebnis der Atmosph\u00e4re nach dem 11. September 2001. Es wurde von grossz\u00fcgigen, humanit\u00e4ren, kosmopolitischen Menschen vorangetrieben.. Es ist die einzige Alternative, die wir den Menschen bieten k\u00f6nnen und der Beweis daf\u00fcr, dass wir trotz erheblicher Differenzen zwischen Religionen, Kulturen dennoch in Frieden zusammen leben m\u00fcssen. Und nun sp\u00fcren wir den Wiederstand der Konservativen und Ignoranten, oder einfach derer, die ihre Interessen durch dieses Projekt gef\u00e4hrdet sehen.<\/p>\n<p>Viele Menschen haben sich gegen unsere Entscheidung ausgesprochen &#8211; wir sollten nicht unter einem Dach mit anderen Religionen sein. Und sie haben meine Abwesenheit genutzt &#8211; ich war zu dieser Zeit in Hadsch &#8211; und haben meine B\u00fcros und meine Moschee angegriffen. Dies war ein Signal f\u00fcr uns, dass wir die Situation beobachten und wachsam bleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Sie haben gesagt, man m\u00fcsse die Sicherheitsorgane \u00fcber Anzeichen von extremistischen Entwicklungen in den Moscheen informieren.<\/p>\n<p><strong>M.Mehmeti:<\/strong> : Ich denke, ein Imam, der hier in der Schweiz dient, sollte \u00fcber seine Umgebung Bescheid wissen; er sollte die \u00f6ffentliche Ordnung kennen. F\u00fcr mich ist es unverst\u00e4ndlich, wenn ein Imam sich hier illegal aufh\u00e4lt und dann hier pr\u00e4digt. Wie kann es sein, dass man sich hier illegal aufh\u00e4lt und dann gege die hiesige Gesellschaft aufhetzt und Hass sch\u00fcrt, in dem man Gl\u00e4ubige anderer Religionen als &#8220;Ungl\u00e4ubige&#8221; beschimpft. Wenn wir uns dies vor Augen f\u00fchren, dann lieg es auf der Hand, dass wir die Einheimischen einladen, uns zu besuchen &#8211; denn wir haben nichts zu verstecken oder zu verbergen. Diejenigen, die keinen Mut haben, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, sollten sich nicht vor dem Volk stellen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Viele Muslime reagieren mit Hass und Gewalt gegen die Beleidigung des Propheten und des Islam. Zuletzt waren wir Zeugen des\u00a0 Massakers von Paris. Wie erkl\u00e4ren Sie sich das?<\/p>\n<p><strong>M.Mehmeti:<\/strong> \u00a0Die Menschen m\u00fcssen die Werte des Landes kennen, in dem sie Leben. Im Westen kennt man eben nicht ein Gesetz gegen die Blasphemie. Und jetzt kommen Einwanderer und wollen den Einheimischen Gesetze oder neue Werte imponieren. Darum sage ich, wir Muslime, die hier frewillig gekommen sind, sollten nicht eine St\u00f6rung f\u00fcr dieses Land darstellen und die Werte des Westens in Frage stellen. Unser Ziel ist es, Wege zu finden, wie man trotz dieser Situationen in Frieden und gl\u00fccklich zusammen leben kann. \u00dcberall gibt es Dinge, die uns gefallen oder auch nicht. Darum m\u00fcssen wir transparent sein und objektiv handeln. Wir m\u00fcssen mit den Dingen, die uns nicht gefallen, so gut es geht, klar kommen. Wir sollten uns aber auch klar und deutlich \u00e4ussern, wenn wir uns provoziert oder diskriminiert f\u00fchlen. Doch wir d\u00fcrfen in keinem Moment versuchen, den Islam mit brutaler Gewalt irgendwie zu besch\u00fctzen, wie es einige Individuen tun. Wer hat ihnen dieses Recht gegeben? Nur der Staat &#8211; und keinesfalls Individuen odr Gruppen &#8211; darf Menschen aufhalten, die etwas Schlimmes tun.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Es ist geplant, im Rahmen der theologische Fakult\u00e4t an der Uni Fribourg auch einen Studiengang zu islamischen Studien zu gr\u00fcnden. Was stehen Sie dazu?<\/p>\n<p><strong>M.Memeti<\/strong>: Ich bin von Anfang an, Teil der Arbeitsgruppe zur Gr\u00fcndung der Fakult\u00e4t gewesen. Diese Gruppe ist jetzt ein Senat, in dem ich mich weiterhin engagiere. In diesem Zusammenhang bin ich ein Pionier unter den albanischen Muslimen. Die Gr\u00fcndung der Fakult\u00e4t f\u00fcr islamische Studien ist ohne Zweifel begr\u00fcssenswert. Es hat eine breite \u00f6ffentliche Debatte gegeben. Wir m\u00fcssen nach Alternativen suchen, wie wir die Imame hier bei uns ausbilden. Sie sollten in der Zukunft nicht mehr aus dem Ausland kommen, denn dies ist ein sehr schwieriger Prozess und birgt Konfliktpotential. Es kommen zum Beispiel Imame, die wir nicht kennen und die \u00fcber Themen sprechen, die nichts mit der hiesigen Realit\u00e4t oder mit unseren Bestrebungen in diesme Land zu tun haben. Rechte politische Parteien sprechen sich klar gegen die Gr\u00fcndung der Fakult\u00e4t, doch progressive Kr\u00e4fte sind sehr aktiv. Ich hoffe, dass die islamische Fakult\u00e4t an der Uni Fribourg sehr bald Realit\u00e4t wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/albinfo.ch\/\">albinfo.ch<\/a>: Doch wenn es gegr\u00fcndet wird, wo wird man entsprechendes Personal finden?<\/p>\n<p><strong>M.Memeti<\/strong>: Das Studienprogramm ist noch nicht festgelegt worden. Es ist noch nicht ganz klar, was man dort genau studieren wird k\u00f6nnen. Doch es wird nicht nur eine Fakult\u00e4t zur Ausbildung von Imamen sein. Und dies ist der Unterschied zwischen den theologischen Fakult\u00e4ten auf dem Balkan oder in der islamischen Welt. Wir wollen keine Leute ausbilden, die sich nicht in anderen Berufen integrieren k\u00f6nnen. Die Idee ist, dass man dort Menschen ausbildet, die sich Kenntnisse von mehreren Bereichen aneignen k\u00f6nnen und die in mehreren Berufen im sozialen Bereich arbeiten k\u00f6nnen. Sicherlich werden die Ausgebildeten dort keine Koran-Spezialisten sein. Sie werden aber die Basis haben, worauf sie sich weiterbilden k\u00f6nnen. Was die Lehrkraft betrifft, werden wir je nach Studienbereich Forscher und Professoren auch aus dem Ausland einladen. Doch sie werden sich einer Pr\u00fcfung und Verifikation stellen m\u00fcssen.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Seelsorge<\/strong><\/p>\n<p>Imam Mustafa Memeti ist auch daf\u00fcr bekannt, dass er die Seelsorge f\u00fcr muslimische Gl\u00e4ubige in Gef\u00e4ngnissen, in der Arme oder im Krankenhaus gebracht hat. Er \u00fcbt dieses Engagement zu 50% aus. Die restliche Zeit ist er Imam in der albanischen Moschee in Bern. Die Seelsorge ist weit verbreitet in christlichen Praxis, doch unter den Muslimen wird dies nicht praktiziert.<\/p>\n<p>\u201eIn den theoretischen Debatten gibt es Unstimmigkeiten, inwieweit der Islam die Institution der Seelsorge kennt. Doch die Experten kommen zum Schluss, dass wir als Teil dieser Gesellschaft die Institution der Seelsorge ebenso brauchen. Konservative einheimische Kr\u00e4fte wollen uns daran hindern, aber auch innerhalb der muslimischen Gl\u00e4ubigen gibt es Wiederstand. Die Seelsorge wird jedoch immer mehr akzeptiert. An erster Stelle soll eben die Seelsorge stehen und weniger das Predigen. Es ist alles auf freiwilliger Basis. Es laufen aber Gespr\u00e4che die Seelsorge f\u00fcr muslimische Gl\u00e4ubige ebenso zu institutionalisieren, wie es auch im christlichen Glauben ist\u201c, erkl\u00e4rt Memeti.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Imam Mustaf\u00eb Memeti wollten wir uns vor dem Haus der Religionen treffen. Memeti ist einer der wohl gr\u00f6ssten Bef\u00fcrworter und Unterst\u00fctzer vom Haus der Religionen, das alle Glaubensrichtungen unter einem Dach bringt. Die Moschee nimmt einen bedeutenden Teil des imposanten Geb\u00e4udes ein. Mustaf\u00eb Memeti hat sich immer daf\u00fcr ausgesprochen, dass die Moscheen von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":77193,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1588],"tags":[1601],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-77235","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-die-albaner-der-schweiz-und-der-islam-dossier","tag-islam"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=77235"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/77235\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/77193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=77235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=77235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=77235"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=77235"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=77235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}