{"id":762877,"date":"2024-08-20T22:52:19","date_gmt":"2024-08-20T20:52:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=762877"},"modified":"2024-08-20T22:52:19","modified_gmt":"2024-08-20T20:52:19","slug":"mehr-asylgesuche-im-juli-verzeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/mehr-asylgesuche-im-juli-verzeichnet\/","title":{"rendered":"Mehr Asylgesuche im Juli verzeichnet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Zahl der Asylgesuche lag im Juli 2024 mit 2264 Gesuchen um 383 (+20,4%) h\u00f6her als im Vormonat. Sie war jedoch beinahe gleich hoch wie im Juli 2023 (+95). Insgesamt wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 16 385 Asylgesuche registriert. Davon stammen rund 2800 Gesuche von Personen aus Afghanistan, die sich bereits in der Schweiz aufgehalten haben und die Asylstrukturen nicht zus\u00e4tzlich belasten. Dem Staatssekretariat f\u00fcr Migration (SEM) ist es in den vergangenen Monaten auch gelungen, die Zahl der pendenten Asylgesuche markant zu reduzieren.<\/strong><\/p>\n<p>Waren im Januar 2024 noch 15 655 Asylgesuche erstinstanzlich h\u00e4ngig, lag die Zahl der Pendenzen per Ende Juli 2024 noch bei 12 580. Im vergangenen Monat konnte das SEM \u00fcber 2975 Asylgesuche erstinstanzlich entscheiden, rund ein Drittel davon wurde gutgeheissen. 800 Personen ohne Aufenthaltsrecht verliessen die Schweiz selbst\u00e4ndig, davon reisten 701 Personen zur\u00fcck in den Herkunftsstaat. 400 Personen wurden in den Herkunftsstaat oder in den zust\u00e4ndigen Dublin-Staat zur\u00fcckgef\u00fchrt.<b><\/b><\/p>\n<p>Von den insgesamt 2264 neu registrierten Asylgesuchen waren 521 Sekund\u00e4rgesuche. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Geburten, Familiennachz\u00fcge oder Mehrfachgesuche, die einem bereits registrierten Asylgesuch folgen. In 1743 F\u00e4llen handelte es sich um Prim\u00e4rgesuche, das sind 75 (-4,1%) weniger als im Vorjahresmonat.<\/p>\n<p>Auch im Juli 2024 war Afghanistan mit 572 Gesuchen (-59 gegen\u00fcber Juni 2024) das wichtigste Herkunftsland. Rund 150 dieser Gesuche stehen im Zusammenhang mit einer Praxis\u00e4nderung des SEM. Sie stammen von Personen, die bereits als vorl\u00e4ufig Aufgenommene in der Schweiz leben und ein Zweitgesuch gestellt haben, um Asyl zu beantragen. Die Zahl der Asylsuchenden aus Afghanistan, die ein Prim\u00e4rgesuch gestellt haben, ist gegen\u00fcber dem Vormonat um 35 gesunken. Weitere wichtige Herkunftsl\u00e4nder waren im Juli 2024 die T\u00fcrkei mit 369 Gesuchen (+69 gegen\u00fcber Vormonat), Algerien mit 215 Gesuchen (+113) und Eritrea mit 166 Gesuchen (+14).<\/p>\n<h3>Weniger Schutzsuchende aus der Ukraine als prognostiziert<\/h3>\n<p>Im Juli 2024 gew\u00e4hrte das SEM 886 Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine den Schutzstatus S. 665 Gesuche wurden abgelehnt oder abgeschrieben. Insgesamt haben seit Jahresbeginn 9904 Personen aus der Ukraine Schutz in der Schweiz gesucht. 4832 Personen haben Schutz erhalten, 3528 Gesuche wurden abgelehnt oder abgeschrieben. Aufgrund der Entwicklung in den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat das SEM seine Prognose angepasst und rechnet bis Ende 2024 mit rund 17 500 Gesuchen um Schutzstatus S. Anfang Jahr ging das SEM noch von rund 25 000 Gesuchen aus.<\/p>\n<p>Per Ende Juli verf\u00fcgten 66 291 Personen aus der Ukraine \u00fcber den Schutzstatus S in der Schweiz. Insgesamt wurde der Status S seit seiner Aktivierung in 26 703 F\u00e4llen beendet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-102082.html#:~:text=Bern%2DWabern%2C%2015.08.2024,Jahres%2016%20385%20Asylgesuche%20registriert.\">\/admin.ch\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahl der Asylgesuche lag im Juli 2024 mit 2264 Gesuchen um 383 (+20,4%) h\u00f6her als im Vormonat. Sie war jedoch beinahe gleich hoch wie im Juli 2023 (+95). Insgesamt wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 16 385 Asylgesuche registriert. 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